Post SV Oldesloe 
Spielzeit 1961/62

Samstag, 12. August 1961
Kreisligisten über sich selbst.

Vereine antworten auf „Tageblatt“-Rundfrage.

  • Der TSV Bargteheide wäre mit einem guten Mittelplatz - etwa wie in der letzten Serie Platz fünf - durchaus zufrieden. Das Training wird zunächst von Mannschaftskapitän Baumann geleitet, da bisher noch kein geeigneter Übungsleiter gefunden wurde. An Spielern stehen dem TSV hauptsächlich die Kräfte, die schon im letzten Jahr den Stamm der Mannschaft bildeten, zur Verfügung. Von den acht Spielern, die aus der Jungmannenmannschaft aufgerückt sind, könnten sich zwei oder drei durchaus einen Platz in der ersten Mannschaft erkämpfen. Das gilt auch für den von der Hamburger Turnerschaft von 1816 gekommenen Drews. Als Abgang ist nur Kühn, der zum VfR Todendorf zurückgegangen ist, zu verzeichnen. Mit folgenden Spielern gehen die Weinroten in die neue Serie - Tor: Hemsch, Maske; Verteidiger: Baumann, Zühlke; Läufer: Neitzel, Sahlmann, Carstens, Fröndt: Stürmer: Kundoch, Krauskopf, Otto, Niemeyer, Kalks, eventuell Drews (erst ab 1. Oktober frei).
  • Zu Beginn der neuen Serie stehen dem SSV Großensee folgende Spieler zur Verfügung: Maahs, Werner, Jesorske, Berthold, Zierow, D????? Wriggers, Moske, J????? Wriggers, Kreuzfeldt, Jonischkies, Gronkowski, Wehrend, Tostmann, Bohnsack und Kappauf. Die Stammspieler Berthold und Zierow sind zur Zeit bei der Bundeswehr und werden daher nur selten in der Mannschaft stehen.

Abgänge: Keine. Zugänge: Bohnsack (eigener Nachwuchs). Trainiert wird jeden Donnerstag mit reger Beteiligung der Mannschaft unter Leitung von M????? Zilz. Am Ende der Serie hofft der SSV Großensee unter den ersten vier Mannschaften zu sein.

  • Dem TSV Oldesloe 07 steht für die Kreisliga zur Verfügung: Ernst-Ewald Beck, Ewald Buss, Norbert DallmannXY?????, Vlado Hresic, Günter Johannisson, Rudi Magdanz, Kurt Papstein, Hans Petersen, Werner Pfennig, Dietrich Pophal, Helmut Rohwedder, Heinz Rohwedder, Günter Rudolf und Horst Westphal.

Abgang: Horst Rohwedder wechselte zum Post SV Oldesloe. Zugang: Werner Konrad vom VfL Rethwisch. Das Training leitet Gerhard Rousseau. Die Mannschaft hofft, einen der ersten vier Plätze zu erreichen und sich damit für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren.

  • Der VfL Oldesloe (Anm. II) startet recht zuversichtlich in die neue Saison. Er verfügt über gute Spieler, die zum Teil Amateurliga-Erfahrung haben. Zu Beginn der Saison bestehen noch einige Schwierigkeiten, weil ein teil der Betreuer, Übungsleiter und Spieler ihren Urlaub noch nicht beendet haben beziehungsweise wegen Krankheit ausfallen. Die Kreisliga könnte in den ersten Spielen dieser Saison etwa auf folgende Spieler zurückgreifen: Buls, Wasmund, Kröger (Tor), Driever, Engels, Jürgensen, Klopp, Rietzke, Kubath, Winterfeldt, Rundshagen (Verteidigung und Lauf), Petersen, Matzick, Rust, Schwalke, Swenzitzki, Gniechwitz und Wendt (Sturm). Weiter dürften gelegentlich in der Kreisliga von den ersten Amateuren Uwe Dau, Bliebenich, Clasen, Manfred Dau, Erbs, König, Alfred Liedtke, Horst Liedtke, Lindemann, Lütge, Herbert Meins, Peters, Röper, Schulz, Struppek, Wilkens mitwirken.
  • TSV Lütjensee/Dwerkathen: Trainer der Mannschaft ist Joachim Vollert (37), bis zum letzten Jahr noch aktiver Spieler. Der TSV hofft auf ein gutes Abschneiden dieser jungen Mannschaft (Durchschnittsalter 22), zumindest aber den Erhalt der Spielklasse. Ein geregelter Trainingsbetrieb in der Turnhalle, die die Gemeinde Lütjensee erbaute, hat bereits die Meisterschaft gebracht und wird sich hoffentlich auch in der kommenden Serie bemerkbar machen.

Torwart: Frank Grossmann, Mannschaftsführer, Schiffbaulehrling (19); Verteidiger: Manfred Paul, Buchdrucker (19); Bruno Nowaczyk, Mechaniker (23); Gerhard Blohm, Zimmermann (21); Läufer: Erwin Hack, Maurer (24); Heinrich Blohm, Maurer (26); Hans Ansat?????, Polizist (22); Harri????? Graulo, Bundeswehr (22); Kurt Schulz, Schlosser (18); Stürmer: Horst Hack, Kraftfahrzeugschlosser (26); Ulrich Schimmelpfennig, Kaufmann-Lehrling (19); Michael Glahn, Schüler (21); Otto Paul, Maurer (23); Harald Hofius, Maurer (24); Heinz Hennig, Kranführer (25); Günter Brela, Baufacharbeiter (24 Jahre). ST

 

Samstag, 12. August 1961
Post SV Oldesloe gegen SSV Großensee:

Die Großenseer haben sich in diesem Jahr etwas vorgenommen. In diesem Spiele wird sich zeigen, ob die Postsportler ihre bei den Aufstiegsspielen gezeigten Schwächen überwunden haben oder ob sie in diesem Jahre beim Kampf um die ersten Plätze nicht mitreden können. Hierfür sind die Großenseer der richtige Prüfstein. Das Spiel beginnt bereits um 10 Uhr.
ST

 

Sonntag, 13. August 1961 - 1. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SSV Großensee 1:3 (0:2)

Was wir befürchtet hatten, ist eingetreten. Die Postsportler haben ihre Krise noch nicht überstanden. Die Gäste wußten sich durch ihr zweckmäßiges und schnelles Spiel eine 2:0-Führung zu sichern. Als dann Nossol kurz nach dem Wiederanpfiff auf 2:1 verkürzte, schien sich eine Wende anzubahnen, doch nach Platzverweis von Reimann und Verletzung von Lossow war den Postsportlern jeglicher Elan genommen. Ein dritter Treffer der Großenseer stellte den Endstand her.
ST

 

Samstag, 26. August 1961
Post SV Oldesloe gegen SV Todesfelde:

Die 1:6-Niederlage der Todesfelder am letzten Sonntag in Bargteheide sollte für die Postsportler kein Grund für eine oberflächliche Spielweise sein. Die Todesfelder verstehen zu kämpfen und sind auch für eine Überraschung gut.
ST

 

Sonntag, 27. August 1961 - 2. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SV Todesfelde 3:1 (2:0)

Die Postsportler scheinen ihre Krise überstanden zu haben, denn sie spielten bereits wesentlich flüssiger und zweckmäßiger. Nach gutem Kombinationsspiel gingen sie in der 31. Minute durch Krämer in Führung. Sieben Minuten später gelang ein Kopfballtreffer auf Eckball von Brandt. Nach dem Wechsel drückten die Todesfelder mächtig auf das Tempo. Der Schneid wurde ihnen aber genommen, als Zielke in der 50. Minute auf Vorlage von Martens das 3:0 für die Postsportler erzielte. Der in der 73. Minute erzielte Gegentreffer hätte vermieden werden können, wenn Torwächter Rohwedder besser abgestoßen hätte.
ST

Samstag, 2. September 1961
TSV Nahe gegen Post SV Oldesloe:

Mit dem Sieg gegen Todesfelde am letzten Sonntag scheinen die Postsportler ihre Krise überstanden zu haben. Die Naher sind jedoch stärker einzuschätzen als die Todesfelder.
ST

Sonntag, 3. September 1961 - 3. Punktspiel
TSV Nahe - Post SV Oldesloe 0:2 (0:0)

In der ersten Halbzeit hätten die mit großem Elan kämpfenden Naher den Führungstreffer verdient gehabt, wenn nicht die gesamte Oldesloer Abwehr so gut ihren Mann gestanden hätte. Im zweiten Durchgang machte sich dann doch die technische Überlegenheit der Postsportler mehr und mehr bemerkbar, die die Naher mit ihrer Kampfkraft auszugleichen versuchten. Es dauerte dann auch bis zur 82. Minute, bis Zielke auf Flanke von Nüske den Führungstreffer erzielen konnte.
ST

Samstag, 9. September 1961
TSV Bargteheide gegen Post SV Oldesloe:

Der TSV brennt auf die Begegnung gegen die Postsportler, um die im vergangenen Jahr erlittene Scharte auszuwetzen. Sie wollen die am letzten Sonntag wegen Pausierens an Großensee abgegebene Tabellenführung unbedingt zurückerobern. Die Platzelf ist in Bombenform.
ST

Sonntag, 10. September 1961 - 4. Punktspiel
TSV Bargteheide - Post SV Oldesloe 3:0 (2:0)

Bargteheides Revanche für die in der vorigen Herbstrunde gegen den Post SV erlittene ?????-Niederlage brachte ihm die Tabellenführung wieder. Ohne Torhüter Hemsch und Neitzel war der TSV zwar geschwächt, aber trotzdem Herr der Lage. Krauskopf sorgte in der 9. Minute durch einen Foulelfmeter für die Führung, die Holoch auf Vorlage von Krauskopf kurz vor Halbzeit auf 2:0 erhöhte. Im zweiten Durchgang wurde nur Durchschnittsfußball gezeigt. Krauskopf, Bargteheides Stürmer-As, erzielte mit einem Bombenschuß das dritte Tor. Die Post war nicht so schlecht, wie es das Ergebnis vermuten läßt, es fehlte ihr in erster Linie ein Vollstrecker im Sturm. Ecken 15:3 für Bargteheide. Schiedsrichter Tetzlaff (Todendorf) gut.
ST

Samstag, 16. September 1961
Neuzugänge beim VfL Oldesloe.

Nachdem der vom Post SV gekommene Harry Struppek schon mehrmals bei den ersten Amateuren des VfL Proben seines Können abgegeben hat, meldeten sich nun auch die Spieler Helmut Nossol und Rainer Westphal vom Post SV beim VfL an. Beide werden im November spielberechtigt.
ST

Samstag, 16. September 1961
Post SV Oldesloe gegen SV Rickling:

Wieder ein schwerer Brocken für die Postsportler, die sich am letzten Sonntag in Bargteheide nicht durchzusetzen wußten. Gegen die Ricklinger ist nur dann zu gewinnen, wenn die Auenstürmer gehalten werden können und der eigene Sturm die sich bietenden Chancen restlos nutzt. 15 Uhr.
ST

Sonntag, 17. September 1961 - 5. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SV Rickling 6:2 (3:2)

In Schußlaune befanden sich die Postsportler, die ein überlegenes Kombinationsspiel aufzogen und bis zur 36. Minute durch Tore von Jochim, Bendig und Krämer mit 3:0 führten. Ein Blitzangriff führte durch den Halbrechten der Ricklinger zum 3:1. Zielke erzielte postwendend das 4:1. Ricklings Rechtsaußen sorgte kurz darauf für das 4:2. Durch den gut aufgelegten Krämer kam die Post dann noch zu zwei weiteren Toren und damit zu einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg über die Ricklinger.
ST

Samstag, 23. September 1961
VfR Todendorf gegen Post SV Oldesloe:

Die wieder im Kommen begriffenen Todendorfer werden den Postsportlern eine harte Nuß zu knacken geben. Aufgrund ihrer größeren Erfahrung könnten sie das Treffen sogar zu ihren Gunsten entscheiden.
ST

Sonntag, 24. September 1961 - 6. Punktspiel
VfR Todendorf - Post SV Oldesloe 1:1 (0:1)

Ein schönes, faires Spiel, dessen Ausgang durchaus dem Spielverlauf entspricht, lieferten sich zwei gleichwertige Gegner. Gekonnte und gut durchdachte Kombinationszüge, sowie gute Kondition hatten beide Seiten zu verzeichnen. Den 1:0-Vorsprung des Gastes konnte Kühn zehn Minuten vor Schluß ausgleichen. Eckenverhältnis 4:2 für die Heimelf. Schiedsrichter (Anm.: Mertinkat, SV Siek) gut.
ST

Samstag, 7. Oktober 1961
Post SV Oldesloe gegen TSV Lütjensee:

Beide Mannschaften waren am letzten Sonntag spielfrei und konnten sich somit in aller Ruhe auf diese Begegnung vorbereiten. Die Gäste aus dem Süden des Kreises haben in den bisherigen Spielen vorzüglich abgeschnitten und stehen mit 10:2 Punkten aus sechs Spielen mit drei Vereinen zugleich an der zweiten Stelle der Tabelle. Die Postsportler dagegen brachten es bisher nur auf 7:5 Punkte. Die Begegnung ist deshalb interessant, weil die Lütjenseer unbedingt an der Spitze bleiben wollen, die Postsportler sich aber keine weiteren Punktverluste erlauben können, wenn sie noch ein Wort um die Herbstmeisterschaft mitreden wollen. Beginn 10 Uhr.
ST

Sonntag, 8. Oktober 1961 - 7. Punktspiel
Post SV Oldesloe - TSV Lütjensee 2:5 (1:2)

Dieses Spiel mußte bei denkbar schlechten Platzverhältnissen durchgeführt werden, trug aber eine erhebliche Spannung in sich. Nüske brachte die Postsportler in der 15. Minute in Führung, doch postwendend sorgte der Halblinke der Gäste für den Ausgleich. Dann kamen die Lütjenseer durch ihren Rechtsaußen zu zwei durchaus vermeidbaren Toren. Der linke Verteidiger der Postsportler fand keine Einstellung zu seinem Gegenspieler. Damit war das Spiel praktisch eigentlich schon entschieden. Zwar brachte Zielke die Post nochmals auf 2:3 heran, aber drei Minuten später dehnten die Gäste die Führung durch ihren Mittelstürmer auf 2:4 aus. Ein direkter Eckball brachte ihnen den Schlußstand ein. Der Sieg der Lütjenseer geht in Ordnung, da sie eine gute und geschlossene Mannschaftsleistung zeigten.
ST

Samstag, 14. Oktober 1961
TuS Hartenholm gegen Post SV Oldesloe:

Die Hartenholmer haben sich in diesem Jahre prächtig geschlagen. Ihre Stärke liegt in dem Angriffsschwung, der insbesondere vom Mittelläufer und den beiden schnellen Außenstürmern ausgelöst wird. Gelingt es der Post-Mannschaft nicht, diese Angriffsspitzen zu bremsen, kann auch dieses Spiel Minuspunkte abwerfen, zumal die Hartenholmer als sehr heimstark bekannt sind.
ST

Sonntag, 15. Oktober 1961 - 8. Punktspiel
TuS Hartenholm - Post SV Oldesloe 0:0

Weil Nüske von seiner Einheit nicht freigegeben wurde, mußte die Post die Reise nach Hartenholm mit zehn Spielern antreten. Eine vorbildliche kämpferische Leistung sicherte ihnen trotzdem einen Punkt. Mit gut gestaffelter Hintermannschaft erzwangen sie in der ersten Halbzeit ein offenes Feldspiel und spielten auch im zweiten Durchgang bis zur Verletzung von Haase druckvoll auf. Erst dann kamen die Hartenholmer mehr und mehr auf, doch die Hintermannschaft der Postsportler stand ihren Mann. Ein von Brandt in der 64. Minute erzieltes Tor wurde wegen Abseits nicht gegeben.
ST

Samstag, 21. Oktober 1961
Post SV Oldesloe gegen Union Ulzburg:

Daß man auch in den kleineren Orten heute Fußball zu spielen versteht, haben die Postsportler am letzten Sonntag in Hartenholm zu spüren bekommen. Die Ulzburger verloren erst in den letzten Minuten beide Punkte gegen den Spitzenreiter Großensee. Dieses sollte für die Postsportler eine Warnung sein. Nur unter größten Anstrengungen werden beide Punkte in der Kreisstadt bleiben.
ST

Sonntag, 22. Oktober 1961 - 9. Punktspiel
Post SV Oldesloe - Union Ulzburg 2:0 (2:0)

Brandt erzielte in der 23. Minute im Nachschuß das 1:0, und Jochim verwandelte 13 Minuten später einen an Mittelstürmer Löper verwirkten Foulelfmeter zum 2:0. Im zweiten Durchgang machten sich bei den Oldesloern Konditionsmängel bemerkbar, durch das zahlreiche weitere Chancen nicht genutzt werden konnten. Teilweise behinderten auch die schlechten Platzverhältnisse die Leistungen der einzelnen Spieler nicht unwesentlich. Schiedsrichter Vollert (Lütjensee) leitete gut.
ST

Samstag, 28. Oktober 1961
Post SV Oldesloe gegen TSV Oldesloe 07:

Nach dem Tabellenstand müßte man den Postsportlern die größeren Chancen einräumen. Können die TSVer ihre vorsonntägliche Leistung wiederholen oder nur annähernd an diese anknüpfen, so wird dieses Spiel dennoch bis zur letzten Minute Spannung auslösen (15 Uhr).
ST

Sonntag, 29. Oktober 1961 - 10. Punktspiel
Post SV Oldesloe - TSV Oldesloe 07 3:1 (0:1)

Trotz eines von Beginn an von der Post-Mannschaft überlegen geführten Spieles kamen die TSVer in der 23. Minute zum überraschenden Führungstreffer, als Torwart Rohwedder einen haltbaren Ball von Thom passieren ließ. Dieses Tor löste bei den TSVern Hoffnung aus. Tatsächlich hielt die Hintermannschaft den Angriffen der Postsportler stand. Erst in der 65. Minute gelang Zielke auf Vorlage von Bendig der Ausgleichstreffer. Sieben Minuten später lief Löper mit dem Ball bis in den Strafraum und schoß den Torpfosten an. Der Ball lief dann von einem Verteidigerbein ins eigene Tor zum 2:1 für die Post-Mannschaft. Sie erlahmte nun mehr und mehr. Ein kleiner Lichtschimmer war für die Gäste dann noch der in der 76. Minute vom nicht immer überzeugenden Schiedsrichter Tetzlaff (Todendorf) zugesprochene Foulelfmeter. Rohwedder verschoß ihn jedoch. Bendig gelang dann im Alleingang in der 81. Minute das 3:1.
ST

Samstag, 4. November 1961
SV Wahlstedt gegen Post SV Oldesloe:

Die Post hat nichts zu verlieren, sondern kann nur gewinnen und sollte von vornherein mit dieser Einstellung ins Spiel gehen.
ST

Sonntag, 5. November 1961 - 11. Punktspiel
SV Wahlstedt - Post SV Oldesloe 3:0 (1:0)

Bei verteiltem Feldspiel kamen die Gastgeber in der 23. Minute zur Führung. In der 66. Minute unterlief dem Oldesloer Verteidiger Dobbrunz ein Handspiel. Den Elfmeterball verwandelte der Mittelläufer der Wahlstedter sicher zum 2:0. Nach diesem Erfolg wurden die Gastgeber überlegen. Zwölf Minuten später hieß es 3:0.
ST

Samstag, 11. November 1961
VfL Oldesloe II gegen Post SV Oldesloe:

Die beiden Lokalrivalen stehen sich um 12.45 Uhr im Stadion gegenüber. Im Vorjahr mußte der VfL in beiden Spielen (wie?????) die Punkte an die Postler abgeben, die am Vorsonntag in Wahlstedt 0:3 unterlagen. Wenn die Gäste in diesem Jahr auch nicht ganz so wie im Vorjahr vorankamen, so besitzen sie dennoch eine schlagkräftige Elf, gegen die der VfL, der zu Hause Wahlstedt 1:2 unterlag, noch lange nicht gewonnen hat.
ST

Sonntag, 12. November 1961 - 12. Punktspiel
VfL Oldesloe II - Post SV Oldesloe 2:0 (2:0)

In dem Lokalderby zeigten die Rivalen ein recht farbiges Spiel, das die Postsportler infolge grober Fehler ihres Torwarts verloren. Bei verteilten Chancen mit gleichwertigem Mittelfeldspiel fielen die beiden entscheidenden Tore noch vor dem Wechsel wie aus heiterem Himmel. Beide Abwehrreihen überzeugten, beim VfL auch Torwart Kröger. Torschützen: Gniechwitz und Wasmund.
ST

Samstag, 18. November 1961
Post SV gegen SC Wakendorf:

Die Wakendorfer können mehr als der Tabellenstand ausweist. Wenn die Postsportler, wie am letzten Sonntag, ihre Schußstiefel zu Hause lassen, ist eine erneute Überraschung nicht ausgeschlossen. 10 Uhr.
ST

Sonntag, 19. November 1961 - 13. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SC Wakendorf 4:0 (0:0)

Bis zur Halbzeit ein reichlich verfahrenes Spiel. Erst als die Post in der zweiten Halbzeit umstellte, kam von dieser Seite mehr Fluß ins Spiel. dennoch fiel der erste Treffer auf einen Eckball von Brandt aus einem Gewühl heraus. Zielke erhöhte in der 57. Minute auf 2:0. Gleichzeitig schied bei den Gästen ein Feldspieler infolge Verletzung aus. Bendig erhöhte in der 71. Minute im Alleingang auf 3:0. Kurz vor dem Abpfiff fiel dann aus einem Gewühl heraus noch ein viertes Tor für die Postsportler.
ST

Samstag, 23. Dezember 1961
Preußen gegen Postsportverein Oldesloe:

Für den ersten Weihnachtsfeiertag haben sich die Reinfelder Preußen die Postsportler eingeladen. Beide Mannschaften können in ihren Spielklassen noch immer nicht an die im vorhergehenden Spieljahr gezeigten Leistungen anknüpfen und müssen weiter an ihren Aufstellungen experimentieren. Die Preußen werden in folgender Aufstellung beginnen: Richter - Heickmann, Janell - Sieg, Mönke, Bruszies - Borst, Sauer, Adolph, Wölz, Berg. Beginn 14.15 Uhr.
ST

 

Montag, 25. Dezember 1961 - Freundschaftsspiel
Preußen Reinfeld - Post SV Oldesloe 5:3 (5:1)

Die Reinfelder Preußen hatten sich für den ersten Weihnachtsfeiertag den Postsportverein Oldesloe, der am Ende des letzten Spieljahres noch Anwärter für die 2. Amateurliga war, eingeladen. Obgleich die Postsportler durch ihren Eifer und ihr teilweise recht zweckmäßiges und flüssiges Spiel den Reinfeldern im Mittelfeld eine ausgeglichene Partie lieferten, waren ihre Aktionen im Strafraum doch zu drucklos. Der Abgang des Torjägers Struppek und der Stürmer Westphal und Nossol hat doch fühlbare Lücken gerissen, die erst überwunden sein wollen.

Lediglich in den ersten 45 Minuten konnten die Preußen gefallen. Trotz des hartgefrorenen Bodens und der tückischen Glätte wurden im Sturm gute Kombinationszüge gezeigt, die durch Tore von Bruszies, Sauer, Berg (2) und Wölz auch sichtbaren Erfolg brachten. Hierbei muß jedoch erwähnt werden, daß infolge der Glätte die Arbeit des Torwarts besonders schwierig war. Das mußte auch der Reinfelder Torsteher Richter in der 29. Minute spüren, als er einen Flankenball über die Hände gleiten ließ und Weckes zum ersten Gegentreffer einlenken konnte.

Im zweiten Durchgang sah man von den Reinfeldern nicht viel. Im Sturm war man zu verspielt, und in der Abwehr wurde man allzu überheblich. Auf Grund dieser Tatsache fielen dann auch durch Boje zwei weitere Gegentreffer, wovon der letzte allerdings aus krasser Abseitsstellung erzielt wurde. Die Postsportler kämpften auch nach dem 5:1-Rückstand mit unvermindertem Elan weiter. Die Reinfelder sollten sich aber nach einer guten ersten Halbzeit niemals zu einer ausgesprochenen lässigen Spielweise hinreißen lassen auch wenn der Sieg nicht in Gefahr steht.

Schiedsrichter Wagner (Eichede) gab sein Bestes. Ecken 5:2 für Preußen.
ST

Samstag, 13. Januar 1962
Post SV Oldesloe gegen TSV Nahe:

Bereits um 10 Uhr empfangen die Postsportler ihre Gäste aus Nahe. Die Stephansjünger haben gegen diesen Gegner immer gut abgeschnitten.
ST

Sonntag, 14. Januar 1962 - 15. Punktspiel
Post SV Oldesloe - TSV Nahe 0:1 (0:1)

Mit dieser Niederlage hatte wohl kein Anhänger des Postsportvereins gerechnet, obwohl die Postsportler ausdrücklich darauf hingewiesen waren, daß infolge des glatten und stellenweise tiefen Bodens mit den Kräften hausgehalten werden müßte. Zugegeben, der in der 35. Minute erzielte Führungstreffer der Gäste wäre zu vermeiden bzw. der Ausgleich nach dem Spielverlauf der zweiten Halbzeit verdient gewesen, doch kommt man um die Feststellung nicht herum, daß der Post ein Torjäger fehlt.
ST

Samstag, 20. Januar 1962
SSV Großensee gegen Post SV Oldesloe:

Daß auch einem Spitzenreiter beizukommen ist, bewies TuS Hartenholm durch einen 2:0-Erfolg am letzten Sonntag. Die Postsportler möchten es ihm gleichtun.
ST

Sonntag, 21. Januar 1962 - 16. Punktspiel
SSV Großensee - Post SV Oldesloe 2:2 (1:1)

Nach TuS Hartenholm, das dem bisherigen Spitzenreiter am vergangenen Sonntag beide Punkte abringen konnte, gelang den Postsportlern ein Unentschieden! Der Gastgeber ging durch ein brillantes Tor in der 20. Minute (Jonischkies) in Führung. Post schoß in der 35. Minute den Ausgleich. Erneut gelang dem SSV in der Mitte der zweiten Halbzeit der Führungstreffer, den der Gast kurz darauf auszugleichen vermochte. Das Ergebnis entspricht durchaus den Leistungen. Schiedsrichter (Anm.: Tetzlaff, VfR Todendorf): gut.
ST

Samstag, 27. Januar 1962
Post SV Oldesloe gegen SV Wahlstedt:
Hätten die Gäste am letzten Sonntag gegen den TSV Nahe (Anm.: 0:1) ihre Chance genutzt, wären sie nach dem abermaligen Aderlaß der Großenseer durch den Post SV Oldesloe heute Spitzenreiter. Nun müssen die Postsportler doppelt wachsam sein, denn die Wahlstedter werden nach dieser Niederlage alles tun, um nicht durch weitere Punktverluste aus der Spitze verdrängt zu werden.
ST

Sonntag, 28. Januar 1962 - 17. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SV Wahlstedt 2:4 (1:1)

Trotz der Niederlage zeigte die Post eines ihrer besten Spiele. Durch ein Mißverständnis in der Abwehr kamen die Wahlstedter durch ihren Halbrechten in der 15. Minute zur Führung, die Krämer in der 36. Minute nach vorhergehendem Abseitstreffer und einem Lattenschuß von Gliewe ausgleichen konnte. Trotz des Gegenwindes gehörten auch die ersten 20 Minuten des zweiten Durchgangs den Postsportlern, die in der 57. Minute durch Zielke auf Freistoß von Nüske zum 2:1 kamen. Ein fragwürdiger Foulelfmeter brachte den Wahlstedtern den abermaligen Ausgleich. Als dann die Post-Mannschaft nach einer harmlos aussehenden Karambolage in der 78. Minute durch Hinausstellung Zielke verlor und auf Löper wegen Verletzung verzichten mußte, nutzten die Wahlstedter diese Schwäche geschickt aus und kamen in der restlichen Spielzeit durch ihren Halblinken noch zu zwei weiteren Toren.
ST

Samstag, 10. Februar 1962
Post SV Oldesloe gegen TSV Bargteheide:

Durch die erneute Niederlage des bisherigen Spitzenreiters SSV Großensee haben sich die Bargteheider am letzten Sonntag an die Spitze der Tabelle gesetzt und werden diese natürlich halten wollen. Auf diesen Ehrgeiz müssen sich die Postsportler einstellen, wenn sie um eine Niederlage herumkommen wollen. 10 Uhr.
ST

Sonntag, 11. Februar 1962 - 18. Punktspiel
Post SV Oldesloe - TSV Bargteheide 0:4 (0:2)

Das Ergebnis fiel etwas zu hoch aus. Mit Unterstützung des starken Windes hatten die Bargteheider im ersten Durchgang mehr vom Spiel und gingen bis zum Wechsel durch einen Drehschuß von Krauskopf und einen Treffer des Rechtsaußen mit 2:0 in Führung. Nach dem Wechsel drängten die Postsportler sehr stark und setzten auf Kosten der Deckung alles auf eine Karte. Das wurde ihnen zum Verhängnis, denn durch Durchbrüche von Krauskopf und vom Linksaußen kam der Tabellenführer noch zu zwei weiteren Treffern.
ST

Samstag, 17. Februar 1962
SV Todesfelde gegen Post SV Oldesloe:

Die Todesfelder wollen den drohenden Abstieg verhindern und dafür ihre Heimspiele nutzen. Die Postsportler stehen auf dem heimtückischen Rasenplatz in Todesfelde vor keiner leichten Aufgabe. Vor allen Dingen darf sich die Hintermannschaft nicht von den schnellen Flügelstürmern der Todesfelder überrennen lassen.
ST

Sonntag, 18. Februar 1962 - Punktspiel
SV Todesfelde - Post SV Oldesloe ausgefallen

Wegen der Naturkatastrophe im norddeutschen Raum (Die schwerste Sturmflut seit 1825 brach über Nordwestdeutschland herein. Die von einem Orkan gepeitschten Wellen zerrissen Deiche vom Emsland bis zu den nordfriesischen Inseln und überraschten die Menschen in den Städten und Dörfern an der Elbe oft im Schlaf. Bis zum späten Sonntagabend wurden 131 Tote gezählt. Allein in Hamburg wurden 107 Tote registriert. Mit weiteren Todesopfern muß gerechnet werden. Der angerichtete Schaden läßt sich in seinem vollen Umfang noch nicht übersehen. Er dürfte in die Milliarden gehen.), die den Einsatz von Bundeswehr und Bundesgrenzschutz notwendig machte, fielen alle Spiele des Bezirks IV (Lübeck) und des Kreisfußballverbandes Stormarn aus, weil viele Vereine durch den Ausfall von Spielern, die bei der Bundeswehr beziehungsweise beim Bundesgrenzschutz sind, Mannschaftsschwierigkeiten hatten.
ST

 

Donnerstag, 22. Februar 1962
Kein Sport.

Am kommenden Wochenende werden in Schleswig-Holstein keine Fußballspiele ausgetragen. Die Spiele sind gestern im Einvernehmen mit dem Landessportverband vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband unter dem Eindruck der Unwetterkatastrophe abgesetzt worden.
ST

Samstag, 3. März 1962
SV Rickling gegen Post SV Oldesloe:

Die Postsportler werden es in Rickling nicht leicht haben. Sie können nur dann bestehen, wenn sie die äußerst schnellen Flügelstürmer der Gastgeber unter Kontrolle halten.
ST

Sonntag, 4. März 1962 - 19. Punktspiel
SV Rickling - Post SV Oldesloe 2:2 (2:1)

Obgleich sie die Reise nach Rickling mit dreifachem Ersatz antreten mußten, brachten die Postsportler auf Grund ihres besseren Spiels in der zweiten Halbzeit einen kostbaren Punkt mit nach Hause. Noch ehe sich die Postabwehr mit dem schneebedeckten Boden abgefunden hatte, mußte sie bereits in der 18. Minute einen Treffer des Halbrechten der Ricklinger hinnehmen. Brandt konnte jedoch neun Minuten später auf Zuspiel von Krämer den Ausgleich herstellen. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff sorgte wiederum der Halbrechte der Gastgeber für das 2:1. Nach dem Wechsel lief das Spiel der Post dann besser. Brandt stellte in der 74. Minute aus einem Gewühl heraus den verdienten Ausgleich her.
ST

Samstag, 10. März 1962
TSV Lütjensee gegen Post SV Oldesloe:

Gegen die in der letzten Zeit ins Hintertreffen geratenen Postsportler müßte Lütjensee auf eigenem Platz als Sieger hervorgehen, so daß der vierte Tabellenplatz weiter gefestigt werden könnte.
ST

Sonntag, 11. März 1962 - 20. Punktspiel
TSV Lütjensee - Post SV Oldesloe 0:0

Mit soviel Widerstand hatte der TSV nicht gerechnet. Die Oldesloer erwiesen sich als gleichwertige Gegner, verlangten in einem harten, aber fairen Treffen dem Gastgeber alles ab und kannten einen verdienten Punkt mit nach Hause nehmen. Ein einwandfreies und schönes Spiel konnte allerdings wegen der schlechten Platzverhältnisse (das Spielfeld war ziemlich glatt und rutschig) den Zuschauern, die trotzdem begeistert mitgingen, nicht geboten werden. Eckenverhältnis ausgeglichen.
ST

Samstag, 17. März 1962
Post SV Oldesloe gegen VfL Oldesloe II:

Die VfLer brachten am letzten Sonntag das Kunststück fertig, dem favorisierten Spitzenreiter Wahlstedt auswärts beide Punkte (Anm.: 3:1) abzunehmen. Post holte am letzten Sonntag in Lütjensee ein Unentschieden (0:0) heraus und ist damit für den morgigen Kampf mit den VfLern bestens gerüstet, so daß man auf den Ausgang dieses Spieles, das keinen Favoriten kennt, gespannt sein kann. Beginn 13.15 Uhr:
ST

Sonntag, 18. März 1962 - 21. Punktspiel
Post SV Oldesloe - VfL Oldesloe II 0:3 (0:1)

Die Post trat mit neun Spielern an. Trotzdem ließ sie in einer aufopfernder Abwehrschlacht im ersten Durchgang lediglich ein Tor von Clasen zu. Erst beim Wiederanpfiff waren dann zwei Ersatzspieler zur Stelle. Allmählich machte sich bei der Mannschaft eine verständliche Erschöpfung bemerkbar, so daß die aufkommenden VfLer durch Tore von Clasen und Wendt zum verdienten 3:0 kamen.
ST

Samstag, 31. März 1962
Post SV Oldesloe gegen VfR Todendorf: Beide Mannschaften haben in diesem Spieljahr nicht entfernt an die frühere gewohnte Form anknüpfen können, sind allerdings auch nicht abstiegsgefährdet. Ein Unentschieden müßten die Postsportler mindestens herausholen.
ST

Sonntag, 1. April 1962 - 22. Punktspiel
Post SV Oldesloe - VfR Todendorf 5:0 (2:0)

Der Sieg der Postsportler war in keiner Phase des Spiels gefährdet, denn der gut aufgelegte Mittelläufer Nüske ließ den Todendorfer Sturm, in dem die Gebrüder Kühn wieder mitwirkten, nicht zur Entfaltung kommen. Von den Todendorfern hatte man etwas mehr erwartet.
ST

Samstag, 7. April 1962
SC Wakendorf gegen Post SV Oldesloe:

Die erst im letzten Jahr aufgestiegenen Wakendorfer sind schon jetzt mit Oldesloe 07 sicherer Absteiger, während die Postsportler durch ihren einwandfreien 5:0-Sieg über die Todendorfer bewiesen haben, daß es mit ihren Leistungen wieder bergauf geht. Trotzdem haben sie in Wakendorf noch nicht gewonnen.
ST

Sonntag, 8. April 1962 - 23. Punktspiel
SC Wakendorf - Post SV Oldesloe 0:7 (0:6)

Auf dem eigentlich unbespielbaren Platz in Wakendorf hieß es nach fünf Spielminuten durch Tore von Krämer und Gliewe bereits 2:0 für die Postsportler. Die drückende Überlegenheit der Post hatte ihren zählbaren Niederschlag in weiteren vier Toren bis zur Halbzeit, die Krämer (2), Löper und Zielke herausschossen. Nach dem Wechsel ließen es die Postsportler etwas geruhsamer angehen, wodurch die Wakendorfer ein offenes Feldspiel erreichten, ohne aber im Strafraum der Gäste gefährlich zu werden. In der 78. Minute stellte Brandt durch Verwandlung eines von Löper getretenen Eckballes das 7:0 her.
ST

Samstag, 14. April 1962
Oldesloe 07 gegen Post SV Oldesloe:

Die beiden Oldesloer Kreisligisten also einmal unter sich. Für 07 gibt es keine Rettung vor dem Abstieg mehr. Um so freier und unbeschwerter können sie aufspielen und den wieder im Kommen befindlichen Postsportlern das Siegen schwer machen. Beginn 15 Uhr.
ST

Sonntag, 15. April 1962 - 24. Punktspiel
TSV Oldesloe 07 - Post SV Oldesloe 0:1 (0:0)

Diese knappe Niederlage zeigt den Formanstieg der TSVer, der leider zu spät kommt. Trotz Überlegenheit brachten die Postsportler dank der guten Abwehr der TSVer in der ersten Halbzeit kein Tor zustande. Mit Unterstützung des Windes warfen die TSVer im zweiten Durchgang dann alles in die Waagschale. Dabei verloren sie in der 55. Minute ihren Spieler Thom durch Verletzung. In der 65. Minute gelang dem Halblinken der Post bei einem Durchbruch das goldene Tor.
ST

Samstag, 5. Mai 1962
SV Todesfelde gegen Post SV Oldesloe:

Die Postsportler wären gut beraten, wenn sie das Spiel von vornherein ernstnähmen, denn auf dem tückischen Todesfelder Platz ist nur sehr schwer zu gewinnen.
ST

Sonntag, 6. Mai 1962 - 25. Punktspiel
SV Todesfelde - Post SV Oldesloe 2:2 (1:1)

Als die Postabwehr in der ersten Viertelstunde Fehler über Fehler beging, hieß es (13. Minute) 1:0 durch den Mittelstürmer der Todesfelder. Eine Viertelstunde später schaffte Rechtsaußen Brandt durch einen Schuß aus spitzem Winkel das 1:1. Durch einen Freistoß des rechten Läufers gingen die Todesfelder in der 65. Minute erneut mit 2:1 in Führung und drängten auch weiterhin sehr stark. Etwas überraschend kamen die Postsportler in der 78. Minute zum erneuten Ausgleich, als Löper im Nachschuß einen Freistoß von Krämer eindrückte. Dieses Unentschieden entspricht dem Spielverlauf.
ST

Montag, 7. Mai 1962

Die Mannschaft des TSV Bargteheide errang die Meisterschaft der gemeinsamen Kreisliga Stormarn/Segeberg: Maske - Baumann, Schick - Neitzel, Sahlmann, Wiechmann - Hohloch, Drews, Förster, Otto, Krauskopf; Fußballobmann Walter Finnern. Im Laufe der Serie hatten auch Kundoch, Ad????? Kalks (beide Soldaten), H????? Carstens, H????? Zühlke und Hemsch Anteil an dem Erfolg der Weinroten.
ST

Samstag, 12. Mai 1962
Post SV Oldesloe gegen TuS Hartenholm:

Bereits heute um 15 Uhr stehen sich die beiden Mannschaften in einem nachzuholenden Spiel gegenüber. Für beide Mannschaften steht nichts mehr auf dem Spiel, wenn man davon absieht, daß die Postsportler bei einem Sieg über die kampfstarken Hartenholmer in der Tabelle noch einen Platz höher rutschen können. Geben sie beide Punkte an die Hartenholmer ab, so müßten sie mit diesen die Plätze tauschen. ST

 

Samstag, 12. Mai 1962 - 26. Punktspiel

Post SV Oldesloe - TuS Hartenholm 1:1 (0:1)

So schwach hat man die Postsportler lange nicht mehr gesehen, aber auch die Hartenholmer brachten nicht die von ihnen gewohnte Leistung auf. Gegen Mitte der ersten Halbzeit gingen die Gäste durch ihren Mittelstürmer, der einen durch Mittelläufer Nitsch verursachten Foulelfmeter verwandelte, in Führung. Zahlreiche Ausgleichsmöglichkeiten blieben von der Post ungenutzt. In der zweiten Halbzeit wurden die Postsportler drückend überlegen, aber sie hatten mit einigen Latten- und Pfostenschüssen ausgesprochen Pech. Die wenigen Zuschauer und auch die Postmannschaft selbst hatten sich schon mit einer Niederlage abgefunden, als es Linksaußen Martens in der 89. Minute doch noch gelang, den Ball nach vorhergehenden Latten- und Pfostenschüssen zum 1:1 über die Linie zu bringen.
ST

Samstag, 2. Juni 1962
DFB-Pokal - SC Elmenhorst gegen Post SV Oldesloe:

Wird der Kreisligist Post den A-Klassenvertreter Elmenhorst niederringen können? Elmenhorsts Stärke liegt in den Heimspielen. Ein Spaziergang wird es für die Postsportler nicht werden.
ST

Sonntag, 3. Juni 1962 - Pokalspiel
SC Elmenhorst - Post SV Oldesloe 1:0 (0:0)

In Elmenhorst gab es ein gutes und schnelles, aber sehr hartes DFB-Pokalspiel auf Kreisebene. Während die erste Halbzeit ausgeglichen verlief, hatte Elmenhorst in der zweiten Hälfte Vorteile, so daß der knappe Sieg durchaus in Ordnung geht. Das Tor des Tages erzielte Stoffers in der 75. Minute.
ST