Post SV Oldesloe
Spielzeit 1962/63


Samstag, 11. August 1962
Post SV Oldesloe gegen SV Rickling:

Die Post hat durch den Abgang weiterer Spieler Lücken im Mannschaftsgefüge bekommen. Durch die Hereinnahme qualifizierter Nach-wuchsspieler hofft er nicht nur den Stand des Vorjahres zu halten, sondern sogar noch in die Kämpfe um die Tabellenspitze eingreifen zu können. Zur Prüfung dieses sportlichen Vorhabens ist der SV Rickling am Sonntag gerade der richtige Gegner. Ihm glückte im letzten Spieljahr der Wiederaufstieg in die zweite Amateurliga nicht. Dieses Ziel soll in diesem Jahre erreicht werden.
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Sonntag, 12. August 1962 - 1. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SV Rickling 4:2 (4:1)

Besser als erwartet setzte sich die stark verjüngte Post über die Ricklinger durch. Besonders in der ersten Halbzeit gefiel sie. Durch Tore von Uwe Brandt und Zielke lag die Post-Elf bereits mit 2:0 in Führung, als dem Mittelstürmer der Ricklinger im Alleingang der Anschlußtreffer gelang. Mittelstürmer Siegmar Brandt sorgte bald darauf für das 3:1 der Postsportler, und Martens (Post) brachte seine Elf noch vor der Pause zu der beruhigenden 4:1-Führung. Nach dem Wechsel verflachte das Spiel. Die Kräfte der Postsportler ließen stark nach, so daß dem gegnerischen Mittelstürmer der zweite Treffer gelang. Ein Kopfball von Siegmar Brandt auf Flanke von Zielke traf nur die Latte.
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Samstag, 18. August 1962
TuS Hartenholm gegen Post SV Oldesloe:

Falls die Postsportler durchhalten, trauen wir ihnen einen knappen Sieg zu.
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Sonntag, 19. August 1962 - 2. Punktspiel
TuS Hartenholm - Post SV Oldesloe 3:2 (1:1)

Eine nicht verdiente Niederlage für die Postsportler. Unverzeihlich jedoch ihr taktischer Fehler, dem schußgewaltigen Mittelstürmer der Hartenholmer, der alle drei Treffer erzielte, Entwicklungsmöglichkeiten zu geben. Martens erzielte für die Post den ersten Treffer, doch noch vor der Halbzeit glich Hartenholm infolge eines groben Fehlers der Postabwehr aus. Hartenholm schoß auch bis zur 71. Minute das 3:1 heraus, ehe Boje den zweiten Treffer für die Post anbringen konnte. Die Postsportler bekamen in der 80. Minute einen Handelfmeter zugesprochen, den Jochims jedoch verschoß.
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Samstag, 25. August 1962
Post Oldesloe gegen VfR Todendorf:

Vielleicht haben die Postsportler aus ihrer durchaus unnötigen Niederlage in Hartenholm gelernt. In diesem Falle müßte man ihnen die besseren Aussichten einräumen.
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Sonntag, 26. August 1962 - 3. Punktspiel
Post SV Oldesloe - VfR Todendorf 5:0 (2:0)

Die Post ist gut in Schwung. Trotz der 2:0-Pausenführung durch Tore von Brandt war das Spiel in der ersten Halbzeit durchaus ausgeglichen. Nach der Pause drückten die Postsportler mit Unterstützung des Windes allerdings sehr stark, obgleich sich die Todendorfer redlich abrackerten. Boje, Zielke und Jochims trafen noch je einmal ins Schwarze, während die Todendorfer leer ausgingen.
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Samstag, 1. September 1962
VfL Oldesloe II gegen Post SV Oldesloe:

Die Lokalrivalen boten immer spannende Spiele. Der am Vorsonntag spielfreie VfL hat zwar technisch versierte Spieler mit größerer Erfahrung in seinen Reihen, aber die Gäste spielen einen zweckmäßigen Fußball, womit alles gesagt ist. Vielleicht gibt es eine Punkteteilung. 15 Uhr im Stadion.
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Sonntag, 2. September 1962 - 4. Punktspiel
VfL Oldesloe II - Post SV Oldesloe 2:0 (0:0)

Das Lokalderby entschied der VfL verdient für sich. Im ersten Durchgang zeigte sich der Post SV als gleichwertiger Gegner und hatte auch Führungschancen. Nach der Pause war dann aber der VfL besser und hätte leicht 4:0 gewinnen können. Klopp brachte den VfL in der 50. Minute in Führung und Gniechwitz erzielte das 2:0 in der 64. Minute nach einer geschickten Voralge von Schwalke. Ein be-merkenswert gutes Spiel!
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Samstag, 8. September 1962
Post SV Oldesloe gegen SV Todesfelde:

Die Post-Mannschaft hatte am letzten Sonntag im Lokalderby eine gute erste Halbzeit, ließ aber dann nach. Dieses mangelnde Durchhaltevermögen kann der Elf auch morgen gegen die Todesfelder zum Verhängnis werden.
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Sonntag, 9. September 1962 - 5. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SV Todesfelde 2:3 (1:1)

In der ausgeglichenen ersten Halbzeit gingen die Todesfelder in der 26. Minute in Führung. Zielke sorgte wenig später für den Ausgleich. Im zweiten Durchgang hatte die Post-Abwehr nicht mit den Tücken des Platzes gerechnet. Todesfeldes Mittelstürmer jagte zwei im Morast steckengebliebenen Bällen nach und brachte die Gäste dadurch etwas unregulär mit 3:1 in Führung. Vorher hatte der sehr auf Zuruf pfeifende Wilstedter Schiedsrichter (Anm.: Obertopp) ein Tor für den Post SV wegen angeblichen Abseits nicht gegeben. Zielke verkürzte in der 85. Minute auf 2:3. Eine Minute später erzielte er ein weiteres Tor, das aber wieder wegen Abseits nicht gegeben wurde.
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Samstag, 15. September 1962
Post SV Oldesloe gegen TSV Nahe:

Die Naher scheinen sich in diesem Jahr sehr viel vorgenommen zu haben. Sie erreichten mit dem besseren Torverhältnis vor den Wahlstedtern die Tabellenspitze und sind selbstverständlich bestrebt, den Platz an der Sonne zu halten. Beim Post SV muß vor allen Dingen die Abwehr sattelfester werden.
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Sonntag, 16. September 1962 - Punktspiel
Post SV Oldesloe - TSV Nahe ausgefallen

Dieses Punktspiel wird neu vom Spielausschuß angesetzt, da die Naher im Rahmen des Pokalwettbewerbs auf Bezirksebene anzutreten hatten.
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Samstag, 29. September 1962
SSV Großensee gegen Post SV Oldesloe:

Zu Hause ist dem Gastgeber gegen die nicht gerade in Hochform befindlichen Postsportler ein knapper Sieg zuzutrauen.
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Sonntag, 30. September 1962 - 6. Punktspiel
SSV Großensee - Post SV Oldesloe 5:2 (1:0)

Großensee scheint wieder im Kommen zu sein. Wohl niemand hatte nach den bisher kläglichen Spielen der Platzelf mit einem derartigen, aber dem Spielverlauf nach gerechten Ergebnis gerechnet. Ein Bombenschuß in der 40. Minute ließ einen Torpfosten umknicken und das Tor zusammenfallen. Erst nach Aufstellung eines provisorischen Tores ging das Spiel weiter. Schiedsrichter Mertinkat (SV Siek) pfiff ausgezeichnet.
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Samstag, 6. Oktober 1962
Post SV Oldesloe gegen Union Ulzburg:

Was ist in diesem Jahre mit den Postsportlern los? Diese Frage ist berechtigt, weil man in den Vorjahren gewohnt war, sie im ersten Drittel der Tabelle zu finden, während sie heute nach halbem Durchgang der Herbstspiele zu den abstiegsbedrohten Mannschaften gehört. Noch kann diese Gefahr aus eigener Kraft abgewendet werden. Ein erster Schritt hierfür wäre ein Heimsieg über die Ulzburger.
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Sonntag, 7. Oktober 1962 - 7. Punktspiel
Post SV Oldesloe - Union Ulzburg 3:2 (0:1)

Die Post trumpft endlich auf. Die Postsportler können also doch wenn sie wollen! Bei einer guten Schiedsrichterleistung (Anm.: Becker, SSV Jersbek) waren sie in einem sehr schnellen und fairen Spiel in kämpferischer Hinsicht den Gästen überlegen. Zunächst gingen jedoch die Ulzburger in der 15. Minute durch ihren Mittelstürmer in Führung. Krämer glich in der 64. Minute mit einem 16-Meter-Schuß aus und Zeiss brachte die Post-Elf in der 75. Minute durch Verwandlung eines Handelfmeters erstmalig mit 2:1 in Führung. Vier Minuten später hieß es durch Linksaußen Martens im Alleingang 3:1. Ein von Krämer verschuldeter Handelfmeter brachte die Ulzburger in der 84. Minute auf 2:3 heran.
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Samstag, 20. Oktober 1962
Post SV Oldesloe gegen SV Wahlstedt:

Mit Spannung wird Spitzenreiter Wahlstedt auf dem Exer erwartet. Zwar hat die Post, zieht man die letzten Ergebnisse beider Vereine zum Vergleich heran, keine großen Chancen gegen die routinierten Segeberger. Aber vielleicht knüpfen die Oldesloer doch einmal an die Leistungen früherer Zeiten an.
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Sonntag, 21. Oktober 1962 - 8. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SV Wahlstedt 1:1 (0:1)

Ein Punkt blieb bei der Post. Den Wahlstedtern ging der Ruf voraus, daß sie einen technisch guten Fußball spielen und vor allen Dingen zu kämpfen verstehen. Mit diesen guten sportlichen Eigenschaften spielten sie sich auch bald in die Herzen der Zuschauer hinein. Aber auch die Postsportler standen ihren Mann und hielten das Spiel gegen den Spitzenreiter nicht nur offen, sondern wußten ihm auch die Stirn zu bieten. Zunächst kamen die Wahlstedter in der 32. Minute zu einem billigen Führungstreffer, als der Halblinke eine verunglückte Rückgabe von Kiopilz zum 1:0 nutzte. Der verdiente Ausgleich fiel durch Zielke in der 55. Minute, als er einen Eckball direkt aus der Luft verwandelte. Eine recht annehmbare Leistung der Postsportler, die auch einiges wieder gutzumachen hatten.
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Samstag, 27. Oktober 1962
TSV Grabau gegen Post SV Oldesloe:

Aufsteiger Grabau hat eine Reihe von schönen Erfolgen zu verzeichnen, aber die Post-Elf hat in den letzten Wochen bewiesen, daß es mit ihr bergauf geht.
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Sonntag, 28. Oktober 1962 - 9. Punktspiel
TSV Grabau - Post SV Oldesloe 3:0 (0:0)

Bis zur 76. Minute konnten sich beide Sturmreihen bei der besseren gegnerischen Abwehr nicht durchsetzen. Der Grabauer Dobrinski brach in der 76. Minute endlich den Bann, indem er seine Mannschaft durch einen Kopfball in Führung brachte. Drei Minuten später hieß es unter dem Jubel der Grabauer Zuschauer durch Kößling 2:0. Zu allem Überfluß ließ dann noch Krämer einen in der 83. Minute für die Post-Mannschaft zugesprochenen Elfmeterball unge-nutzt, das heißt, der gut getretene Ball wurde vom Torwart gehalten. In der 87. Minute wurde der Gra-bauer Griese im Strafraum gelegt. Gnaß hatte bessere Nerven und verwandelte den Strafstoß sicher zum 3:0.
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Samstag, 10. November 1962
TSV Lütjensee gegen Post SV Oldesloe:

Überzeugen konnte in dieser Spielserie keine der beiden Mannschaften. Post muß, um sich aus der Abstiegszone abzusetzen, Punkte sammeln. Ob ihm dies in Lütjensee gelingen wird, erscheint sehr zweifelhaft.
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Sonntag, 11. November 1962 - 10. Punktspiel
TSV Lütjensee - Post SV Oldesloe 4:0 (0:0)

Für eine Halbzeit brachte Post genügend Puste aus der Kreisstadt mit, dann aber war es um sie geschehen. Lütjensee legte ein ganz großes Spiel auf den Rasen und dürfte noch manchen Favoriten zum Straucheln bringen.
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Samstag, 17. November 1962
Post SV Oldesloe gegen TuS Fahrenkrug:

Durch die Niederlage am letzten Sonntag in Lütjensee sind die Postsportler dem Tabellenende bedrohlich näher gerückt. Ein Sieg über die Fahrenkruger könnte das Bild wieder verbessern.
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Sonntag, 18. November 1962 - 11. Punktspiel
Post SV Oldesloe - TuS Fahrenkrug 2:1 (2:1)

Gliewe verwandelte in der 23. Minute einen Handelfmeter zum 1:0. Fünf Minuten später holte Fahrenkrugs Mittelstürmer jedoch das 1:1 heraus. Kurz vor der Halbzeit schaffte Brandt dann die abermalige Führung der Post-Mannschaft, als er einen Alleingang mit einem Bilderbuchtor abschloß. In der weiterhin ausgeglichenen zweiten Halbzeit änderte sich an dem Ergebnis nichts mehr. 20. Minuten vor dem Abpfiff mußte Siegmar Brandt wegen Widerrede vorzeitig den Platz verlassen. Mit den Entscheidungen von Schiedsrichter Gehrken (Grönwohld) waren beide Mannschaften nicht immer zufrieden.
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Samstag, 24. November 1962
Post SV Oldesloe gegen SV Siek:

Obgleich die Sieker am letzten Sonntag gegen den Spitzenreiter Nahe eine 1:4-Heimniederlage bezogen, haben sie sich als Aufsteiger bisher hervorragend geschlagen. Die Postsportler haben noch lange nicht gewonnen.
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Sonntag, 25. November 1962 - 12. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SV Siek 2:2 (1:0)

Eine leichte Feldüberlegenheit der Postsportler führte in der 26. Minute zur Führung. Zehn Minuten später hätte es 2:0 heißen können, wenn Gliewe den Elfmeterball nicht über das Tor getreten hätte. Erst in der 55. Minute kamen die Sieker durch ihren Mittelstürmer zum Ausgleich, aber bereits wenig später hieß es durch Zielke 2:1 für die Oldesloer. Die Zu-schauer rechneten schon fest mit dem Sieg der Post, als fast mit dem Abpfiff aus einem Gewühl heraus den Siekern doch noch der Ausgleich und damit die Rettung eines Punktes glückte. Bester Mann auf dem Felde war Schiedsrichter Becker aus Jersbek, der sich stets auf Ballhöhe befand und aufkommende Unsportlichkeiten sofort im Keime erstickte.
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Sonntag, 8. Dezember 1962
Post SV Oldesloe gegen TSV Nahe:

Für die in dieser Serie gut herausgekommenen Naher bedeutet dieses Spiel die Herbstmeisterschaft, falls sie es gewinnen. Dann schieben sich nämlich die Naher mit 23:3 Punkten vor die bisher mit 22:4 Punkten führenden Wahlstedter. Andererseits haben die Postsportler beide Punkte bitter nötig, wenn sie sich eine gute Ausgangsbasis für die am 6. Januar beginnende Rückrunde verschaffen wollen.
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Sonntag, 9. Dezember 1962 - 13. Punktspiel
Post SV Oldesloe - TSV Nahe 0:3 (0:1)

Die Postsportler konnten sich mit den schweren Bodenverhältnissen nicht abfinden, hielten aber bis Halbzeit in etwa die Waage, waren dann jedoch aber den schnelleren und zielstrebigeren Nahern unterlegen. Vor allen Dingen vermochten die Gastgeber sich nicht bei der aufmerksamen und schlagsicheren Naher Abwehr durchzusetzen, so daß der Sieg der Gäste auch in dieser Höhe voll in Ord-nung geht. Damit sind die Naher Herbstmeister in der Kreisliga Stormarn/Segeberg geworden. Herzlichen Glückwunsch!
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Samstag, 5. Januar 1963
Post SV Oldesloe gegen VfL Oldesloe II:

Am ersten Sonntag der Punktspielrückrunde bekommen die Postsportler mit der zweiten Garnitur des VfL Oldesloe einen Gegner serviert, der sich noch Chancen auf die Staffelmeisterschaft ausrechnet. Aber die Post-Elf ist nicht so leicht zu schlagen. 10.30 Uhr.
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Sonntag, 6. Januar 1963 - 14. Punktspiel
Post SV Oldesloe - VfL Oldesloe II 1:3 (1:1)

Trotz des hartgefrorenen und glatten Schneebodens kam es zu einem schnellen und zügigen Spiel, das als ausgeglichen bezeichnet werden muß, obgleich der VfL In der zweiten Halbzeit infolge überlegener Ballkontrolle die Tormöglichkeiten besser zu nutzen wußte. Die Postsportler gingen in der 15. Minute durch einen Schuß aus spitzem Winkel von Zielke in Führung, die Klopp in der 30. Minute ausglich. Alfred Liedtke brachte die VfL-Mannschaft dann in der 65. Minute aus stark abseitsverdächtiger Stellung mit 2:1 nach vorn. Wendt sorgte in der 85. Minute für das 3:1.
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Samstag, 12. Januar 1963
SV Siek gegen Post SV Oldesloe:

Die Postsportler aus der Kreisstadt werden in Siek vor einer schwer zu lösenden Aufgabe stehen, denn sowohl im Sturm als auch in der Abwehr sind die Platzherren stärker. Mehr als ein Unentschieden dürfte für die Post nicht drin sein.
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Sonntag, 13. Januar 1963 - 14. Punktspiel
SV Siek - Post SV Oldesloe 2:2 (2:0)

Der Gastgeber kam sofort gut in Schwung, schoß in der 15. Minute das 1:0, dem nach weiteren 13 Minuten das 2:0 folgte. Siek ging selbstbewußt in die Pause. Die Post gab sich jedoch noch nicht geschlagen, nutzte einen Sieker Abwehrfehler in der 60. Minute zum Anschlußtor aus und verwandelte kurz danach noch einen direkten Freistoß zum 2:2. Die jederzeit feldüberlegenen Sieker hatten sehr viel Schußpech und waren am Ende froh, ein Unentschieden unter Dach und Fach gebracht zu haben. Schiedsrichter Tetzlaff (Todendorf) war in dem fairen Kampf ganz große Klasse.
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Samstag, 19. Januar 1963
Post SV Oldesloe gegen TSV Lütjensee:

Nach ihrem 7:1-Bombensieg über den TSV Grabau wollen die Lütjenseer durch weitere Erfolge ihren Mittelplatz verbessern. Aber auch die Postsportler sind durch den gewinn eines Punktes beim Spiel gegen Siek zu weiteren Taten ermuntert worden, so daß man über den Ausgang dieser Begegnung gespannt sein darf.
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Sonntag, 20. Januar 1963 - 16. Punktspiel
Post SV Oldesloe - TSV Lütjensee 2:6 (1:1)

Rohwedder trotz 2:6 sehr gut. Obgleich die Postsportler in der ersten Halbzeit den Wind als Bundesgenossen hatten, gingen die Lütjenseer durch Güldenpfennig in der 14. Minute in Führung. Nach verteiltem Spiel zog Siegmar Brandt in der 20. Minute gleich. Nach der Pause erzielten die Lütjenseer in der 61. Minute durch ihren Linksaußen das 2:1 und liefen in den nächsten 20 Minuten zu einer guten Gesamtleistung auf, die mit drei weiteren Toren dem Spiel die entscheidende Wende gab. Wäre in dieser Phase des Spiels Torwart Rohwedder nicht immer wieder Retter in höchster Not gewesen, hätte der Torsegen der Gäste auch zweistellig ausfallen können. Erst in der 80. Minute verbesserte Siegmar Brandt auf 5:2. Infolge eines Abwehrfehlers der Post stellte der Rechtsaußen der Lütjenseer in der 87. Minute den Endstand her.
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Sonntag, 17. Februar 1963 - 17. Punktspiel
SV Wahlstedt - Post SV Oldesloe 0:1 (0:1)

In der 30. Minute zog der Oldesloer Linksaußen Martens mit einem Passball die Linie entlang. Seinen gut hereingegebenen Flankenball erwischte Zielke mit dem Kopf und lenkte ihn zur 1:0-Führung ein, die das goldene Tor und zwei nicht erhoffte, aber äußerst wichtige Punkte bedeuten sollten. In den letzten 15 Minuten drängten die Wahlstedter sehr stark. Die Post-Elf wußte die knappe Führung aber geschickt zu verteidigen.
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Samstag, 23. März 1963
Post Oldesloe gegen TSV Grabau:

Die Postsportler müssen aus den restlichen Heimspielen unbedingt Kapital schlagen, um sich den Verbleib in der Spielklasse zu sichern. 15 Uhr.
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Sonntag, 24. März 1963 - 18. Punktspiel
Post SV Oldesloe - TSV Grabau 3:1 (3:0)

Mit diesem nicht erwarteten Erfolg konnten die Postsportler die ohne ihre Soldaten angetretenen Grabauer stoppen. Die Stephansjünger spielten vor allen Dingen in der ersten Halbzeit den zweckmäßigeren Fußball, während den Grabauern die Übersicht und der Druck nach vorne fehlte. Nach 32 Spielminuten hieß es durch Tore von Krämer (2) und Zielke 3:0 für die Post. Im zweiten Durchgang nahm das Spiel an Härte zu. Die Grabauer kamen besser ins Spiel, konnten aber lediglich in der 77. Minute durch Verwandlung eines Handelfmeters in der Wiederho-lung zum Ehrentreffer durch ihren linken Verteidiger kommen. Post-Torsteher Rohwedder, der sich wieder einmal von seiner besten Seite zeigte, schied kurz vor Spielende verletzt aus.
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Samstag, 30. März 1963
TuS Fahrenkrug gegen Post SV Oldesloe:

Wir trauen den Postsportlern einen doppelten Punktgewinn zu.
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Sonntag, 31. März 1963 - 19. Punktspiel
TuS Fahrenkrug - Post SV Oldesloe 4:5 (3:1)

Daß die Fahrenkruger zu Hause zu kämpfen verstehen, beweist die 3:0-Führung bis zur 25. Spielminute. In der 42. Minute lenkte Zielke einen von Krämer vor das Tor getretenen Freistoß mit dem Kopf ein, also 3:1. Mit dem Wind im Rücken lief das Spiel der Postsportler im zweiten Durchgang besser. Krämer konnte bereits in der 48. Minute auf 3:2 verkürzen. Wie ein Schock wirkte daher das darauf postwendend vom Halblinken der Fahrenkruger markierte 4:2. Gliewe verkürzte in der 60. Minute durch Handelfmeter auf 4:3 und Linksverteidiger Dobbrunz stellte in der 75. Minute durch einen unhaltbaren Weitschuß aus 20 Metern Entfernung erstmalig den Gleichstand her. Groß war der Jubel in der Post-Elf, als Zielke im Nachschuß drei Minuten vor dem Abpfiff der Siegtreffer gelang. Ein Lob gebührt dem vorzüg-lich amtierenden Schiedsrichter.
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Samstag, 6. April 1963
Post Oldesloe gegen SSV Großensee:

Die Großenseer werden sich erst mit dem Schlußpfiff geschlagen bekennen.
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Sonntag, 7. April 1963 - 20. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SSV Großensee 7:1 (3:0)

Der in der zweiten Halbzeit immer mehr aus den Fugen geratenen Gäste-Mannschaft muß aus sportlicher Fairneß bescheinigt werden, daß sie bereits in der 19. Minute ihren rechten Verteidiger infolge eines Meniskusschadens v verlor und mit zehn Mann dieses schnelle Spiel nicht durchhalten konnte. Die Post-Mannschaft dagegen war außerordentlich torhungrig und hätte den Gegner dem Spielverlauf nach zweistellig schlagen müssen. Nach dem 1:0 in der 15. Minute auf Flanke von Martens, der Torschütze war wegen des Gewühls vor dem Großenseer Tor einfach nicht festzustellen, sorgten Zielke und Krämer für eine beruhigende Halbzeitführung, die Uwe Brandt, Siegmar Brandt (2) und Krämer schließlich auf sieben Treffer ausdehnten. In der 71. Minute kamen die Großenseer durch ihren Halbrechten zum Ehrentreffer. der Schiedsrichter (Anm.: Panitzek, VfR Todendorrf) bot eine abgerundete Leistung.
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Samstag, 13. April 1963
Union Ulzburg gegen Post SV Oldesloe:

Mit dem gleichen Elan wie an den Vorsonntagen müßte die Post-Elf gewinnen.
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Samstag, 13. April 1963 - 21. Punktspiel
Union Ulzburg - Post SV Oldesloe 2:1 (1:1)

Die Postsportler mußten beide Verteidiger ersetzen. Krämer konnte die Post in der 15. Minute in Führung bringen, doch bereits sechs Minuten später hieß es durch den Halbrechten der Unioner 1:1. Das Glück war bei den Ulzburgern, die in der 62. Minute das Siegtor durch ihren Mittelstürmer herausschossen.
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Sonntag, 14. April 1963
Postsportverein auf Osterfahrt.

Am ersten Ostertag unternahmen die Postsportler mit ihren Angehörigen eine Fahrt in die Schwarzen Berge bei Harburg. Am Nachmittag wirkten sie an den Pokalspielen des SV Sprötze mit. Nach regulärem Durchspiel waren sie mit den Harburger Turnern punktgleich. Im Entscheidungsspiel gewannen sie mit einem knappen 1:0 den Pokal. Nach einigen Stunden in gemütlicher Runde traten sie die Rückfahrt an.
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Samstag, 20. April 1963
TSV Nahe gegen Post SV Oldesloe:

Eine Vorentscheidung für die Meisterschaft. Setzen die Naher auch nur einen Punkt zu, dürfte ihr Meisterschaftstraum ausgeträumt sein.
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Sonntag, 21. April 1963 - 22. Punktspiel
TSV Nahe - Post SV Oldesloe 4:3 (2:0)

Die Naher gingen bei durchaus gleichwertigem Spiel im ersten Durchgang mit 2:0 in Führung. Dann erzielte Krämer in der 50. Minute den Anschlußtreffer. Zielke schoß fünf Minuten später den Ausgleich heraus und Siegmar Brandt brachte in der 65. Minute durch Verwandlung eines von Uwe Brandt getretenen Eckballs die Postsportler erstmalig mit 3:2 in Führung. Das wurde dem rechten Verteidiger der Naher denn doch zu viel. In der 80. Minute zeigt er seinen Stür-mern, wie Tore geschossen werden. Belohnt wurde sein weiterer Einsatz durch den eingangs erwähnten Siegtreffer in der 89. Minute, der allerdings hätte gehalten werden müssen.
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Samstag, 27. April 1963
SV Rickling gegen Post SV Oldesloe:

Die Ricklinger mußten letzten Sonntag in Ulzburg eine 0:3-Niederlage hinnehmen. Das bedeutet für die Postsportler aber keineswegs ein müheloses Spiel. 16 Uhr.
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Sonntag, 28. April 1963 - 23. Punktspiel
SV Rickling - Post SV Oldesloe 3:1 (0:0)

Die Ricklinger hätten bereits in der ersten Halbzeit mit 1:0 führen können, wenn sie einen Handelfmeter nicht an die Latte gesetzt hätten. Krämer hatte auf der Gegenseite bessere Nerven und brachte die Post in der 60. Minute durch Handelfmeter in Führung. Dann wollte das Sturmspiel der Post-Elf jedoch nicht mehr laufen, so daß die Hintermannschaft der Oldesloer mehr und mehr belastet wurde. Ricklings Mittelstürmer erzielte in der 75. Minute den Ausgleich und der Linksaußen der Gastgeber brachte die Platzelf in der 84. Minute mit 2:1 in Führung. Durch einen Strafstoß des rechten Läufers stellten die Ricklinger in der 88. Minute das Endergebnis her.
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Dienstag, 30. April 1963
SV Todesfelde gegen Post SV Oldesloe:

Den Postsportlern sei äußerste Vorsicht geboten, denn auf heimischem Platz wissen die Gastgeber gut aufzuspielen.
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Mittwoch, 1. Mai 1963 - 24. Punktspiel
SV Todesfelde - Post SV Oldesloe 3:2 (2:1)

Siegmar Brandt besorgte in der 25. Minute das 1:0 für die Post. Mit einem Selbsttor des rechten Verteidigers Nietsch begann aber das Pech für die Gäste. Kurz vor Halbzeit erzielte der Todesfelder Käselau mit einem durchaus haltbaren Ball die 2:1-Führung. In den ersten Minuten nach der Pause verloren die Postsportler durch Gehirnerschütterung ihren Stürmer Krämer, der ins Krankenhaus eingeliefert werden mußte. In der 70. Minute hieß es durch den Mittelstürmer der Todesfelder 3:1. Siegmar Brandt verkürzte noch in der 88. Minute auf 3:2.
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Freitag, 3. Mai 1963
Post SV Oldesloe gegen TuS Hartenholm:

Hoffentlich hat sich die Post-Mannschaft durch das Spiel am 1. Mai nicht allzusehr verausgabt.
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Samstag, 4. Mai 1963 - 25. Punktspiel
Post SV Oldesloe - TuS Hartenholm 4:2 (1:1)

Erst beim Stande von 2:1 für Hartenholm (60. Minute) zog die Post ein zügiges Spiel auf. Fast mit dem Abpfiff mußten drei Hartenholmer Spieler auf Geheiß des Schiedsrichters das Spielfeld verlassen, weil sie sich mit groben Fouls gegenseitig überboten.
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Samstag, 18. Mai 1963
VfR Todendorf gegen Post SV Oldesloe:

Die Post muß sich auf alles gefaßt machen.
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Sonntag, 19. Mai 1963 - 26. Punktspiel
VfR Todendorf - Post SV Oldesloe 1:5 (1:4)

Wohl konnte der Gastgeber in der 10. Minute durch einen Handelfmeter (Teubler) in Führung gehen, mußte aber postwendend das 1:1 hinnehmen. Mit dem Wind im Rücken drückte die Post immer mehr und schoß einen beruhigenden 4:1-Halbzeitvorsprung heraus. Nach Wiederbeginn wurde der Gastgeber gleichwertiger. Zu Todendorfs Entschuldigung sei gesagt, daß Teubler nach 15 Minuten Spieldauer verletzt als Statist auf Linksaußen und später als Torwart Verwendung fand. Schiedsrichter Gehrken (Grönwohld) gefiel.
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Samstag, 8. Juni 1963
DFB-Pokal - TSV Zarpen gegen Postsportverein Oldesloe:

Zur Ermittlung der beiden Teilnehmer an den DFB-Pokalspielen auf Bezirksebene und zur Ermittlung der kreisbesten Pokalmannschaft hat der Spielausschuß des Kreisfußballverbandes am Sonntag (16 Uhr) aufgerufen. Die Zarpener werden sich anstrengen müssen, wenn sie nicht gleich am ersten Pokalwettbe-werbssonntag ausscheiden wollen.
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Sonntag, 9. Juni 1963 - Pokalspiel
TSV Zarpen - Post SV Oldesloe 6:4 (1:4)


Die Überraschung ist da! Dabei führten die Oldesloer Kreisligisten durch Tore des Linksaußen, des Mittelstürmers (Foulelfmeter), des Halbrechten und des Rechtsaußen nach 32 Minuten Spieldauer bereits mit 4:1, nachdem Kock II in der 15. Minute für die Zarpener 1:0-Führung gesorgt hatte. Nach dem Wechsel kämpften die Zarpener wie die Löwen, jagten jedem Ball nach und waren immer die berühmte Zehntelsekunde schneller am Ball. Die Überraschung war da, als die Gastgeber durch Treffer von Schillack (2) und Kock II innerhalb von drei Minuten bis zur 58. Minute den Ausgleich erzielten und in der 78. Minute durch den Linksaußen spielenden Schreiber erst-malig nach dem 1:4-Halbzeitrückstand mit 5:4 in Führung gingen. Die Postsportler konnten sich von diesem Schock nicht erholen. Dieckmann II war in der 81. Minute der Schütze des sechsten Zarpener Treffers. Der Sieg der Zarpener ist um so höher zu bewerten, als die Mannschaft auf drei ihrer Stammspieler verzichten mußte.
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