Schuljahr 1960 - 61  Zeitraum April - Juni 1961

 

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.3.1961

 

Sonnabend, 1. April 1961

Königin-Luise-Schule an der Spitze

Großer Vorsprung im Sportabzeichen-Landeswettbewerb

st. – Die Königin-Luise-Schule liegt im Sport- und Leistungsabzeichen-Wettbewerb der schleswig-holsteinischen Schulen an erster Stelle. Dies gab Landessportwart Paul Gareis auf einer Tagung in der Sportschule Malente bekannt.

Mit 215 Abzeichen hat die Königin-Luise-Schule sogar einen sehr großen Vorsprung vor der zweitplazierten Theodor-Storm-Schule Kiel (124) und der drittplazierten Hebbelschule Kiel (109). Die Mittelschule Reinbek liegt mit 50 Abzeichen an 12. Stelle und die Matthias-Claudius-Schule Reinfeld mit 44 Abzeichen an 15. Stelle.

Der Landessportwart hob hervor, daß die Erweiterung des Schulsports durch den Wettbewerb zu einem höheren sportlichen Leistungsdurchschnitt geführt habe und der Gesunderhaltung der Jugend zugute komme.

Der Erfolg der Königin-Luise-Schule ist nicht zuletzt auf die zusätzliche Arbeit der Sportlehrkräfte zurückzuführen, die mit ihren Schülern in den Nachmittagsstunden das Schwimmbad am Poggensee und im Spätherbst das Hallenbad in Lübeck aufsuchten, um die Schwimmbedingungen der Gruppe I abzunehmen.

Mit dem Bau weiterer Schwimmbäder würde man, wie der Landessportwart betonte, dem Bewegungsbedürfnis der Jugend entsprechen und größere Erfolge erzielen. Leider könnten viele Landschulen aus Mangel an Schwimmgelegenheit an dem Wettbewerb nicht teilnehmen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 1.4.1961

 

Freitag, 14. April 1961

Einschulung mit Struwwelpeter-Aufführung

st. – 166 Jungen und Mädchen gingen heute zum ersten Male in die Schule. 99 wurden in die Stadtschule, 67 in die Klaus-Groth-Schule eingeschult. Gemeinsam erlebten sie die Aufführung der Struwwelpeter-Kantate in der Turnhalle der Stadtschule. An diesem heiteren Schulbeginn hatten sie viel Spaß. Das Theodor-Mommsen-Gymnasium gab gestern 86 Sextanern (drei Klassen) den ersten Unterricht. Die Königin-Luise-Schule nahm vorgestern 121 Schüler und Schülerinnen des fünften Schuljahres auf. Sie verteilen sich auf vier Klassen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 14.4.1961

 

Mittwoch, 19. April 1961

Ehejubiläum in Oldesloer Lehrerfamilie

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Auf ein 50jähriges erfülltes Leben, in dem der Lehrerberuf stets im Mittelpunkt stand, blickt morgen das Oldesloer Ehepaar Karl und Sophie Hormann zurück.

Der 74jährige Jubilar stammt aus einer Reinbeker Lehrerfamilie; er selbst wählte ebenfalls den Lehrerberuf und war von 1923 bis 1945 in Bad Oldesloe tätig; sein Sohn Karl Hans unterrichtete bis vor wenigen Wochen an der Königin-Luise-Schule und ist nun Rektor in Aumühle; auch der im Kriege gefallene Schwiegersohn war Lehrer.

Die Liebe zu seinem Beruf befähigte Karl Hormann, 20 Jahre auf einem Spezialgebiet der Pädagogik segensreich tätig zu sein. Er unterrichtete nämlich an der einklassigen Oldesloer Sonderschule und sah sich oft schweren Aufgaben gegenüber.

Seine Lebensgefährtin fand er in seiner ersten Stelle in Nordschleswig. Nächste Station war die Schule in Lohbrügge, das damals noch Sande hieß und zu Stormarn gehörte. Die dänischen Sprachkenntnisse Frau Sophies helfen heute noch dann und wann dem Jubilar. Er ist nämlich seit einigen Jahren, stellvertretend für seinen Sohn, im städtischen Archiv tätig. Wenn er auf dänische Urkunden stößt, zieht er gern seine Frau zu Rate. Die Arbeit im Archiv macht ihm viel Freude.

Zusammen mit Sohn, Tochter und drei Enkelkindern wird das Jubiläums-Ehepaar morgen in seinem Haus in der Grabauer Straße 24 das Ehejubiläum feiern und dabei der beiden geliebten Menschen gedenken, die ihnen der Krieg entriß, nämlich des jüngeren Sohnes und des Schwiegersohnes.

STORMARNER TAGEBLATT vom 19.4.1961

 

Freitag, 21. April 1961

„Die Zeit der kleinen Dorfschule ist vorüber!“

Fünfstufige Dörfergemeinschaftsschule soll an ihre Stelle treten – 350 Lehrer tagten in Oldesloe

st. – „Schluß mit der Erfüllung des Tagesbedarfes! Ab heute müssen Landschulen für die Zukunft geplant und gebaut werden!“ Schulrat Wriedt (Rendsburg) rief dies rund 350 Stormarnern Volks- und Mittelschullehrern zu, die an der Frühjahrstagung des Kreislehrervereins (GEW) im „Oldesloer Hof“ teilnahmen. In einer Entschließung bejahten die Versammlungsteilnehmer die von dem Schulrat entwickelte Konzeption des Landschulwesens in Schleswig-Holstein und beantragten die Errichtung von je einer Dörfergemeinschaftsschule als Modell in jedem Landkreis.

In einem umfassenden Vortrag hatte Schulrat Wriedt zuvor die Landschule alter Form gewürdigt. „Doch ihre Zeit ist vorüber, ihre Reform ist historisch fällig.“ Diese Reform strebt, wie der Vortragende erklärte, nicht eine Verfrachtung der Stadtschule aufs Dorf an, sondern will einen neuen fünfstufigen Schultyp schaffen, der den Zeitbedingungen besser zu entsprechen vermag als die wenig gegliederte Schule.

Eine der Hauptaufgaben der neuen Landschule ist die gesonderte Betreuung des neunten Schuljahres. Auch soll sie den Sonderschülern, die bisher im Dunkeln sitzen, bessere Unterrichtsmöglichkeiten schaffen. Schulwege von drei und vier Kilometer bezeichnete der Vortragende als nicht gesundheitsgefährdend. Beim Straßenbau sollten schon jetzt Radwege zu späteren Schulzentren mit angelegt werden, damit die Verkehrsgefährdung der Schüler vermindert wird. Wenn Schulbusse notwendig werden, wird das Land helfend eingreifen. Ferner ist geplant, den Bau von Dörfergemeinschaftsschulen aus einem Sonderfonds des Landes zu fördern.

Der neue Schultyp ist nach den Worten Schulrat Wriedts auch geeignet, das Problem des Lehrermangels, unter dem besonders die Dorfschule leidet, zu entschärfen. Nur ein geringer Prozentsatz des Lehrernachwuchses strebt heute in die Landschule alter Form, weil er sich der pädagogischen Zehnkämpferarbeit nicht gewachsen fühlt. Die Lehrer sollen alle Besoldungs- und Standesfragen beiseite stellen und daran mitarbeiten, Eltern und Gemeindevertretungen für die Landschulreform zu gewinnen.

Hierfür plädierte in der Diskussion auch MdL Heinrich Wollgast. Er sprach sich sehr bestimmt gegen die Anwendung staatlichen Zwanges bei der Neuordnung des Schulwesens auf dem Land aus. Durch finanzielle Förderung sei ein gewisser Einfluß auf die Entschlüsse der Gemeinde zu gewinnen. Man dürfe auch nicht die Sorge übersehen, die die dörfliche Bevölkerung erfülle, wenn sie ihre Kinder aus der kleinen Gemeinschaft hinaus ziehen lassen sollte. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.4.1961

 

Dienstag, 2. Mai 1961

Werner Schwarz spricht zu Gymnasiasten

st. – Am kommenden Freitag, um 11.30 Uhr, wird Bundesernährungsminister Werner Schwarz in der Aula des Theodor-Mommsen-Gymnasiums zu Schülern über Probleme der Entwicklungshilfe sprechen und einen Film vorführen lassen, der bei seinem Besuch in Togo aufgenommen worden ist. Wie Oberstudiendirektor Dr. Tiedemann auf einer Elternversammlung mitteilte, sind auch Eltern zum Besuch der Veranstaltung eingeladen. Werner Schwarz halte den Vortrag nicht als Minister und nicht als CDU-Mitglied, sondern als Vater ehemaliger Theodor-Mommsen-Schüler, der den Kontakt mit der Schule nie habe abreißen lassen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 2.5.1961

 

Mittwoch, 3. Mai 1961

Maiwanderung des Vesdoro

st. – 23 ehemalige Schüler des Oldesloer Gymnasiums beteiligten sich an der Maiwanderung nach Fresenburg, deren Rückweg über das Brennermoor führte. Den ehemaligen Schülern schlossen sich die Studienräte Dr. Vogler und Orth sowie drei Mitglieder des Vesdar (Vereinigung der Schüler des Altonaer Realgymnasiums) an. Gemeinsam aß man bei Wigger Mittag. Eine fröhliche Kaffeetafel in Kupfermühle beschloß den harmonisch verlaufenen Ausflug.

STORMARNER TAGEBLATT vom 3.5.1961

 

Montag, 15. Mai 1961

Beschwingter Abend im Berliner Jargon

Frohe Stunden mit jungen Gästen aus dem Hansaviertel – Heute abend Fortsetzung

n. – Der erste Bunte Abend der Schüler aus Berlin-Tiergarten in der Mittelschulaula war ein herzliches Dankeschön an Bad Oldesloe und übertraf alle Erwartungen.

Nachdem Mittelschulrektor Hiller den Berlinern einen frohen Willkommensgruß und beste Wünsche den Aufenthalt zugerufen und unter den Anwesenden Bürgermeister Barth und Stadtrat Schröder besonders begrüßt hatte, lief ein vielseitiges Programm ab.

Rektor Mücke zeigte sich nun nicht als Schulleiter, sondern als geschickter und humorvoller Conferencier, der mit Versen von Christian Morgenstern und mit Witzen im Berliner Jargon das Publikum erheiterte. Der Gänsetanz und eine Polka wurden durch reichen Beifall genau so belohnt wie ein Blues, bei dem die kleinen Burschen im weißen Hemd und mit Fliege ihre zwölfjährigen Klassenkameradinnen reizvoll im Rhythmus bewegten. Sehr beachtlich waren die turnerischen Leistungen, wenn man bedenkt, daß es sich um eine Klassenvorführung handelte.

Die am Spreebogen des Hansaviertels gelegene Schule war Mittelpunkt eines Lichtbildervortrags, der durch Tonbandserien noch lebhafter wirkte, Rektor Mücke brachte die Entwicklung der Schule nahe, die 1956 nach neuesten pädagogischen und architektonischen Gesichtspunkten erbaut wurde, und man erlebte die Klasse und ihre Lehrerin Fräulein Schulze im Unterricht. Der Berliner Schulleiter schloß seinen Vortrag mit dem Wunsch, daß sich aus dem Kontakt einer Bekanntschaft eine Freundschaft anbahnen möge.

Bürgermeister Barth hob in seinem Schlußwort hervor, er sähe es den Berlinern an, daß sie sich wie ihre Vorgänger recht wohl in Bad Oldesloe fühlten, und er dankte für das schöne Erlebnis dieses Bunten Abends, der heute im gleichen Raum seine Fortsetzung erlebt.

Am Sonnabendvormittag drängten sich in den Gängen des Mittelschulgebäudes die Oldesloer Schüler, um die Berliner zu sehen. Unter der Leitung von Lehrer Goldbeck empfing der Schulchor die Gäste mit dem beschwingten Lied „So fröhlich wie der Morgenwind ist unser Herz bestellt...“, worauf sich die Berliner unter großem Beifall mit dem Lied der Schöneberger Sängerknaben „Schöne Grüße aus Berlin“ vorstellten. Mit herzlichen Worten begrüßte Mittelschulrektor Hiller die Berliner und ihren Leiter Rektor Mücke, der seinerseits den Dank für die Beratung und Unterstützung während des Aufenthaltes aussprach.

Nach gemeinsamen Frühlingsliedern stellten sich in der Aula jene Schüler vor, die einen Berliner Gast im Hause haben wollten. Anschließend an ein zweistündiges Unterrichtsgespräch mit Mittelschullehrer Schönemann suchten die Berliner Kinder ihre Pateneltern auf. Sie hatten zum Muttertag Blumen mitgebracht.

Am Sonntagabend tauschten sie vor der Jugendherberge ihre Erlebnisse aus: sie waren begeistert von ihrem Landaufenthalt!

STORMARNER TAGEBLATT vom 15.5.1961

 

Dienstag, 16. Mai 1961

Schulen sollen besten Vorleser suchen

Kreisjugendpfleger fordert zur Wettbewerbsteilnahme auf

st. – An dem vorjährigen Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels beteiligten sich rund 800 Schulen mit etwa 160.000 Kindern. Kreisjugendpfleger Georg Bendrien hat die Leiter der Stormarner Schulen in einem Rundschreiben gebeten, dem Wettbewerb für 1961 auch in unserem Kreise eine größere Resonanz zu schaffen.

Die Schulen sollen den besten Vorleser des sechsten Schuljahres ermitteln und dem Kreisjugendpfleger melden. Es ist vorgesehen, im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung, wahrscheinlich in Bad Oldesloe, noch vor den Sommerferien den kreisbesten Vorleser zu ermitteln, der dann am Landesentscheid und möglicherweise an der Bundesentscheidung in Frankfurt/Main anläßlich der Jugendbuchwoche im November in einer öffentlichen Fernsehsendung teilnehmen kann. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.5.1961

 

Mittwoch, 17. Mai 1961

Mit zwölf Bussen

st. – Mit zwölf großen Reisebussen starteten heute früh die Oldesloer Mittelschüler zu einem Tagesausflug nach Glückstadt. Klassenweise werden dort verschiedene Ziele an der Elbe aufgesucht.

STORMARNER TAGEBLATT vom 17.5.1961

 

Freitag, 19. Mai 1961

Berlinern fiel der Abschied schwer

Oldesloes Mittelschule war ein aufmerksamer Betreuer

n. – Als gestern mittag 25 Berliner Schulkinder ihre letzte Mahlzeit einnahmen und das Gepäck auf dem Hof der Jugendherberge für die Rückfahrt bereitstand, wünschte eine Klasse der Mittelschule mit einem Reiselied gute Fahrt und überbrachte die Grüße der Schule.

„Gute Freundschaft soll nicht wanken“, intonierte Rektor Mücke, der seinen und der Kinder Dank für die schönen Urlaubstage in Bad Oldesloe aussprach. Die Herbergseltern Schmidt erhielten vom Klassensprecher einen Blumenstrauß.

Zu dem zweiten Bunten Abend in der Königin-Luise-Schule waren Bürgerworthalter-Stellvertreter Stein, die Stadträte bzw. Stadtverordneten Bomann, Gerlach, Koch und Scherschinski, der Leiter des Kulturamtes Schulz, als Sportvertreter Studienrat a.D. Orth neben Eltern und vielen Jugendlichen erschienen.

Nach einigen Volkstänzen und turnerischen Vorführungen nahm ein Farblichtbildervortrag über Berlin einen großen Raum ein. Er behandelte u.a. Vorstadtklassizismus, Berlins Geschichte, die freiheitliche Gestaltung im baulichen und künstlerischen Schaffen. Aufnahmen vom Flughafen, dem Luftbrückendenkmal, der Kongreßhalle und dem Hansaviertel regten als Einladung für eine Berlin-Reise genauso an wie Bilder vom Bummel auf dem Kurfürstendamm oder in der Schloßstraße in Steglitz.

Am Mittwoch war die Klasse auf mehrere Busse verteilt, die die Mittelschule an ihrem Wandertag in den Raum der Elbmündung brachten. Einige Kinder sahen den Fischereihafen und den Schleusenbetrieb in Brunsbüttel, andere fuhren weiter nach Cuxhaven und sahen die Nordsee. Der Anblick des Meeres war vielen genauso neu, wie es der Besuch von Viehställen am vorangegangenen Wochenende bei den von der Mittelschule vermittelten Patenfamilien in der Umgebung der Kreisstadt gewesen war.

Den Berlinern fiel der Abschied gestern schwer. Die Gastfreundschaft der Bevölkerung erfüllte sie mit Dankbarkeit.

STORMARNER TAGEBLATT vom 19.5.1961

 

Sonnabend, 20. Mai 1961

Karin Beste im Vorlesewettbewerb

st. – Als erste Oldesloer Schule ermittelte die Klaus-Groth-Schule aus ihren beiden Klassen des sechsten Schuljahres den besten Vorleser. Acht Schüler bzw. Schülerinnen nahmen hieran teil. Ihr durchweg vor allem ausdrucksvoller Vortrag machte den Preisrichtern Rektor Volkmann, Lehrer Marten und Buchhändler Meyer die Entscheidung schwer. Sie erklärten schließlich Karin Pitzer zur Besten. Sie wird am Kreisentscheid für den Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels teilnehmen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.5.1961

 

Mittwoch, 31. Mai 1961

Oldesloer Eltern drohen mit Schulstreik

Über Raummangel in der Klaus-Groth-Schule verbittert – Wann folgt der zweite Bauabschnitt?

st. – Das sind erschütternde Zustände: Die Raumnot in der Klaus-Groth-Schule ist so groß, daß 100 Kinder keinen eigenen Klassenraum haben und ständig von einem Raum in den anderen wandern müssen. Auch Schulräume für den Fachunterricht fehlen. Der vorhandene Physikraum muß als Klasse verwendet werden. Der Leistungsstand der Schüler ist als Folge dieser unzulänglichen Unterbringung stark abgesunken, die Krankheitsfälle in der Lehrerschaft mehren sich.

Die Elternschaft ist verbittert darüber, daß der seit Jahren geplante und versprochene zweite Bauabschnitt bisher nicht zum Zuge gekommen ist. Dies konnte man gestern abend auf einer Pressekonferenz hören, die vom Elternbeirat einberufen worden war. Daran nahmen auch Rektor Volkmann und die Mitglieder des städtischen Kulturausschusses Schömer, Bomann, Gehring und Frau Hayn teil.

Der Vorsitzende des Elternbeirates, Monka, beleuchtete die Sorgen und Nöte der Schule und versicherte, daß die Elternschaft entschlossen sei, jetzt energische Schritte zu unternehmen, um Abhilfe zu schaffen. Anwesende Elternvertreter machten kein Hehl daraus, daß sie auch vor einem Schulstreik nicht zurückschrecken würden und persönlich bis zum Kultusminister gehen wollten.

Der Vorsitzende des städtischen Kulturausschusses, Georg Schömer, bezeichnete die Zustände an der Klaus-Groth-Schule ebenfalls als katastrophal. „Die Stadt hat die Baupläne für den zweiten Abschnitt längst fertig. Aber wir sind auf die Finanzzuschüsse des Landes angewiesen. Vor 1963 ist damit wohl nicht zu rechnen. Möglichkeiten einer Vorfinanzierung müßten geprüft werden", betonte er.

Rektor Volkmann wies auf die pädagogischen Gefahren hin, die sich aus der Raumnot zwangsläufig ergeben. Die Kinder der Wanderklassen, die sich in der Schule nicht heimisch fühlen, sind immer unruhig, nervös und in Aufregung. „Nach einer Stunde Unterricht geht schon wieder der Kampf um einen Sitzplatz in dem nächsten Schulraum los. Das kostet Nervenkraft, auch für die Lehrer.“

Fünf Klassen sind noch in der Stadtschule untergebracht. Auch dort stehen nur vier Räume zur Verfügung. Eine weitere Klasse ist als Heimschule im St. Josef-Stift eingerichtet. Diese Dreiteilung der Schule bringt weitere große Nachteile.

STORMARNER TAGEBLATT vom 31.5.1961

 

Donnerstag, 1. Juni 1961

Scharfe Kritik an der Stadtschulturnhalle

Eltern drängen auf Neubau – Protest gegen Straße über den Exer

st. – Auf einer Elternversammlung in der Stadtschule wurde Stadtrat Ernst Schröder zum Vorsitzenden des Elternbeirates und des Schulvereins gewählt. Zu Stellvertretern wählte die Versammlung außer Frau Rektorin Mohr die Elternvertreter Neitzel, Pohl und Frau Heinze. Die Schulleiterin dankte dem scheidenden langjährigen Vorsitzenden Dr. Clamann sehr herzlich und verwies darauf, daß die gründliche Renovierung der Schule mit auf seine Initiative zurückzuführen sei.

Eindringlich wies sie Raumnot der Schule hin. Weil die Klaus-Groth-Schule noch immer vier Klassenräume benutzen muß, ist die Stadtschule weiterhin zu Schichtunterricht gezwungen.

Als ganz besonders unwürdig und völlig unzureichend wurde der Zustand der alten Turnhalle bezeichnet. Der alte Bau verdiene bald nur noch die Bezeichnung Stall. Es könnte kaum verantwortet werden, die Kinder dort turnen zu lassen. Der Plan eines Turnhallenneubaues dürfe nicht weiter auf Eis liegen bleiben.

Besorgt wurde auch der nicht ganz aus der Welt geschaffte Plan, über den Exer eine Verkehrsstraße zu führen, diskutiert. Während in anderen Städten unter Aufwendung erheblicher Geldmittel Versuche unternommen werden, Grünflächen und Spielplätze im Stadtzentrum als Oasen des Friedens zu schaffen, scheinen in Bad Oldesloe unverständlicherweise die Bestrebungen in entgegengesetzter Richtung zu gehen. Der Elternbeiratsvorsitzende Schröder hatte volles Verständnis für die zum Ausdruck gebrachte Sorge um die Erhaltung des Exers. Als Mitglied der Stadtverordnetenversammlung wolle er bei Beratungen auf die in der Elternversammlung vorgebrachten erheblichen Bedenken hinweisen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 1.6.1961

 

Montag, 5. Juni 1961

Kultusministerium: Nichts bekannt!

Bericht über Nöte der Klaus-Groth-Schule angefordert

st. – „Die in der Presse geschilderten Verhältnisse in der Oldesloer Klaus-Groth-Schule sind uns nicht bekannt. Wir können also auch keinen Erweiterungsbau bisher abgelehnt oder versprochen haben. Bisher hat die Stormarner Schulbehörde von ihrem Vorschlagsrecht noch keinen Gebrauch gemacht.“

Dies erklärte auf Anfrage der zuständige Beamte im Kieler Kultusministerium, Regierungsdirektor Dr. Stutzer.

Der Vorsitzende des städtischen Schulausschusses, Georg Schömer, hatte vor der Presse erklärt, daß das Land bisher Finanzzuschüsse für den zweiten Bauabschnitt der Klaus-Groth-Schule abgelehnt habe. Der Bürgermeister und der Stadtkämmerer hätten unter Schilderung der unhaltbaren Zustände selbst in Kiel vorgesprochen. Die Baupläne seien auch längst vorgelegt worden.

Regierungsdirektor Dr. Stutzer versicherte, daß seine Dienststelle über die Vorgänge in Bad Oldesloe sofort einen Bericht anfordern werde.

STORMARNER TAGEBLATT vom 5.6.1961

 

Mittwoch, 7. Juni 1961

Fünf Urenkel unter den Gratulanten

Ehrenimkermeister Lehrer Lemburg feiert „Diamantene“

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st. – Im Kreise der Familie feiern heute der Lehrer i.R. Heinrich Lemburg und seine Frau Alwine, geborene Teege, in der Bahnhofstraße Nr. 8 das seltene Fest der diamantenen Hochzeit. Der 86 Jahre alte Jubilar ist eine stadtbekannte Persönlichkeit. Nicht zuletzt durch seinen 30jährigen Vorsitz im Kreisimkerverein. Der Landesverband der Bienenzüchter ehrte ihn für seine Verdienste um die Imkerei mit der Ernennung zum Ehren-Imkermeister.

„Jeden Morgen und jeden Abend einen Teelöffel Honig – das ist das Rezept, jung und gesund zu bleiben“, verrät uns der Jubiläumsbräutigam.

1895 übernahm er als Junglehrer in EImenhorst seine erste Stelle. Nach vier Jahren wechselte er nach Sühlen hinüber. Dort fand er seine treue Lebensgefährtin Frau Alwine, einzige Tochter des Landwirts Teege in Bevensee. Sie hatte sofort ein Auge auf den flotten Junglehrer geworfen. Aus der am 7. Juni 1901 in der Kirche zu Segeberg geschlossenen Ehe gingen fünf Kinder hervor. Acht Enkel und fünf Urenkel hat das Jubelpaar besonders ins Herz geschlossen.

Trotz Beruf und Familie fand der Jubilar aber immer noch Zeit für seine Steckenpferde. Neben der Hühnerzucht gehörte seine Liebe auch seinem Kleingarten. Heute ist er Ehrenvorsitzender des Oldesloer Geflügelzuchtvereins und Ehrenmitglied des Kleingartenvereins Hohenkamp, den er 18 Jahre lang leitete. In der Bürgerschützengilde ist Heinrich Lemburg gegenwärtig das älteste Mitglied, über 50 Jahre ist er im Kyffhäuserbund.

1937 trat er in den wohlverdienten Ruhestand. Aber nach Kriegsausbruch 1939 wurde er nochmals als Lehrer nach Vinzier berufen und später nach Rethwischdorf. Erst 1942 konnte er sich endgültig zur Ruhe setzen.

Die 82jtihrige Jubilarin ist noch recht rüstig. Den Haushalt versorgt aber die Tochter, Frau Ertel. Sie sorgt dafür, daß die Eltern in Ruhe und Geborgenheit ihren Lebensabend verbringen können. Seit heute früh gibt es im Hause Lemburg aber keine Ruhe. Die Gratulanten geben sich gegenseitig die Tür in die Hand. Die offiziellen Glückwünsche übermittelte Bürgermeister Barth.

STORMARNER TAGEBLATT vom 7.6.1961

 

Dienstag, 13. Juni 1961

Während der Ferien Turnpause

n. – Der Turnabend der ehemaligen Luisenschüler fällt morgen aus, da die Wintersparte des VfL Oldesloe einen Lehrgang in der Turnhalle der Mittelschule durchführt. Der darauf folgende Mittwoch steht den Ehemaligen bis zum Vogelschießen wieder zur Verfügung, die Turnpause hält dann bis nach den Sommerferien an.

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.6.1961

 

Dienstag, 13. Juni 1961

Vorlesewettbewerb verschoben

st. – Die Bezirksentscheidung im Jugendvorlesewettbewerb, die ursprünglich morgen in Bad Oldesloe ausgetragen werden sollte, ist auf einen bisher noch unbekannten Termin verschoben worden. Wahrscheinlich wird diese Ausscheidung Ende Juli stattfinden.

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.6.1961

 

Donnerstag, 15. Juni 1961

58 junge Radfahrer geprüft

st. – 58 Schüler, davon 34 Jungen und Mädchen aus der Stadtschule, neun aus Nütschau und 15 aus der Mittelschule, beteiligten sich freiwillig an einer Radfahrprüfung. Mit der Gesamtnote „sehr gut“ war die 13jährige Birgit Laube von der Stadtschule die beste Radlerin. Sie erhielt als Ehrenpreis von der Kreisverkehrswacht eine Schreibmappe. Zehn Jungen und Mädchen wurden für gute theoretische und praktische Kenntnisse mit dem Ehrenwimpel der Verkehrswacht ausgezeichnet, den der Kreisfachberater für Verkehrserziehung, Mittelschullehrer Gerhard Fenner überreichte. Alle erfolgreichen Prüflinge erhielten eine Plakette „Geprüfter Radfahrer“und Wimpel mit dem Aufdruck „Vorsicht ist keine Feigheit – Leichtsinn ist kein Mut.“

STORMARNER TAGEBLATT vom 15.6.1961

 

Freitag, 16. Juni 1961

Dem Kindervogelschießen entgegen

st. – Die Vorbereitungen für das traditionelle Kindervogelschießen am 27. Juni sind im vollen Gange. In harmonischer Zusammenarbeit zwischen den Leitern der Volksschulen, der Mittelschule, des Gymnasiums und den mit dem Kindervogelschießen besonders verbundenen Bürgern unserer Stadt wurde der große Rahmen abgesteckt, in dem dieses schönste Fest der gesamten Oldesloer Jugend durchgeführt werden soll.

Mit Aufgeschlossenheit begegnen die Stadtvertretung, die Behörden und alle angesprochenen Bevölkerungskreise den vielfachen Wünschen der Organisatoren des Festes. Viele Eltern haben sich auch in diesem Jahre wieder ohne Zögern zur Verfügung gestellt. Die Spielmannszüge der Schulen üben schon eifrig die Vogelschießer-Märsche und haben in umliegenden Dörfern bei der Gestaltung der dortigen Kinderfeste mitgewirkt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.6.1961

 

Freitag, 23. Juni 1961

Ständchen kündigen Vogelschießen an

Über 2200 Kinder freuen sich auf Dienstag

st. – Seit heute ist Bad Oldesloe, wie stets in den letzten Tagen vor den großen Ferien, eine klingende Stadt. Die Spielmannszüge der Schulen begannen mit den Ständchen, mit denen sie das Vogelschießen ankündigen und für Spenden danken. Über 2200 Kinder, hundert mehr als im vorigen Jahr, werden an dem Fest am kommenden Dienstag teilnehmen. Auch eine Klasse aus Berlin-Tempelhof ist eingeladen.

Der Festtag beginnt um 6 Uhr mit dem Wecken durch den Spielmannszug des Gymnasiums. Um 8.30 Uhr setzt sich der Umzug in Bewegung. Dann folgen die Wettspiele in 60 Gruppen.

Trotz der Aufstellung dreier Zelte und trotz der Vergrößerung des „Oldesloer Hofes“ reichen die Tanzlokale für den Kindertanz am Nachmittag kaum aus. Es ist deshalb erforderlich, daß diese allein den teilnehmenden Kindern zur Verfügung stehen. Nicht mehr am Kindervogelschießen teilnehmende Schüler und Schülerinnen werden gebeten, nicht mitzutanzen, da sonst der harmonische Verlauf des Festes gestört wird; die Eltern möchten sich vor allem am Tanz ihrer eigenen Kinder erfreuen.

Die Schuljugend hofft, daß die gesamte Bevölkerung an ihrem Feste durch Ausschmückung der Häuser mit Laub und Fahnen und durch Dabeisein während des ganzen Tages Anteil nimmt.

Um die Echtheit des Festes zu erhalten, bittet der Festausschuß die Bevölkerung, für Bügel, Kränze und Girlanden echte Blumen zu verwenden beziehungsweise zur Verfügung zu stellen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 23.6.1961

 

Sonnabend, 24. Juni 1961

Wer hält die Abschlußrede?

st. – Die traditionelle Abschlußrede beim Kindervogelschießen wird jeweils von einem der Oldesloer Schulleiter gehalten. Diesmal ist Mittelschulrektor Hiller an der Reihe. Heute vormittag durchzogen Spielmannszüge die Stadt und kündigten das am Dienstag stattfindende Fest mit den üblichen Ständchen an.

STORMARNER TAGEBLATT vom 24.6.1961

 

Montag, 26. Juni 1961

Festzug des Kindervogelschießens

st. – Morgen vormittag wird der Festzug des Kindervogelschießens, an dem sich 2211 Kinder beteiligen, folgende Straßen berühren: Hamburger Straße, Königstraße, Kurparkallee, Bergstraße, Mommsenstraße, Kurze Straße, Bahnhofstraße, Besttorstraße, Mühlenstraße, Lübecker Straße, Wende beim Kran, Pferdemarkt, Mühlenstraße, Hindenburgstraße, um den Markt, Hindenburgstraße, Hamburger Straße, Schützenstraße, Exer. Abends führt der Festzug durch folgende Straßen: Exer, Lorentzenstraße, Grabauer Straße, Hamburger Straße, Königstraße, Kurparkallee, Brunnenstraße, Besttorstraße, Mühlenstraße, Hindenburgstraße, Markt. Huldigungsplatz für das Königspaar auf dem Rasen gegenüber der Bismarckeiche.

STORMARNER TAGEBLATT vom 26.6.1961

 

Montag, 26. Juni 1961

Der Ablauf des Festes

st. – Der Spielmannszug des Gymnasiums eröffnet morgen um 6 Uhr mit einem Wecken das Kindervogelschießen. Um 7 Uhr werden die Königspaare von den Schulen und der Vogel von Tischlermeister Schöttler angeholt. Um 8 Uhr gliedern sich am Markt die Ehrengäste in den Zug ein, der um 8.30 Uhr seinen eigentlichen Anfang nimmt. Um 10 Uhr beginnen die Spiele auf dem Exer. Das Vogelpicken und Vogelschießen findet im Naturtheater statt, während das Scheibenschießen am Schießstand am Sehmsdorfer Weg ausgetragen wird. Von 15 bis 19.30 Uhr ist Kindertanz in drei Zelten auf dem Exer, in der Turnhalle der Stadtschule und in neun Gaststätten. Der Tag endet um 20 Uhr mit dem Abendumzug und der Schlußkundgebung. Die Musik wird durch eine Kapelle der Polizei Lübeck verstärkt. Auf dem Exer ist Marschmusik und Platzkonzert vorgesehen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 26.6.1961

 

Dienstag, 27. Juni 1961

„Diese Tradition bringt uns näher zusammen“

Verregnetes Oldesloer Kindervogelschießen klang doch noch erhebend aus – „Und morgen ist Freitag!“

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st. – Ein ganzes Jahr lang hatten sich die Schulkinder der Kreisstadt und ihre Eltern auf das Vogelschießen gefreut. Dann verdarb der Regen alles oder doch fast alles. Als der Himmel am Abend seine Schleusen endlich schloß, war wenigstens ein schöner Ausklang gerettet. Die Kinder marschierten nun doch noch in festlichem Zug durch die Straßen. Die leuchtenden Farben, wie sie der Sonnenschein hervorzaubert, fehlten allerdings; empfindliche Kühle ließ manchen frösteln; aber als die über 2200 jugendlichen Teilnehmer sich auf dem Marktplatz zur Schlußkundgebung formiert hatten, herrschte doch eine gehobene Stimmung, wie sie bei jung und alt eben nur das Kindervogelschießen hervorbringt.

Mittelschulrektor Hiller ließ in seiner Ansprache den erlebnisreichen Tag noch einmal an seinen Zuhörern vorüberziehen, mit seinem frohen Sammeln, der Enttäuschung, den spannenden Wettkämpfen, dem beschwingten Tanz ... „Wir spüren an einem solchen Tag den Pulsschlag der Heimat. Man mag über Tradition denken, wie man will; diese Tradition lebt, sie bringt uns näher zusammen. Das mögen auch alle die spüren, die hier eine neue Heimat gefunden haben.“

Der Redner dankte dem Festausschuß und den Lehrern und Lehrerinnen für die viele Mühe bei den Vorbereitungen; er würdigte den Opfersinn der Bürger, der das Fest ermöglichte.

Dann stellte Rektor Hiller den Oldesloern das Königspaar vor. Es stand neben ihm auf dem Wagen, der als Podium diente, und lächelte verlegen-stolz, als ihm Mitschüler und -schülerinnen zujubelten und auch Bürgermeister und Stadtverordnete, die zuvor natürlich mitmarschiert waren, ihm Beifall zollten.

Er bat die Majestäten scherzhaft um ein mildes Regiment. „Wir wünschen uns aber darüber hinaus, daß dieses Jahr segensreich sein möge für unsere Stadt und unser Vaterland.“ Der Rektor erwähnte die Teilnahe der Berliner Schulklasse, die gegenwärtig im Jugendheim untergebracht ist, an dem Kindervogelschießen teilnahm, und bat, Hoffnung und den Glauben an die Wiedervereinigung unseres Vaterlandes zu bekräftigen durch den Gesang des Schleswig-Holstein-Liedes und der dritten Strophe des Deutschland-Liedes.

Ganz zum Schluß folgte dann die traditionelle Ferienankündigung „Und morgen ist Freitag!“

Es dauerte noch lange, ehe die frohbewegte Stadt zur Ruhe kam. Mit klingendem Spiel zogen die Spielmannszüge ab, und nun durften auch die Erwachsenen tanzen, nachdem der Nachmittag in den Sälen den Kindern gehört hatte.

Die Königspaare der Spielgruppen

Gymnasium:

K 10 VIa: Angelika Mirus, Volkmar Mikschas; K 11 VIb: Angelika Dreckmann, Joachim Schneuer; K 12 VIc: Rita Bochuke, Götz Vagt; K 13 Va: Gabriele Haarmann, Manfred Brambach; K 14 Vb: Christa Schiemann, Bruno Stückenbröcker; K 15/16 Va/b: Ilse Kann, Goerke; K 17/18 UIIIa/b Edith Vogler, Peter Voss.

Mittelschule:

Klasse 5a: Ingrid Wigger, Gerald Rüdiger; Klasse 5c: Dagmar Chrzan, Heinrich Barkmann; Klasse 6a: Ute Balzer, Walter Grube; Klasse 6b: Ingrid Schröder, Wolfgang Schulz; Klasse 6c: Magda Barg, Manfred Cebulla; Klassen 7a bis 8b: Inge Olufs, Christian Leinert; Klasse 7d: Angelika Andres; Klasse 7: Volker Winterfeld, Klasse 8c: Gisela Groth.

Stadtschule:

Klasse 1a: Barbara Struck, Manfred Hermann; 1b: Hannelore Diercks, Helmut König; 1c: Ilona Händel, Peter von der Heyde; Klasse 2a: Jutta Waack, Reichard Iwohn; 2b: Anneliese Schulz, Hans-Jürgen Hamer; 2c: Margret Cords, Joachim Voß; Klasse 3a: Anke Reher, Jochen Reher; 3b: Marita Strehl, Wilfried Tost; 3c: Sabine Lieske, Uwe Böck; 3d: Monika Jack, Ulrich Meyer; Klasse 4a: Ursula Ebel, Udo Sokoll; 4b: Gitta Payka, Christian Schintag; 4c: Magdalene Schölermann, Kurt Stobbe; 4d: Sylvia Schlüter, Volker Kemnitz; Klasse 5: Heidelis Zauft, Harry Melchert; Klasse 6:Margitta Bretzke, Hans-Peter Fahl; Klasse 7a/7b: Monika Brüggemann, Dieter Hartz; Klasse 8a: Margrit Meins.

Klaus-Groth-Schule:

Klasse 1a: Gerlinde Nowack, Andreas Hennings; 1b: Sarina Broers, Detlev Schmidt; Klasse 2a: Christel Voß, Edgar Thode; 2b: Elke Sokoll, Dieter Gröning; Klasse 3a: Ekkehard Krueger, Birgit Bliesche; 3b: Gabriele Lübcke, Peter Schüthe; Klasse 4a: Angelika Dechow, Bernd Hildebrandt; 4b: Monika Stockert, Udo Nielson; Klasse 5: Heidi Körting, Michaela Helma; Klasse 6a: Marion Maczek, Hans Wendt; 6b: Evi Ehlers, Wolfgang Berndt; Klassen 7/8: Marion Hennings, Rüdiger Wriggers.

Sonderschule:

Klasse 1: Klaus Schmitz; Klasse 2: Gisela Schwarck; Klasse 3: Hans-Jürgen Pärschke; Klasse 4: Peter Braun; Klasse 5: Edmund von Appen; Klasse 6: Gisela Galonska.

STORMARNER TAGEBLATT vom 28.6.1961

 

Bis zum Jahr 1970