KFV Stormarn - Kreisauswahl

 

Sonntag, 20. Aug. 1950 - Senioren
VfL Oldesloe - Stormarn 6:2 (3:2)

Im Rahmen des Kreissportfestes standen sich im Fußball die VfL-Liga und eine Kreisauswahlmannschaft gegenüber. In der ersten Halbzeit erreichten die Oldesloer nach verteiltem Spiel eine knappe 3:2-Führung. Nach der Pause waren die Ligisten zur Freude der Zuschauer in bester Form und glänzten mit schönen Kombinationen.

OL

VfL Oldesloe: Aufstellung unbekannt.

Tore: Mandelkau (2), Friedrich (2), Kneese, Sieveke. - Schiedsrichter: NN. - Zuschauer: 3000.

 

Sonntag, 20. Aug. 1950 - Jungmannen
Stormarn - Segeberg 4:3

Das Ergebnis mußte hart erkämpft werden, denn die Segeberger waren fast gleichwertig. - Im Jugendspiel siegten die Segeberger mit 2:1.

OL

 

Donnerstag, 26. April 1951
Am 6. Mai: Nord- gegen Südstaffel. Auswahlspiel in Oldesloe.

Zwecks Aufstellung der stärksten Bezirksliga-Elf zog der Bezirksspielausschuß kürzlich in Erwägung, ein Auswahlspiel in obiger Paarung stattfinden zu lassen. Durch Einschaltung seitens der VfL-Fußballabteilung und in Würdigung des in der Travestadt bestehenden beispiellosen Interesses wurde nunmehr das Stadion als Austragungsort gewählt. Am 6. Mai erlebt die Oldesloer Sportgemeinde dieses Ereignis.

Vertrauen verpflichtet und demzufolge ist wohl zu erwarten, daß das Stadion an diesem tage einen ganz großen Besuch verzeichnet, zumal in der Mannschaft der Südstaffel vier Spieler der VfL-Ligaelf mitwirken. Ob auch Seeler eingesetzt wird, muß sich erst ergeben, denn scheinbar besteht die Absicht, Seeler die Regie der Mannschaften zu übertragen.

ST

 

Samstag, 28. April 1951
Nord- gegen Südstaffel.

Wie bereits mitgeteilt, steigt die obige Begegnung am 6. Mai um 16 Uhr im Stadion. Der Bezirksspielausschuß will aus diesen beiden Mannschaften die elf besten Spieler ermitteln, um dieselben alsdann als Bezirksauswahl zu formieren. Die Durchführung der erforderlichen Formalitäten ist dem VfL übertragen. Die Regie beider Mannschaften wird von dem Verbandstrainer für Schleswig-Holstein, Hans Rohde, geführt, der auch zu diesem Spiel persönlich anwesend ist. Die Nordstaffel stützt sich auf Spieler der Vereine Schwartau, Kücknitz, Segeberg und Sülfeld. Die offizielle Mannschaftsaufstellung folgt. Da die Oldesloer Sportgemeinde natürlich an der Spielerbenennung der Südstaffel besonders interessiert ist, wird mitgeteilt, daß der Ausschuß folgende Spieler nominierte: Lange (VfL Oldesloe) - Karp (ATSV Lübeck), Kollien (LSV Gut Heil) - Urbath (ATSV Lübeck), Hahn (VfL Oldesloe), Kopitzki (LSV Gut Heil) - Feddern (VfL Oldesloe), Matern (ATSV Lübeck), Hinzmann (ATSV Moisling), Kneese (VfL Oldesloe), Michallek (ATSV Lübeck) - Ersatz: Klähnhammer (ATSV Lübeck).

ST

 

Freitag, 4. Mai 1951
Oldesloes großes Ereignis.

Auswahlspiel Nord- gegen Südstaffel. Die Oldesloer Sportgemeinde, auch die in Lübeck so Enttäuschten, hat am kommenden Sonntag Gelegenheit, wieder einem Spiel beizuwohnen, das wirklich guten Sport bringen wird. Die Nordstaffel, bestehend aus Eckhorst, Sebelefski?????XY, Kleinschmidt, Bornemann, Sobolewski von Schwartau, Lange, Hasselberg, Kistenmacher von Segeberg, Franck, Pingel von Kücknitz sowie Hoff von Sülfeld und als Ersatzmann Brandt von Kücknitz, erscheint auf dem Papier als die stärkere Mannschaft.

Bei Auswahl der Südstaffel scheint nicht die nötige Sorgfalt gewaltet zu haben. Wenn Tormann Lange II (Oldesloe) durch seine größere Erfahrung gegenüber dem Ersatzspieler Hagedorn (Trittau) den Vorzug erhielt, war damit zwangsläufig auch erforderlich, einen mit Lange II eingespielten Verteidiger und damit den schnellen schlagsicheren Lange I zu berücksichtigen. Als Nebenmann und beste Ergänzung mußte der erfahrene linke Verteidiger von Moisling Aufstellung finden.

Die Läuferreihe Urbath-Kopitzki-Hahn ist unumstritten und bestimmt die beste des Bezirks. Die augenblickliche Unterform von Richter schied leider die Gelegenheit aus, einmal zu sehen, ob Richter für höhere Aufgaben berufen ist. Die Aufstellung von Feddern überrascht. Als Rechtsaußen einer Bezirksauswahl fehlen ihm noch manche Fertigkeiten. Mit Schnelligkeit allein ist es nicht getan. Matern - ein als Stürmer und Läufer bestens erprobter Spieler. Sollte der technisch vollendete Kneese den sonst vermißten, in Lübeck aber ganz groß gezeigten Einsatz am Sonntag wiederholen, wird der linke Flügel mit dem gefährlichen Außen Michallek groß herauskommen, wahrscheinlich sogar entscheidend sein. Hinzmann, bei Moisling immer noch eins der besten Pferde im Stall, ist

junge, technisch und taktisch gute Demsath (LSV Gut Heil) auf diesen Posten.

Hoffentlich wachsen alle Spieler über sich selbst hinaus und liefern dem Verbandstrainer Rohde den Beweis, daß der Bezirk Lübeck über hinreichendes Material verfügt, geeignet, zu jeder Stunde in der Landesliga Einsatz zu finden. Um den Zuschauern eine bessere Beurteilung zu ermöglichen, werden die Spieler erstmalig Rückennummern tragen. Beginn 16 Uhr (Stadion). Es ist verständlich, daß im Kreise Stormarn infolge des Auswahlspiels in Bad Oldesloe der Sport bei den übrigen Vereinen zurückstehen muß.

ST

 

Sonntag, 6. Mai 1951 - Senioren
Bezirk Lübeck Süd - Bezirk Lübeck Nord 3:3 (2:2)

Ausgezeichnete Leistungen in Oldesloe. Es war ein guter Gedanke, einmal zwei Auswahlmannschaften der Bezirksligastaffeln Nord und Süd in Oldesloe gegeneinander spielen zu lassen. Die 2500 Zuschauer hatten ihr Kommen jedenfalls nicht zu bereuen und Verbandstrainer Hans Rohde entdeckte zusammen mit dem Bezirksvorsitzenden Peter Tietz manches Talent. Das Spiel nahm einen interessanten Verlauf, brachte gute Leistungen und endete 3:3. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der beiden Torhüter Lange und Franck, aber auch Bornemann, Pingel, Feddern, Matern und Hoff gefielen.

Zum ersten Mal sahen die 2500 Zuschauer in Oldesloe die Spieler mit Rückennummern. Vom Anstoß an zog die Nord-Elf mächtig vom Leder und zeigte schnelle Seitenläufe. Lange im Süd-Tor bekam eine Reihe von Scharfschützen zu spüren und zeigte zunächst Nervosität. Auf sein Verschulden ist aber das erste Tor, das nach sieben Minuten fiel, nicht zu verbuchen. Kollien ließ Bornemann mit dem Ball abziehen und das Führungstor war für den Norden erzielt. Im Gegenangriff gab es eine große Gefahr vor Francks Heiligtum. Hinzmann konnte jedoch den Schlußmann nicht überwinden. Noch mehrere Gelegenheiten boten sich dem Moislinger; doch startete er stets um einen Bruchteil zu spät. Durch die Außenstürmer beider Mannschaften wechselten die Angriffe oft und die Süd-Elf war wieder in Bedrängnis. Hoff gelang ein Durchbruch und Lange mußte zum zweiten Male hinter sich greifen.

Eine Niederlage der Süd-Elf schien unvermeidlich, doch wendete sich das Blatt, als Michallek mit einer Vorlage von Kneese abzog und unhaltbar einschoß. Als sich Feddern und Matern vorgearbeitet hatten, stoppte Hasselberg mit der Hand ab. Den Elfmeter schoß Kopitzki sicher ein. Bis zum Wechsel hatte die Nord-Mannschaft öfter Gelegenheit, das Ergebnis zu verbessern.

Die zweite Halbzeit gehörte fast restlos der Süd-Mannschaft. Die rechte Sturmseite wurde immer wieder ins Gefecht geschickt. Leider fanden Matern und Feddern die Nebenspieler in gedeckter Stellung vor oder sie hingen weit zurück. Auf der Gegenseite waren es Pingel und Brandt, die die Abwehr stark beschäftigten und Lange im Tor auf eine harte Probe stellten. Aus kurzer Entfernung schoß Pingel aufs Tor und Lange hielt diesen Schuß hervorragend. Einen Schuß von Brandt lenkte Lange zur Ecke. Das dritte Tor für die Süd-Mannschaft leitete Hinzmann ein. Seine geschickte Abgabe zu Matern führte durch Letzteren zum dritten Treffer. Durch Kneese, Feddern und noch einmal Hinzmann hätten weitere Tore fallen können. In der 85. Minute fiel für die Nord-Elf der Ausgleich. Aus einem Gewühl erwischte Pingel den Ball und schob ihn ins Netz. Bei diesem Ergebnis blieb es. Das Spiel stand auf einem beachtlichen Niveau. Hans Rohde war über die Leistungen beider Mannschaften zufrieden. Am besten konnten Lange im Süd-Tor, Feddern und Matern sowie Bornemann, auch Kneese und Sebelefski?????XY gefallen.

Das Spiel stand unter der Leitung von Dr. Waßmund (Pansdorf), der damit seine so erfolgreiche aktive Laufbahn abschloß. Dr. Waßmund, der vor Beginn besonders geehrt wurde, zeigte noch einmal eine Leistung, von der sich viele der jüngeren Pfeifenleute ein großes Stück von abschneiden sollten.

LN/ST

Bezirksauswahl Lübeck Süd: Lange (VfL Oldesloe) - Kollien (LSV Gut Heil), Hahn (VfL Oldesloe) - Kopitzki (LSV Gut Heil), Karp (ATSV Lübeck), Richter - Feddern (beide VfL Oldesloe), Matern (ATSV Lübeck), Hinzmann (ATSV Moisling), Kneese (VfL Oldesloe), Michallek (ATSV Lübeck).

Bezirksauswahl Lübeck Nord: Franck (TSV Kücknitz) - Lange, Hasselberg (beide Holstein Segeberg) - Bade, Sebelewski (beide TSV Schwartau), Kistenmacher (Holstein Segeberg) - Eckhorst (TSV Schwartau), Brandt (TSV Kücknitz), Hoff (SV Sülfeld), Pingel (TSV Kücknitz), Bornemann (TSV Schwartau).

Tore: 0:1 Bornemann (7.), 0:2 Hoff (17.), 1:2 Michallek, 2:2 Kopitzki (Handelfmeter), 3:2 Matern (63.), 3:3 Pingel (85.). - Schiedsrichter: Dr. Waßmund (Pansdorf). - Zuschauer: 2500.

 

Montag, 25. Juni 1951 Am 30. Juni: Lübeck gegen Kiel. Im Rahmen des Verbandstages des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes am kommenden Wochenende in Bad Schwartau treffen am Samstag um 19 Uhr auf dem Riesebusch-Sportplatz in Schwartau die Auswahlmannschaften der Bezirke Lübeck und Kiel aufeinander. SPM

 

Samstag, 30. Juni 1951 - Senioren
Bezirk Lübeck - Bezirk Kiel 1:0 (0:0)

Im Rahmen des Verbandstages in Bad Schwartau trafen sich auf dem herrlich gelegenen Riesebusch-Sportplatz zwei Bezirksauswahlmannschaften aus Lübeck und Kiel. nach einem flotten Spiel, das durchweg im Zeichen der Hintermannschaften stand, behielten die Lübecker mit 1:0 die Oberhand.

Die Begegnung hat ihren Zweck durchaus erfüllt. Verbandstrainer Hans Rohde hatte zusammen mit dem gesamten Spielausschuß Gelegenheit, nach Talenten Ausschau zu halten. Große Entdeckungen konnten sie allerdings nicht machen. Aber das war unmittelbar vor der Sommerpause auch nicht zu erwarten. Dennoch war der 25fache Mittelläufer der Nationalmannschaft von den Leistungen der beiden Stopper Hartleib und Sebelefski und von dem Abwehrspiel des Oldesloer Verteidigers Lange recht beeindruckt.

Beide Mannschaften mußten in letzter Minute noch einige Umstellungen vornehmen. Die Kombination Kiel/Neumünster fand sich schneller, vermochte die Lübecker Abwehr aber nicht zu überwinden. Schmuck hatte allerdings mit einem Lattenschuß sehr viel Pech. Auf der anderen Seite knalle Pingel freistehend in die Wolken. In der Pause ließen die Lübecker Hoff in der Kabine und setzten den ATSVer Matern ein, der dann auch prompt in der 53. Minute das einzige Tor des Tages erzielte. Dieser Erfolg gab den Gastgebern mächtigen Auftrieb, aber Bornemann und Feddern ließen die besten Chancen aus.

Schiedsrichter Weinand I unauffällig und sicher. Er ist immer noch der weitaus beste Lübecker Pfeifenmann.

SPM

Bezirksauswahl Lübeck: Franck (TSV Kücknitz) - Lange (VfL Oldesloe), Kleinschmidt (TSV Schwartau) - Kopitzki (LSV Gut Heil), Sebelefski (TSV Schwartau), Urbath (ATSV Lübeck) - Feddern (VfL Oldesloe), Pingel (TSV Kücknitz), Hoff (SV Sülfeld)/46. Matern (ATSV Lübeck), Sobolewski, Bornemann (beide TSV Schwartau).

Bezirksauswahl Kiel: Didimz (Union Neumünster) - Wüstenberg (Borussia Kiel), Busch (VfB Kiel) - Schlesinger (Olympia Neumünster), Hartleib, Kusch - Meß (alle VfR Neumünster), Buchallek (VfB Kiel), Schlemmer (Union Neumünster), Engler (Comet Kiel), Schmuck (VfR Neumünster).

Tor: 1:0 Matern (53.). - Schiedsrichter: Weinand I (Lübeck). - Zuschauer: 1200.

 

 

Bis zum Jahr 1960