Spielserie 1941 - 42
Teil 2

Samstag 4. Okt. 1941
Sportschulung
Der Bund Deutscher Mädel in der Hitlerjugend, Untergau 185, führt seine nächste Sportschulung am kommenden Sonntag auf dem Bürgerpark-Exer durch. Die teilnehmenden Sportwartinnen treten um 9 Uhr vormittags vor der Untergaudienststelle am Bürgerpark an und haben Turnzeug, Trainingsanzug, Schreibsachen usw. mitzubringen. Es werden diesmal alle Sportwartinnen, sowie von den Gruppen, die noch keine Sportwartin haben, eine Vertretung erwartet.
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Samstag 11. Okt. 1941
Sport mit KdF
"Kraft durch Freude" ruft auf zu fröhlicher Gymnastik und Spielen am Donnerstag 20 Uhr in der Turnhalle der Horst-Wessel-Schule. Leitung: Sportlehrerin Fräulein Marquardsen.
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Freitag, 31. Okt. 1941
Hohes Alter
Heute feiert in körperlicher und geistiger Frische der Postassistent a.D. Lorenz Gast seinen 76. Geburtstag. Das Geburtstagskind ist ein eifriger Anhänger des Sports und es vergeht kein Fußballspiel, wo er nicht dabei ist. Er verbringt seinen Lebensabend bei seinem Schwiegersohn Otto Fahl, Wolkenweher Weg 23.
OL

Freitag, 31. Okt. 1941
Turnhallenbenutzung
Das Stadtamt für Leibesübungen hat aufgrund der verschiedenen Wünsche einen genauen Plan über die Verteilung der beiden Turnhallen für die örtlichen Verbände, Vereine usw. für das Winterhalbjahr 1941/42 aufgestellt. An allen Nachmittagen, an denen die Hallen nicht von den Schulen benutzt werden, sind sie vom VfL, von der Hitlerjugend, dem Deutschen Jungvolk und dem Bund Deutscher Mädel belegt. Mit dem Verteilungsplan wurde eine allen Beteiligten gerechtwerdende Turnhallenordnung eingeführt, die nur in ganz besonderen Fällen eine Änderung erfahren kann. Wünsche müssen rechtzeitig vorher zur Anmeldung gelangen. Der Leiter des Stadtamtes, Christian Ohrt, ließ keinen Zweifel darüber, daß nur unter strengster Beachtung der Turnhallenordnung eine Benutzung gestattet werden kann.
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Donnerstag, 6. Nov. 1941
KdF-Sport läßt niemanden wieder los
Von den Betriebsgemeinschaften in Stormarn. Dieser Tage unterhielten wir uns mit der Kreisbeauftragten für den Frauensport, Sportlehrerin Alpen, in der KdF-Kreisdienststelle in Lübeck, die während des Krieges auch den Kreissportwart vertritt. Das KdF-Sportamt in Lübeck ist nicht nur für den gesamten KdF-Sport (Betriebssport und "Offene Kurse") im Kreis Lübeck, sondern auch in den Kreisen Stormarn und Lauenburg verantwortlich.

Über die Bedeutung und den Wert der Leibesübungen für den schaffenden Menschen braucht nichts mehr gesagt zu werden. Seit Jahren nunmehr ist der Betriebssport zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Gewiß, als "Kraft durch Freude" im Frühjahr 1934 alle Sportarten in ihr Programm aufnahm, da standen noch viele Betriebe diesem Beginnen kritisch und abwartend gegenüber. Erstaunlich schnell aber wurde der Kreis der sporttreibenden Betriebe immer größer, und jetzt ist es längst so, daß der Betriebssport zu einem Faktor geworden ist, der sich aus dem Betriebsleben nicht mehr wegdenken läßt. Tausende von Betrieben in Deutschland haben ihre Sportgemeinschaften, in denen Millionen von Gefolgschaftsmitgliedern sportliche Befriedigung finden. Und wenn, wie wir hören, sogar während des Krieges 5000 Betriebe im Reich neu hinzugekommen sind, dann scheint uns das besonders bedeutungsvoll in bezug auf die Lebensfähigkeit des Betriebssportgedankens zu sein.

"Wann begann man den in Stormarn mit dem Betriebssport?" fragen wir die Leiterin des KdF-Sportamtes. "Auch schon vor ein paar Jahren. Das heißt, nicht nur mit dem Betriebssport, sondern auch mit den "Offenen Kursen". So denke ich gerade an solch einen KdF-Sportkursus in Fischbek, an dem alle Bauersfrauen teilnahmen. Die "Offenen Kurse" sind jetzt während es Krieges allerdings etwas in den Hintergrund getreten, nicht aber der Betriebssport."

"Wo bestehen in Stormarn Betriebssportgemeinschaften?" "Im Kreise Stormarn sieht es so aus: Betriebssportgemeinschaften bestehen in Ahrensburg drei, Glinde zwei und Oldesloe eine. Offene Kurse gibt es in Ahrensburg, Oldesloe und Reinfeld." "Und welchen Sport treibt man in den Betriebssportgemeinschaften?" "Jeden Sport: Fußball, Handball, Leichtathletik, Turnen, Schießen, Tennis, Boxen usw."

Wir sind gewiß, daß der Betriebssport auch im Kreise Stormarn immer weitere Betriebe erfassen wird. Der Betrieb, der infolge seiner Größe keine eigene Sportgemeinschaft ins Leben rufen kann, hat die Gelegenheit, mit einem anderen oder mehreren anderen Betrieben zusammenzugehen. Der Betriebssport will keine Olympiagrößen heranbilden, sondern er will den Mann am Schraubstock und im Büro, das Mädel hinter der Schreibmaschine oder dem Ladentisch gesund und leistungsfähig erhalten und ihnen Freude machen. Alle die, die sich bis jetzt schon dem Betriebssport verschrieben haben, kommen nicht wieder von ihm los. Sie sind vielmehr begeisterte Künder dieser Idee.
STZ

Sonntag, 9. Nov. 1941
Auf dem Exer fand ein Fußballkampf zwischen den Mannschaften der Fähnlein 13/185 (Bargteheide) und 1/185 (Oldesloe) statt. Nach flottem Spiel siegte Bargteheide 9:2 (5:2). Zwei Abseitstore für Bargteheide wurden nicht anerkannt. Torschützen waren: Suhl, Niemeyer (je 4) und Schacht.
OL

Mittwoch, 12. Nov. 1941
Wenn der Schiedsrichter irrt
Die Zeiten, in denen es gang und gäbe war, in dem Schiedsrichter immer den Sündenbock bei einem verlorenen Spiel zu sehen, sind ebenso vorbei, wie diejenigen, als gewisse Schiedsrichter in überheblicher Selbstüberschätzung allzu hoch zu Roß saßen. Heute fehlt es auch auf der Seite der Schiedsrichter nicht an Einsicht, daß jeder einmal irren kann. So ist denn auch die Grundlage für eine kameradschaftliche Zusammenarbeit eine ganz andere geworden. Davon legen auch wieder einige Ausführungen Zeugnis ab, die in dem amtlichen Organ für die Schiedsrichter im Fachamt Fußball des NSRL, der "Deutschen Schiedsrichter-Zeitung" erschienen sind. Carl Koppehel, der Betreuer des Schiedsrichterwesens des Fachamtes nimmt hier zu dem gelegentlichen Versagen der Schiedsrichter offen wie folgt Stellung: "Die gelegentliche Unzufriedenheit mit Schiedsrichterentscheidungen können wir nicht verhindern. Wir können nur versuchen, eine Grundlage zu schaffen, auf der das Vertrauen zu den Schiedsrichtern und ihren Leistungen im allgemeinen beruht und die den Schiedsrichtern selbst das nötige Rüstzeug gibt, um ihrer Aufgabe gerecht zu werden, damit sie in Ehren bestehen."

In Zweifelsfällen hat der Schiedsrichter immer, so wird mit einem Hinweis auf die Anweisungen für die Schiedsrichter in den Wettspielbestimmungen festgestellt, seine Entscheidungen nur aufgrund eigener Wahrnehmungen zu treffen. So hat er insbesondere Torentscheidungen nur aufgrund eigner Wahrnehmungen zu fällen. Eine irrige Entscheidung soll von ihm zurückgenommen werden, jedoch nur dann, wenn er vor Fortsetzung des Spiels aus eigener Wahrnehmung erkennt, daß ihm ein Irrtum unterlaufen ist.

An diese Bestimmungen ist der Schiedsrichter in seiner Amtsführung gebunden. Aber was kommt dann, so läßt sich zeitgemäß die Frage stellen, wenn der Schiedsrichter offensichtlich einem Irrtum unterliegt? In der "Deutschen Schiedsrichter-Zeitung" wird die Antwort wie folgt gegeben: "Jeder Schiedsrichterfehler bleibt eine bedauerliche Sache, vermeidbar wird so etwas nie sein. Man sei in solchen Fällen Sportsmann und schiebe nun nicht die Schuld allein auf den Schiedsrichter, weil er eben einen Fehler machte. Man sei überzeugt, daß die Schiedsrichter aus ihren Fehlern gleichfalls lernen und ehrlichen Herzens bestrebt sind, einwandfreie Leistungen zu vollbringen. Das ist die sicherste Grundlage für eine sportgerechte Abwicklung unserer Spiele."

Das sind Worte, die sich nicht nur an die Spieler, sondern besonders auch an die Zuschauer richten, denen man ebenso zustimmen kann, wie einer Schlußfolgerung in der "Schiedsrichter-Zeitung", daß eine einmalige schwache Leistung nie der Wertmesser für das Können eines Schiedsrichters schlechthin sein darf.
STZ

Donnerstag, 20. Nov. 1941
Zum Obergefreiten ernannt wurde der Gefreite Hans Berliner von hier, zur Zeit bei der Kriegsmarine.
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Freitag, 21. Nov. 1941
Das Städtespiel gegen Mecklenburg
Zwei ausgeglichene Mannschaften stehen sich gegenüber. Am kommenden Sonntag beherrscht in Lübeck das Städtespiel Lübeck gegen Mecklenburg das sportliche Programm. Das Spiel findet um 14.30 Uhr auf der Adolf-Hitler-Kampfbahn an der Lohmühle statt. Die Lübecker Mannschaft ist aus fünf Vereinen zusammengesetzt und kann im allgemeinen wohl befriedigen, wenn auch die komplette Elf der Polizei nicht schwächer gewesen wäre. Besonders wird man auf Mahlstedt, den früheren Bremer Werder-Spieler, gespannt sein, der jetzt für Großenbrode startet. Ob nicht Wilhelm oder Kenty besser tauschen würden, sei offen gelassen.

Die Mecklenburger Mannschaft stützt sich etwa in gleichem Maße auf die Bereichsmannschaft des WSV Schwerin, wie die Lübecker auf die Polizisten. Es sollte zu einem ausgeglichenen schönen Spiel kommen und eine Wiederholung des Rostocker 2:2-Ergebnisses ist nicht ausgeschlossen. Aus Anlaß des Städtespiels hat der Bezirksfachwart für Fußball ab 12 Uhr Spielverbot verhängt.
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Sonntag, 23. Nov. 1941
Lübeck - Mecklenburg 3:1 (2:1)
Städtespiel in Lübeck, Adolf-Hitler-Kampfbahn an der Lohmühle
Lübeck: Müller - Gellert (beide LBV Phönix), Kramer (BLM) - Classen, Luchs (beide Polizei Lübeck), Zech (Hubertus) - Voigt (BLM), Wenzel, Mahlstedt (LSV Großenbrode), Cittrich (LBV Phönix), Wimmer (Polizei Lübeck)
Mecklenburg: Weber (WSV Schwerin) - Jens (Neptun Rostock), Strack - Eck (beide WSV Schwerin), Noldt (Neptun Rostock), Harloff - Dohmen (beide WSV Schwerin), Kehm (TSG Rostock), Schmaus, Buck (beide WSV Schwerin), Reitsch.

Tore: 1:0 Mahlstedt (30.), 1:1 Dohmen (32.), 2:1 Wenzel, 3:1 Mahlstedt. - Schiedsrichter: Trimpler (Hamburg)

Dienstag, 25. Nov. 1941
Rückennummern ein Fortschritt
Nachdem letzthin in Stockholm die schwedische Mannschaft in dem Fußball-Länderspiel gegen Deutschland (am 5. Okt. 1941 4:2 für Schweden) mit großen Rückennummern spielte, hat jetzt die Mannschaft von Südschweden diese Einrichtung bei dem Spiel gegen die Nordmark in Hamburg auch auf deutschem Boden vorgeführt. Obwohl auf anderen Sportgebieten eine Numerierung der Wettkämpfer gang und gäbe ist, gibt es im Fußball eigenartigerweise einige Widerstände gegen die Einführung der Numerierung. Man darf die Einführung der Spielernummern nicht nur vom Standpunkt des Fachkenners beurteilen, sondern muß auch an die Zehntausende denken, die auf den Zuschauerrängen um das Spielfeld herum vielfach ziemlich weit vom Spielgeschehen entfernt und zudem vielfach noch durch beschränkte Sicht behindert sind.

Wenn der Torwart mit einer 1, die beiden Verteidiger mit 2 und 3, die Läufer mit 4, 5 und 6, die Stürmer mit 7, 8, 9, 10 und 11 gekennzeichnet sind, dann kann auch der entfernt vom Spielfeld den Ereignissen folgende Zuschauer viel leichter feststellen, wie das Spiel verläuft. So läßt sich beispielsweise die Rolle des Mittelläufers genau beobachten, weil es ohne weiteres möglich ist, den Spieler an seiner großen 5 auf dem Rücken zu erkennen. Mit der Spielernumerierung, die auch in Italien mit bestem Erfolg eingeführt wurde, läßt sich dieser "Dienst am Kunden" in der denkbar einfachsten Weise und ohne große Kosten durchführen. Wenn in der Kriegszeit schließlich auch nicht von heute auf morgen Neuerungen angebracht erscheinen, so verdient die Frage der Spielernumerierung aber doch die Aufmerksamkeit und Unterstützung aller Stellen gerade deswegen, weil sie ein Fortschritt ist.
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Mittwoch, 26. Nov. 1941
Leibesübungen
Der VfL hat von dieser Woche an einen neuen Übungsplan festgesetzt. Montag 17 bis 18.30 Uhr Turnen der Knabenabteilung; Dienstag 20 Uhr Turnen der Jugendabteilung; Mittwoch 20 Uhr Tischtennisabteilung (es kann an drei Tischen gespielt werden); 15.30 Uhr Fußballtraining für die Jugend; Freitag 17 Uhr Mädchenabteilung Turnen, 20 Uhr Frauenabteilung. An jedem zweiten und vierten Sonntag im Monat, wenn keine Spiele angesetzt sind, Training für die Fußballspieler um 10 Uhr auf dem Exer!
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Montag, 8. Dez. 1941
Zur Neuregelung des Sportbereiches
Vom Sportbereich Nordmark wird amtlich mitgeteilt: "Von einem Teil der Nordmark-Presse ist eine Meldung verbreitet worden, wonach der Sportbereich Nordmark vom 1. Jan. 1942 ab in drei selbständige Gaue aufgeteilt wird. Diese Meldung entspricht nicht den Tatsachen. Eine Entscheidung darüber, wann mit einer Neugliederung des NSRL im Bereich Nordmark zu rechnen ist, ist noch nicht gefallen."
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Dienstag, 9. Dez. 1941
Drei Brüder wurden befördert
Der Obergefreite Robert Thiede ist zum Unteroffizier befördert worden; der Gefreite Josef Thiede wurde zum Obergefreiten, der Soldat Ewald Thiede zum Gefreiten ernannt. Es sind drei Söhne des Friseurmeisters Robert Thiede in der Königstraße.
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Dienstag, 23. Dez. 1941
184 Schiedsrichter pfiffen 875 Spiele
Das Arbeitspensum der Unparteiischen ist gewachsen. Bezirksschiedsrichterobmann Karl Kilian stellte jetzt seinen ausführlichen Bericht über das Schiedsrichterwesen im Sportbezirk 3 Lübeck für die Zeit vom 31. Aug. 1940 bis 24. Aug. 1941 fertig, der manche wissenswerte Einzelheit über den Fußballsport des Bezirkes bringt. Es wurden im genannten Zeitraum 875 Spiele ausgetragen, das sind neun Prozent weniger als im Vorjahr. Da 184 Schiedsrichter dabei tätig waren, hat jeder Unparteiische durchschnittlich 4,7 Spiele geleitet, das sind elf Prozent mehr als im Vorjahre. Von den 875 Spielen waren 514 Herren- und 361 Jugendspiele oder 481 Pflicht- und 394 Freundschaftsspiele.

Die meisten Schiedsrichter stellte der Phönix zu 114 Spielen. Es folgt Post mit 106, Polizei mit 94, LSV Gut Heil mit 74 und Dräger mit 62 geleiteten Spielen. Von den auswärtigen Vereinen stellte Neustadt Schiedsrichter zu zwölf, Mölln und Selmsdorf zu je zehn Spielen. Die größte Zunahme hat Dräger mit 24 Spielen. Dagegen hat Stockelsdorf 32, Dänischburg 28 Spiele weniger geleitet.

Jugendspiele wurden 153 weniger als im vergangenen Jahr ausgetragen. Post trug mit 57 Spielen die meisten aus. An zweiter Stelle folgt die Polizei mit 48, dann erst der Phönix mit 37 Jugendspielen. Polizei hat die Zahl der Jugendspiele fast verdoppelt.

Die meisten Spiele leiteten Prüßmann (Phönix) mit 36, Behrens (Post) mit 35, Birow (Phönix) mit 33 und Klaffs (Dornier) mit 32 Begegnungen. Prüßmann ist zum viertenmal hintereinander der fleißigste Schiedsrichter. Behrens (Post) leitete ausschließlich Jugendspiele. 36 Prozent aller Schiedsrichter leiteten gar keine Jugendspiele! Ein Verhältnis, das nicht günstig ist!

Freundschaftsspiele wurden 394 gegen 443 im Vorjahre ausgetragen. Phönix leitete mit 59 die meisten dieser Treffen. Zwei Spiele wurden sogar ohne Schiedsrichter unter Dach und Fach gebracht. - Feldverweise hat es im ganzen 79 (77 im Vorjahr) gegeben. Bei Post wurden neun Spieler, bei Flender und LSV Gut Heil sieben, bei Dornier, Moisling, Reichsbahn je sechs, Dänischburg, Kücknitz, Polizei, Schlutup je fünf, bei Schwarz-Weiß, Vorwerk drei, bei BLM, LSV Travemünde, Schwartau, MTV Travemünde je zwei, bei Dräger, Pansdorf, Phönix, Selmsdorf und Großenbrode je ein Spieler des Feldes verwiesen. Eine Platzsperre gab es in Mölln.

Viermal spielten die Schiedsrichter selbst aktiv Fußball. Gegen Dräger wurde 5:1, gegen Schlutup 1:7, gegen Dräger 3:1, gegen Polizei Alte Herren 5:1 gewonnen. Die Zusammenkünfte der Arbeitsgemeinschaft der Schiedsrichter erfreute sich steigender Beliebtheit und sind um 84 Prozent besser besucht als im Vorjahre. Elf Abende wurden durchgeführt. Es wurden 62 Ausweise ausgestellt, wovon Polizei mit acht Ausweisen die Spitze hält.
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Dienstag, 23. Dez. 1941
Silberne Hochzeit. Heute feiert der Luftschutzführer Ernst Renner und Frau, Bad Oldesloe, Pferdemarkt 12, das Fest der Silbernen Hochzeit. Der "Landbote" gratuliert.
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