Post SV Oldesloe
Spielzeit 1964/65

 

Freitag, 24. Juli 1964
14 Mannschaften in der Kreisliga Stormarn/Segeberg.

An den Meisterschaftsspielen der Kreisliga Segeberg/Stormarn nehmen wieder 14 Mannschaften teil, und zwar TSV Gutheil Dwerkathen-Lütjensee, SSV Großensee, MTV Henstedt, Kaltenkirchener Turnerschaft, SC Kisdorf, TSV Nahe, Postsportverein Oldesloe, VfL Oldesloe II, SG Seth SV Siek, SV Rickling, SV Todesfelde, FC Union Ulzburg und TSV Zarpen.

Die Geschäftsführung übernimmt wieder der KFV Segeberg. Proteste sind an den Vorsitzenden des Kreisgerichtes im KFV Segeberg, Fritz Köckritz, 2359 Ulzburg über Kaltenkirchen, zu richten. Die Regelung des Auf- und Abstiegs- bleibt unverändert. Die ersten Spiele finden am 16. August statt.
ST

 

Samstag, 15. August 1964
Post SV Oldesloe gegen SC Kisdorf:

Falls die Kisdorfer mit dem gleichen Elan wie zu beginn der vorjährigen Punktrunde loslegen, ist in Oldesloe mit einer Überraschung zu rechnen. Andererseits hat die Post-Elf durch Austragung verschiedener Freundschaftsspiel bereits die Schlacken der Sommerpause abgestreift und sich gut gerüstet. 10.30 Uhr.
ST

 

Sonntag, 16. August 1964 - 1. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SC Kisdorf 9:1 (3:1)

Die Post feierte Schützenfest. Ein schneidiger Sieg zum Beginn der Herbstrunde, der in der ersten halben Stunde noch nicht ersichtlich war. Zielke brachte die Post bereits in der 1. Minute in Führung, die Kisdorfer kamen aber schon in der 4. Minute durch ihren Halblinken zum Ausgleich. Harald Gniechwitz und Gellers dehnten den Vorsprung der Post bis zur Beendigung der ersten Halbzeit auf 3:1 aus. Als Harald Gniechwitz (2) und Uwe Brandt (Foulelfmeter) bis zur 70. Minute die Trefferzahl auf 6:1 erhöhten, war der Widerstand der Gäste gebrochen. Dafür legte die Post-Elf noch einen Zahn zu. Zielke und Harald Gniechwitz schossen in den letzten 20 Minuten noch weitere drei Tore.
ST

 

Samstag, 22. August 1964
Post SV Oldesloe gegen MTV Henstedt:

Der 9:1-Erfolg über den SC Kisdorf darf die Post-Elf nicht übermütig stimmen, denn der Aufsteiger Henstedt bringt den erforderlichen Ehrgeiz mit, der unter Umständen Berge versetzen kann. 15 Uhr.
ST

 

Sonntag, 23. August 1964 - 2. Punktspiel
Post SV Oldesloe - MTV Henstedt 1:2 (0:1)

Die Postsportler traten ohne Harald Gniechwitz und Siegmar Brandt an. Henstedts Mittelstürmer brachte seine Elf in der 17. Minute in Führung. Als sich dann in der 65. Minute beide Verteidiger der Post in der Abwehr störten, hieß es durch den Linksaußen der Gäste 2:0. Erst dann begann die Post-Elf zu kämpfen. In dieser Drangperiode erwies sich Henstedts Torwart als der beste Mann auf dem Platz. Lediglich Uwe Brandt konnte ihn in der 85. Minute einmal überwinden. Die Post-Elf verschenkte damit aus taktischen Gründen zwei wichtige Punkte.
ST

 

Samstag, 29. August 1964
SV Todesfelde gegen Post SV Oldesloe:

Die Postsportler müssen schon mit wesentlich mehr Kraft aufspielen, wenn morgen in Todesfelde nicht wieder zwei wichtige Punkte verlorengehen sollen, zumal die Todesfelder als heimstarke Mannschaft bekannt sind. 15 Uhr.
ST

 

Sonntag, 30. August 1964 - 3. Punktspiel
SV Todesfelde - Post SV Oldesloe 3:6 (3:2)

Trainer Fahls Standpauke hatte Erfolg. Den Torreigen eröffnete die Post in der 12. Minute durch Uwe Martens. Bis zur 20. Minute hatten die Todesfelder durch ihren Mittelstürmer nicht nur gleichgezogen, sondern waren mit 2:1 in Führung gegangen, ehe vier Minuten später Siegmar Brandt auf Zuspiel von Kurt Zielke abermals den Gleichstand herstellen konnte. Ein durch den Mittelstürmer in der 35. Minute verwandelter Foulelfmeter brachte den Todesfeldern die knappe 3:2-Halbzeitführung ein. Während der Pause hielt Trainer Fahl der Post-Elf eine gehörige Standpauke, die einen wesentlich stärkeren Einsatz auslöste. Uwe Martens schoß in der 47. Minute das 3:3 heraus. Zielke erzielte vier Minuten später auf Vorlage von Rudi Gliewe die 4:3-Führung und Siegmar Brandt baute den Vorsprung in der 57. Minute auf 5:3 aus. Die Verwandlung eines Foulelfmeters durch Siegmar Brandt in der 75. Minute zum 6:3 besiegelte dann endgültig die Niederlage der Todesfelder. Bei diesem Spielstand wurde der linke Verteidiger der Gastgeber wegen eines Fouls an Dietmar Gniewchwitz des Feldes verwiesen.
ST

 

Samstag, 5. September 1964
Kaltenkirchener TS gegen Post SV Oldesloe:

Bei dem ehemaligen Bezirksligisten scheint noch nicht alles zu stimmen, denn nur so ist die Niederlage am letzten Sonntag gegen Union Ulzburg zu erklären. Die Postsportler verstehen zu kämpfen, wenn sie nur wollen. Auch in Kaltenkirchen haben sie durchaus eine Chance. Voraussetzung ist jedoch, daß sie mit dem Elan wie in der zweiten Halbzeit in Todesfelde aufspielten. 15 Uhr.
ST

 

Sonntag, 6. September 1964 - 4. Punktspiel
Kaltenkirchener TS - Post SV Oldesloe 0:1 (0:1)

Harald Gniechwitz erzielte in der 18. Minute auf Vorlage seines Bruders das goldene Tor. Im zweiten Durchgang setzten die Kaltenkirchener alles aufs Spiel. Pausenlos rollten die Angriffe auf das Post-Tor. Mit viel Glück, aber auch mit äußerster Anstrengung konnte immer wieder der förmlich in der Luft liegende Ausgleich verhindert werden. Turm in der Schlacht war Torwart Sass.
ST

 

Samstag, 12. September 1964
Post SV Oldesloe gegen TSV Nahe:

Mit 6:2 Punkten stehen die Postsportler nach vier Spielen relativ günstig. Sie sollten daher alle Anstrengungen machen, um durch einen Heimsieg gegen die Gäste ihre Position weiter auszubauen. 10.30 Uhr.
ST

 

Sonntag, 13. September 1964 - 5. Punktspiel
Post SV Oldesloe - TSV Nahe 3:0 (0:0)


Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit setzte sich im zweiten Durchgang die bessere Kondition der Postsportler durch. Immerhin dauerte es 20 Minuten, bis Uwe Brandt den Torwart der Naher zum ersten Male überwinden konnte. Sechs Minuten später erweiterte Uwe Brandt durch Verwandlung eines an Gniechwitz verursachten Foulelfmeters in der Wiederholung den Vorsprung auf 2:0. Als dann der gut aufgelegte Uwe Brandt in der 78. Minute eine Vorlage von Gliewe zum 3:0 verwandelte, mußten sich die etwas enttäuschenden Naher endgültig geschlagen bekennen. In den letzten Minuten verloren sie noch einen Spieler wegen Feldverweis.
ST

 

Samstag, 19. September 1964
TSV Lütjensee gegen Post SV Oldesloe:

Die Postsportler sind in diesem Jahr mächtig in Fahrt. Lütjensees Hintermannschaft wird die Hauptlast des Kampfes zu tragen haben.
ST

 

Sonntag, 20. September 1964 - 6. Punktspiel
TSV Lütjensee - Post SV Oldesloe 4:2 (1:1)

Zwei Gniechwitz-Tore genügten nicht. Post schoß zwar in der 30. Minute den Führungstreffer (Gniechwitz), aber Hofius zog durch einen unhaltbaren Direktschuß kurz vor dem Halbzeitpfiff für Lütjensee gleich. Gniechwitz sorgte für das 1:2, aber zwei Tore von Marlow????? und ein Treffer Güldenpfennigs besiegelten die Niederlage der Post.
ST

 

Samstag, 26. September 1964
SV Rickling gegen Post Oldesloe:

In Rickling hat die Post-Elf bisher immer gut abschneiden können.
ST

 

Sonntag, 27. September 1964 - 7. Punktspiel
SV Rickling - Post SV Oldesloe 3:2 (2:1)

Durch einen Freistoß von Harald Gniechwitz gingen die Postsportler in der 16. Minute in Führung, die aber durch den Linksaußen der Ricklinger in der 20. Minute wieder verloren ging. Ein Foul an Gniechwitz brachte in der 38. Minute durch Uwe Brandt durch Verwandlung eines Elfmeters den Oldesloern erneut die Führung ein. Behnke verschuldete in der 49. Minute einen Foulelfmeter und mußte gleichzeitig den Rasen verlassen. Der Mittelstürmer der Gastgeber nutzte diesen Strafstoß zum 2:2. In der 60. Minute wurde auch Uwe Brandt nach einer voraufgegangenen Verwarnung vom weiteren Spiel ausgeschlossen. Vergeblich strengten sich die neun verbliebenen Postsportler an, das Unentschieden zu retten.
ST

 

Samstag, 10. Oktober 1964
Post SV Oldesloe gegen SV Siek:

Daß die Sieker zu spielen verstehen, haben sie durch das 2:2-Unentschieden am letzten Sonntag gegen die favorisierten Lütjenseer bewiesen. Ob ihnen auch in Bad Oldesloe ein Remis gelingt, hängt in erster Linie von der Spielfreudigkeit und dem kämpferischen Elan der Postsportler ab. 15 Uhr.
ST

 

Sonntag, 11. Oktober 1964 - 8. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SV Siek 3:0 (2:0)

Diese klare Niederlage der Sieker Mannschaft wird dann verständlicher, wenn man berücksichtigt, daß sie bereits in der 15. Minute ihren rechten Läufer wegen einer Knöchelverstauchung infolge der unebenen Bodenverhältnisse verlor. Fünf Minuten vorher hatte der Halbrechte Zielke die 1:0-Führung markieren können. In der 60. Minute war es dann Uwe Martens, der einen Flankenball von Dietmar Gniechwitz zum 2:0 unterbrachte. Nach 20 Minuten weiterer Spielzeit gelang Uwe Martens wiederum auf Vorlage von Dietmar Gniechwitz der Endstand.
ST

 

Samstag, 17. Oktober 1964
VfL Oldesloe II gegen Post Oldesloe:

Eine interessante Begegnung, denn beide Kontrahenten stehen in der Spitzengruppe. Der VfL will eine recht starke Mannschaft ins Feld führen, um beide Punkte zu kassieren. 10.30 Uhr.
ST

 

Sonntag, 18. Oktober 1964 - 9. Punktspiel
VfL Oldesloe II - Post SV Oldesloe 7:2 (4:1)

Wohl keiner hatte mit so einem Kantersieg des VfL gerechnet, aber diesmal spielte die Mannschaft wie aus einem Guß. Die Post war bis auf einige Ausnahmen ein fairer Gegner. Sie wehrte sich mit aller Kraft gegen die Niederlage. Torwart Sass (Post) kam den VfLern allerdings durch sein Verhalten sehr entgegen. Sein Benehmen im Tor grenzte schon an Unsportlichkeit. Beim Gast konnten in ihrer Spielweise besonders Siegmar Brandt und Gellers gefallen, wogegen es beim VfL zu einer wirklichen Gemeinschaftsleistung kam, so daß es verfehlt wäre, einen Spieler besonders herauszuheben. Die Torschützen des Gastgebers waren Bendig (2), Fischer, Goronzi, Bieschke, Petersen (Elfmeter) und Torwart Uwe Dau (Elfmeter).
ST

 

Samstag, 24. Oktober 1964
FC Union Ulzburg gegen Post SV Oldesloe:

Die Postsportler mußten am letzten Sonntag gegen VfL Oldesloe II eine recht empfindliche Schlappe hinnehmen, die vor allen Dingen auf ein Versagen der Hintermannschaft zurückzuführen ist. In Ulzburg wird ihnen ebenfalls ein schweres Spiel bevorstehen.
ST

 

Sonntag, 25. Oktober 1964 - 20. Punktspiel
Union Ulzburg - Post SV Oldesloe 2:1 (1:0)

In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit kamen die Ulzburger in der 31. Minute durch ein Kopfballtor ihres Mittelstürmers zur knappen 1:0-Halbzeitführung. Den Ausgleich erzielte Zielke in der 55. Minute auf Vorlage von Siegmar Brandt. Ein Weitschuß des linken Ulzburger Läufers, aus etwa 25 Metern Entfernung abgefeuert, setzte vor dem Torwart auf und nahm dann seinen Weg ins Netz zum knappen 2:1-Sieg. Ein Unentschieden wäre den Spielverlauf nach gerechter gewesen.
ST

 

Samstag, 31. Oktober 1964
Post SV Oldesloe gegen SG Seth:

Nach der Niederlage am letzten Sonntag in Ulzburg müßte bei dem wechselvollen Spiel der Postsportler eigentlich morgen wieder ein Sieg fällig sein. Um 14.30 Uhr auf dem Exer.
ST

 

Sonntag, 1. November 1964 - 11. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SG Seth 1:3 (0:1)

Die Sether gewannen bei ausgeglichenen Leistungen im Felde wegen der besseren Ausnutzung der Torchancen verdient. Zielke (3) und Siegmar Brandt vergaben klare Torchancen der Post-Elf. Der kämpferische Einsatz der Sether wurde in der 17. Minute durch ein Tor des Halbrechten belohnt. Der Rechtsaußen der Gäste erhöhte in der 49. Minute auf 2:0. Als dann die Sether einen dritten Treffer anbrachten, war die Post-Elf endgültig geschlagen. Erst in der 89. Minute verbesserte der Ersatzmann Jürgen Kropp auf 1:3.
ST

 

Samstag, 14. November 1964
Post SV Oldesloe gegen TSV Zarpen:

Die Zarpener kehrten am letzten Sonntag mit einem beachtlichen 1:1 aus Rickling heim und sind damit in dieser Staffel noch nie geschlagen worden. Nur unter äußersten Anstrengungen werden bei der Post-Elf Punktverluste zu vermeiden sein. Beginn: 14.30 Uhr.
ST

 

Sonntag, 15. November 1964 - 12. Punktspiel
Post SV Oldesloe - TSV Zarpen 3:1 (2:0)

Zarpen war von der gewohnten Form weit entfernt. Die Post-Elf zog mit einem unbedingten Siegeswillen ins Spiel, Zielke und Uwe Brandt sorgten sofort für eine beruhigende 2:0-Führung. Ein direkter Eckball von Uwe Brandt stellte in der 58. Minute bereits den Sieg der Oldesloer sicher. Daran konnte auch verstärkter Druck der Zarpener in den letzten 20 Minuten nichts mehr ändern. Lediglich Rechtsaußen Flathmann vermochte mit dem in der 75. Minute erzielten Ehrentreffer die Niederlage der Zarpener noch etwas zu mildern.
ST

 

Samstag, 21. November 1964
SSV Großensee gegen Post SV Oldesloe:

Großensee hat sich in den letzten Spielen sehr herausgemacht und ist zum Favoritenschreck geworden. Post wird mächtig kämpfen müssen, um ehrenvoll zu bestehen.
ST

 

Sonntag, 22. November 1964 - 13. Punktspiel
SSV Großensee - Post SV Oldesloe 2:6 (1:5)

Post gewann zu hoch. Infolge seines schlechten Spiels lag Großensee beim Halbzeitpfiff mit vier Toren im Rückstand. Die zweiten 45 Minuten standen zeitweilig im Zeichen des unglücklich operierenden Gastgebers. Post gewann verdient, vielleicht ewtas zu hoch. Kreisschiedsrichterobmann Wölk (VfL Oldesloe) pfiff äußerst korrekt.
ST

 

Samstag, 28. November 1964
SC Kisdorf gegen Post SV Oldesloe:

Morgen wird bereits schon zum ersten Spieltag der Rückrunde aufgerufen. Wenn die Postsportler mit der gleichen Hingabe wie am letzten Sonntag in Großensee spielen, so sollten sie dem Träger der roten Laterne beide Punkte entführen. Beginn 14 Uhr.
ST

 

Sonntag, 29. November 1964 - 14. Punktspiel
SC Kisdorf - Post SV Oldesloe 0:5 (0:5)

Im ersten Spiel der Rückrunde imponierten die Postsportler gleich durch einen überzeugenden Sieg. Durch Tore von Schwalke, Harald Gniechwitz (2) und Nossol (2) lagen sie bis zur 42. Minute bereits mit 5:0 in Führung. Obwohl der Kisdorfer Rechtsaußen schon in der 15. Minute wegen einer Verletzung ausgeschieden war, gelangen ihnen bei einem auch weiterhin überlegen geführten Spiel keine weiteren Treffer mehr. Die 5:0-Halbzeitführung hatte sie eben zufriedengestellt, so daß sie nicht mehr mit voller Konzentration spielten.
ST

 

Sonntag, 20. Dezember 1964 - Freundschaftsspiel
TSV Trittau - Post SV Oldesloe 1:4

 

Donnerstag, 24. Dezember 1964
Oldesloe 07 gegen Post SV Oldesloe:


Zum erstenmal stehen sich diese beiden Mannschaften in einem Freundschaftsspiel gegenüber, nachdem sie sich in der Kreisliga schon manch hartes Gefecht geliefert haben. Seit 1961 konnte 07 nicht mehr gegen den Lokalrivalen gewinnen und die Mannschaft wird es am Sonntag um 10.30 Uhr auf dem Exer noch schwerer als sonst haben, die letzten Ergebnisse (1:0, 4:3 und 5:0 für Post SV) zu verbessern. Durch ihren sonntäglichen 4:1-Sieg in Trittau sind auch diesmal die Kreisligisten des Post SV favorisiert. 07 stützt sich auf die junge Mannschaft, die in Henstedt mit 2:1 gewann. ST

 

Sonntag, 27. Dezember 1964 - Freundschaftsspiel
TSV Oldesloe 07 - Post SV Oldesloe 3:5 (1:4)

Trotz der Schneedecke lieferten sie sich einen schnellen und fairen Kampf, in dem die Post in der ersten Halbzeit Feldvorteile hatte. Der Post SV hatte seine stärkste Mannschaft (also mit Harald Gniechwitz) zur Stelle und ging durch Zielke in der 17. Minute in Führung. Fünf Minuten später senkte sich ein 25-Meter-Freistoß von Harald Gniechwitz hinter dem schlecht postierten 07-Torwart zum 2:0 ins Netz. Durch einen Alleingang erhöhte Harald Gniechwitz auf 3:0. Das Durcheinander in der Abwehr des Gastgebers nutzte Zielke kurz darauf zum 4:0. Hartmanns 18-Meter-Freistoß zum 1:4 sorgte vor der Halbzeit noch für etwas Hoffnung bei 07.

Nach dem Wechsel waren beide Mannschaften nicht wiederzuerkennen. 07 stürmte jetzt pausenlos, während der Post SV nur zu spärlichen Gegenstößen kam. Jochim (07) verwandelte einen Elfmeter zum 2:4 und nur die Latte und der gute Post-Torwart Sass verhinderten weitere Torerfolge der Grünweißen. Auf der Gegenseite unterlief Torwart Rowlin beim 2:5 durch Zielkes Kopfball ein Fehler, als er den Ball durch die Finger rutschen ließ. Doch 07 ließ sich nicht entmutigen und schöpfte nach Borreks herrlichem Kopfball neuen Mut. Nur noch 3:5 also. Trotz weiterer Angriffe von 07 blieb es dabei.
ST

 

Samstag, 2. Januar 1965
Post SV Oldesloe gegen SV Todesfelde:

Beide Mannschaften nehmen einen guten Mittelplatz ein. Die Postsportler hoffen auf einen Heimsieg. Beginn um 10.30 Uhr.
ST

 

Sonntag, 3. Januar 1965 - 15. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SV Todesfelde 3:1 (1:1)

Bis zur Pause sah es noch gar nicht nach einem Siege für die Postsportler aus. Bei ausgeglichenem Spiel erzielte Zielke in der 10. Minute den Führungstreffer für die Post-Elf, als er einen Flankenball von Dietmar Gniechwitz mit dem Kopf unhaltbar ins Netz beförderte. 13 Minuten später fiel durch den Mittelstürmer der Todesfelder der Ausgleich. Nach dem Wechsel markierte Siegmar Brandt in der 75. Minute auf gute Vorarbeit von Dietmar Gniechwitz, von dessen dynamischer Art der gesamte Poststurm lebte, das 2:1 für die Post. Vier Minuten später war es dann Dietmar Gniechwitz selbst, der durch eine Granate den Sieg der Post-Elf sicherstellte.
ST

 

Samstag, 9. Januar 1965
TSV Zarpen gegen Post SV Oldesloe:

Die Postsportler konnten sich gut auf das Spiel vorbereiten. Dennoch tippen wir auf einen knappen Sieg der Zarpener. Beginn um 14 Uhr.
ST

 

Sonntag, 10. Januar 1965 - Punktspiel
TSV Zarpen - Post SV Oldesloe ausgefallen

 

Samstag, 16. Januar 1965
Post SV Oldesloe gegen VfL Oldesloe II:

Diese Oldesloer Mannschaften haben sich in den letzten Jahren stets gute Kämpfe geliefert. Der Ausgang des um 14 Uhr beginnenden Spiels ist völlig offen.
ST

 

Sonntag, 17. Januar 1965 - 16. Punktspiel
Post SV Oldesloe - VfL Oldesloe II 6:2 (3:0)

Post überraschte selbst ihre Freunde. Bei guter Kondition und zügigem Spiel waren die Spieler der Post immer die berühmte Zehntelsekunde schneller am Ball und wußten dann auch mit diesem etwas anzufangen. So jagte Dietmar Gniechwitz bereits in der 8. Minute eine Bombe hoch ins rechte Eck zum 1:0. Zwölf Minuten später hieß es durch Siegmar Brandt 2:0, der einen Flankenball von Zielke mit dem Kopf über die Linie brachte. Ebenfalls Siegmar Brandt erzielte fünf Minuten später aus einem Gewühl heraus den dritten Treffer für den Postsportverein. Durch Verwandlung eines Foulelfmeters kamen die VfLer durch Erbs in der 47. Minute endlich zu ihrem ersten Gegentreffer. Doch für die Folgezeit war der Poststurm einfach nicht mehr zu halten. Auch Verteidiger Gellers beteiligte sich am Torsegen und schoß einen von Siegmar Brandt in der 53. Minute hereingegebenen Flankenball zum 4:1 ein. Siegmar Brandt besorgte sieben Minuten später auf gute Vorlage von Dietmar Gniechwitz auch das 5:1. In der 78. Minute ließ er auf Flanke von Zielke die Postsportler auf 6:1 davonziehen. In der 87. Minute brachte Fischer den zweiten Gegentreffer für den VfL an.
ST

 

Samstag, 23. Januar 1965
Spielgemeinschaft Seth gegen Post SV Oldesloe:

Der am letzten Sonntag gegen den favorisierten VfL Oldesloe errungene Sieg sollte die Postsportler nicht zu einer Überschätzung ihrer Kräfte verführen. Die Sether sind zu Hause nur schwer zu schlagen. Beginn um 14 Uhr.
ST

 

Sonntag, 24. Januar 1965 - 17. Punktspiel
SG Seth - Post SV Oldesloe 2:1 (0:0)

Bis zur 87. Minute stand das Treffen dem Spielverlauf nach entsprechend 1:1, dann wurde es durch einen harmlosen Roller des Sether Halbrechten doch noch zugunsten des Gastgebers entschieden. Nach einer verteilten ersten Halbzeit gelang Zielke in der 49. Minute die Führung für die Post, der einen Abpraller aus einer Eckballsituation heraus einschoß. Drei Minuten später hatte der alte Kämpe Rosenhagen aber bereits den Ausgleich erzielt. Die Post-Elf, vor allen Dingen der Sturm, erreichte nicht die Form des Vorsonntags.
ST

 

Sonntag, 31. Januar 1965 - 18. Punktspiel
Post SV Oldesloe - Union Ulzburg 7:1 (3:0)

Mit Elan kämpften die Postsportler nun auch den Spitzenreiter Union Ulzburg nieder - nicht etwa, weil die Gäste nicht in Form waren, sondern weil die Post-Elf in den letzten Wochen erheblich stärker geworden ist. Nach 22 Minuten bereits hieß es durch Treffer von Siegmar Brandt, Nossol und Uwe Brandt 3:0. In der 47. Minute fiel durch Dietmar Gniechwitz (durch Kopfstoß auf Flanke von Zielke) der vierte Treffer. Gniechwitz gelang in bester Spiellaune von der 59. bis zur 75. Minute der Hattrick. Damit stand die Partie 7:0. Erst in der 84. Minute kamen die Ulzburger durch Liesener zum Ehrentreffer. Mit diesem Erfolg setzte sich die Post auf den dritten Tabellenplatz, allerdings gemeinsam mit dem VfL II.
ST

 

Samstag, 6. Februar 1965
TSV Nahe gegen Post SV Oldesloe:

Die Postsportler haben sich in den letzten Wochen zum Favoritentöter entwickelt. Ihnen konnten auch in Nahe zwei wertvolle Punkte winken. Anstoß 14.30 Uhr.
ST

 

Sonntag, 7. Februar 1965 - 19. Punktspiel
TSV Nahe - Post SV Oldesloe 1:2 (1:0)

Nach ihren Siegen über die Spitzenmannschaften VfL Oldesloe II und Union Ulzburg nahm die Post-Elf nun auch dem TSV Nahe als weiteren Anwärter auf den Meisterschaftstitel beide Punkte ab. Eine feine mannschaftliche Leistung der Postsportler, die nunmehr bereits auf den zweiten Tabellenplatz vorgerückt sind. Unter der guten Leitung des Schiedsrichters aus Ulzburg gingen die Nahe in der 16. Minute durch Plaschmann in Führung. Den Ausgleich erzielte Siegmar Brandt in der 62. Minute, der einen Flankenball von Kurt Zielke nur noch einzuschieben brauchte. In der 75. Minute war es dann Nossol, der einen Eckball von Uwe Brandt mit dem Kopf unhaltbar für den Naher Torwart Hoffmann zum 2:1 über die Linie brachte.
ST

 

Samstag, 13. Februar 1965
Post SV Oldesloe gegen SV Rickling:

Durch die letzten drei Siege über führende Mannschaften ist die Post-Elf Meisterschaftsanwärter. Dazu gehört auf jeden Fall morgen ein Sieg über die Ricklinger. Beginn: 12.45 Uhr.
ST

 

Sonntag, 14. Februar 1965 - 20. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SV Rickling 1:0 (0:0)

Die Postsportler erreichten bei stärkster Aufstellung nicht die Leistungen der letzten Sonntage. Berücksichtigt man, daß das durch Dietmar Gniechwitz in der 67. Minute erzielte goldene Tor noch ein halbes Eigentor war, denn der Ball sprang vom Bein des rechten Verteidigers ins Netz, so kommt man um die Feststellung nicht herum, daß die Postsportler Fortuna im Bunde hatten. In der 88. Minute wurde der Halbrechte der Ricklinger wegen Widerrede des Feldes verwiesen.
ST

 

Samstag, 20. Februar 1965
MTV Henstedt gegen Post SV Oldesloe:

Nur bei richtiger Einschätzung Henstedts wird die Post-Elf nach ihren mäßigen Leistungen am letzten Sonntag ungeschoren davonkommen.
ST

 

Sonntag, 21. Februar 1965 - 21. Punktspiel
MTV Henstedt - Post SV Oldesloe 3:3 (1:1)

In Henstedt haben die Postsportler einen wichtigen Punkt verschenkt. Noch ehe sie sich auf den Gegner eingestellt hatten, lagen sie bereits mit 0:1 im Rückstand. Bei aller Aufregung schoß Uwe Brandt in der 25. Minute noch einen Foulelfmneter auf den Mann, aber in der 30. Minute konnte Harald Gniechwitz dann doch den Ausgleich durch Verwandlung eines Freistoßes erzielen. Als die Post-Elf im zweiten Durchgang durch Treffer von Uwe Brandt und Dietmar Gniechwitz bis zur 60. Minute bereits mit 3:1 in Führung lag, schien sie den sicheren Sieg schon in der Tasche zu haben. Doch in der 75. Minute hieß es nur noch 3:2, und als fünf Minuten später der Halbrechte der Gastgeber einen Foulelfmeter - der sehr umstritten gewesen sein soll - zum 3:3 anbringen konnten, mußten die Mannen um Brandt und Gniechwitz sogar noch um den einen Punkt bangen.
ST

 

Samstag, 27. Februar 1965
Post SV Oldesloe gegen SSV Großensee:

Hoffentlich ist die Post-Elf durch ihr Abschneiden am Vorsonntag gewarnt worden, denn sonst könnte morgen um 10.30 Uhr gegen die stark aufgekommenen Großenseer eine weitere Überraschung in der Lift liegen.
ST

 

Sonntag, 28. Februar 1965 - 22. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SSV Großensee 10:0 (5:0)

Auch der mehrfache Ersatz in der Großenseer Elf kann die enttäuschende Leistung der Gäste nicht entschuldigen. Die Post-Elf wartete zudem mit weit besseren Leistungen als an den letzten Sonntagen auf. Harald Gniechwitz schaffte in den ersten fünf Minuten nicht nur zwei Tore, sondern war mit insgesamt fünf Treffern am Torsegen beteiligt. Nach dem Stand von 4:0 durch Schwalke ließen die Großenseer durch ihren Mittelstürmer noch einen Foulelfmeter aus. Harald Gniechwitz stellte den Halbzeitstand mit 5:0 her. Die verstärkte Deckung der Großenseer zu Beginn der zweiten Halbzeit nützte wenig. Dietmar Gniechwitz, Siegmar Brandt, Harald Gniechwitz, Gliewe und Schwalke dehnten die Führung bis zur 88. Minute auf 10:0 aus. Dieser grandiose Sieg gibt den Postsportlern das für die noch ausstehenden schweren Punktspiele erforderliche Selbstvertrauen zurück.
ST

 

Freitag, 5. März 1965

Alle Verbandsspiele des Kreisfußballverbandes Stormarn (in Stormarn stattfindende Kreisliga-Spiele und A- bis D-Klasse) und alle Jugendspiele fallen am kommenden Sonntag wegen Unbespielbarkeit aus.
ST

 

Sonntag, 14. März 1965 - Punktspiel
SV Siek - Post SV Oldesloe ausgefallen

 

Samstag, 20. März 1965
Post SV Oldesloe gegen Kaltenkirchener Turnerschaft.

Nach vierzehntägiger Zwangspause wird sich am Sonntag auf dem Exer zeigen, ob die Postsportler die in den letzten Wochen ansteigende Form halten und damit ein ernsthafter Bewerber um den Meistertitel sind. Die Kaltenkirchener dürfen nicht unterschätzt werden. Beginn um 15 Uhr.
ST

 

Sonntag, 21. März 1965 - 23. Punktspiel
Post SV Oldesloe - Kaltenkirchener TS 1:1 (1:0)

Mit diesen Leistungen werden die Postsportler die ersehnte Meisterschaft nicht erringen können. Was der Sturm in der ersten Halbzeit an Chancen ausließ, geht einfach nicht mehr auf die Kuhhaut. Lediglich Harald Gniechwitz nutzte in der 15. Minute einen Abwehrfehler der Turner zur 1:0-Halbzeitführung. Dem Spielverlauf nach hätte die Post-Elf bis zum Halbzeitpfiff mit 4:0 vorn liegen müssen. Als Verteidiger Gellers in der 81. Minute den Ball mit der Hand berührte - vier Minuten später mußte er wegen Bruches der linken Hand leider ausscheiden - ließ sich der Halbrechte der Kaltenkirchener diese Gelegenheit nicht entgehen und schoß unhaltbar zum Ausgleich ein.
ST

 

Samstag, 3. April 1965
Post SV Oldesloe gegen TSV Lütjensee:

Drei Sonntag vor Beendigung der Doppelserie liegen nicht weniger als fünf Mannschaften etwa gleichmäßig an der Spitze. Dazu zählen auch diese beiden Mannschaften. Wer verliert, wird mit Sicherheit von anderen Meisterschaftsbewerbern überrundet. Beginn um 15 Uhr.
ST

 

Sonntag, 4. April 1965 - 24. Punktspiel
Post SV Oldesloe - TSV Lütjensee 3:3 (1:2)

Obgleich sich die Post-Elf von Beginn an auf den Gegner einstellte, löste der von Güldenpfennig in der 8. Minute erzielte Treffer doch einen gewissen Schock aus, von dem sich die Mannschaft eigentlich nicht wieder erholte. Auch der Ausgleichstreffer von Harald Gniechwitz konnte das Gleichgewicht noch nicht wieder herstellen. In der 41. Minute ging Lütjensee durch Verwandlung eines Foulelfmeters erneut in Führung. Nach dem Wechsel drängte dann die Post-Elf stark auf den Ausgleich, den Harald Gniechwitz in der 60. Minute durch einen Foulelfmeter erzielte. 14 Minuten später lagen die Lütjenseer durch einen Alleingang ihres Linksaußen plötzlich mit 3:2 in Führung, die Uwe Brandt in der 81. Minute durch einen Bombenschuß aus 20 Metern Entfernung abermals ausglich. Drei Minuten vor dem Abpfiff hatte Harald Gniechwitz den möglichen Sieg buchstäblich auf dem Pantoffel, doch er jagte den Elfmeterball auf den Mann.
ST

 

Samstag, 10. April 1965
TSV Zarpen gegen Post SV Oldesloe:

Dem Tabellenstand nach müßte es einen Sieg der Oldesloer geben. Die Postsportler können sich keinen Punktverlust leisten, wenn sie Staffelmeister werden wollen. Die Zarpener hingegen sind noch nicht aller Abstiegssorgen ledig.
ST

 

Sonntag, 11. April 1965 - 25. Punktspiel
TSV Zarpen - Post SV Oldesloe 0:1 (0:1)

In der 25. Minute wurde der Zarpener Kock freigespielt und hatte nur noch den gegnerischen Torwart vor sich. In der Nervosität verhaspelte er sich jedoch, und die Gastgeber kamen um ihren durchaus möglichen Führungstreffer. Fünf Minuten später erhielt Uwe Brandt den Ball in klarer Abseitsstellung. Die Zarpener Abwehrspieler griffen nicht mehr ein, doch Schiedsrichter Rust (VfL) ließ trotz aller Proteste den Treffer gelten. Im zweiten Durchgang kämpften die Zarpener bis zum Umfallen, aber der verdiente Ausgleich war ihnen nicht vergönnt.
ST

 

Samstag, 24. April 1965
SV Siek gegen Post SV Oldesloe:

Gegen die erfahrenen Postsportler, die zielstrebig zur Meisterschaft schreiten, wird Siek es schwer haben, auch nur einen Punkt zu erobern.
ST

 

Sonntag, 25. April 1965 - 26. Punktspiel
SV Siek - Post SV Oldesloe 2:5 (0:2)

Post auch mit zehn Mann überlegen. Mit Riesenschritten marschiert Post der Meisterschaft entgegen. Siek wehrte sich tapfer, war aber den Postsportlern, die in bester Spiellaune antraten, nicht gewachsen. Zwei krasse Abwehrfehler des Sieker Torwarts führten zur 2:0-Halbzeitführung für die Kreisstädter. Engel schoß für Siek in der 55. Minute (verwandelter Foulelfmeter) den Anschlußtreffer, aber postwendend fiel das 3:1 für die Gäste. Einen zweiten Foulelfmeter für Siek verschoß Engel kläglich. Post verlor seinen Spieler Brandt, der wegen Schiedsrichterbeleidigung des Feldes verwiesen wurde. Auch mit zehn Mann bewiesen die Gäste, was sie können, denn zwei weitere Tore waren ihre Ausbeute. Siek erzielte kurz vor dem Abpfiff sein zweites Tor.
ST

 

Freitag, 30. April 1965
Post SV Oldesloe gegen VfL Oldesloe II:

Beide Mannschaften erreichten punktgleich die Tabellenspitze und nehmen neben dem TSV Lütjensee und Union Ulzburg an den Aufstiegsspielen zur zweiten Amateurliga teil. Da bei Amateurmannschaften bei Punktgleichheit nicht das Torverhältnis entscheidet, ist zur Ermittlung des Staffelmeisters ein Entscheidungsspiel erforderlich. Dieses Spiel ist für den 2. Mai um 10.30 Uhr auf dem Exer angesetzt worden.
ST

 

Sonntag, 2. Mai 1965 - Entscheidungsspiel Meister
Post SV Oldesloe - VfL Oldesloe II 2:1 (0:1)

Spannender Kampf um die Meisterschaft. Die Postsportler haben dieses Entscheidungsspiel aufgrund ihres besseren Stehvermögens für sich entscheiden können und sind damit Meister der gemeinsamen Kreisliga Stormarn/Segeberg für das Spieljahr 1964/65 geworden. Zunächst sah es noch nicht nach einem Siege der Post-Elf aus, denn die VfLer gingen in der 27. Minute durch Weisbach mit 1:0 in Führung. Die Nervosität war groß, so konnte Siegmar Brandt einen an Harald Gniechwitz verursachten Elfmeter in der 37. Minute nicht verwandeln. In der zweiten Halbzeit wogte der Kampf auf und ab. Mit zunehmender Spieldauer wurde deutlich, daß die Postsportler die stärkere Kondition besaßen. Der Sturm rannte sich jedoch immer wieder in der aufmerksamen VfL-Deckung fest. Das Spiel schien unentschieden zu enden, da kam dann in der 88. Minute die Entscheidung. Eine über sechs Stationen laufende Kombination der Post-Elf schloß Harald Gniechwitz mit einem für Torwart Kröger unhaltbaren Ball zum 2:1 ab.
ST

Post SV Oldesloe: Gerd Sass, Rudi Gliewe, Kurt Zielke, Dieter Nitsch, Dietmar Gniechwitz, Helmut Boje, Helmut Nossol, Paul Löper, Wolfgang Schwalke, Harald Gniechwitz, Siegmar Brandt.

VfL Oldesloe II: Rolf Kröger, Helmut Fett, Dieter Petersen, Sven Jürgensen, Roland Erbs, Rudi Bendig, Runald Fischer, Ludwig Weisbach, Horst Bieschke.

 

Samstag, 8. Mai 1965
TSV Bargteheide gegen Post SV Oldesloe:

Nach dem erfolgreichen Abschluß der Punktspiele empfangen die Bargteheider zum ersten Freundschaftsspiel den frischgebackenen Kreisliga-Meister. Die Postsportler haben in den kommenden Aufstiegsspielen zur zweiten Amateurliga schwere Aufgaben vor sich. Sie werden sicherlich in Bargteheide eine gute Gelegenheit bekommen, ihre Form noch einmal zu überprüfen. Bargteheide konnte sich in den letzten Punktspielen steigern und wird gegen den Post SV sicherlich in stärkster Besetzung antreten. In der zweiten Halbzeit kommen eventuell Nachwuchsspieler zum Zuge. Zuletzt standen sich beide Mannschaften im Herbst in Bad Oldesloe gegenüber, wobei es einen 1:0-Sieg für die seinerzeit spielerisch weit überlegenen Bargteheider gab. Beginn 15 Uhr.
ST

 

Sonntag, 9. Mai 1965 - Freundschaftsspiel
TSV Bargteheide - Post SV Oldesloe

 

Samstag, 15. Mai 1965
Um den Aufstieg in die zweite Amateurliga -

MTV Ahrensbök gegen Post Oldesloe: Wir trauen den Postsportlern einen knappen Sieg, zumindest jedoch ein Unentschieden zu.
ST

 

Sonntag, 16. Mai 1965 - 1. Aufstiegsspiel
MTV Ahrensbök - Post SV Oldesloe 3:5 (1:2)

Acht Tore bekamen die Ahrensböker im ersten Aufstiegsspiel ihrer Mannschaft zur 2. Amateurliga zu sehen, wovon die Postsportler aber fünf für sich zu buchen vermochten. Das Spiel war noch keine Minute alt, als die Ahrensböker den Ball beim Anstoß verloren, Harald Gniechwitz mit Riesenschritten dem Tor zustrebte, der Torwart den Ball nicht festhalten konnte und Zielke gekonnt zum 1:0 einschoß. Sieben Minuten später hieß es 2:0 für die Post, als Zielke einen glasharten Ball in der linken unteren Ecke unterbringen konnte. Die Ahrensböker stürmten jetzt mit sieben Mann und kamen in der 35. Minute durch Verwandlung eines Handelfmeters auf 1:2 heran. Ein Zusammenspiel zwischen Schwalke und Zielke brachte den Oldesloern durch Harald Gniechwitz in der 55. Minute den 3:1-Vorsprung ein. Innerhalb von fünf Minuten kamen die Ahrensböker zum 3:3-Ausgleich, der einen unheimlichen Elan bei ihnen auslöste. Die Post-Elf ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. In der 81. Minute landete ein Freistoß von Uwe Brandt auf Zielkes Kopf, der den Ball in den rechten oberen Winkel zum 4:3 zirkelte. Vier Minuten später wurde Zielke mit einem Paßball von Schwalke auf die Reise geschickt, umspielte einen Abwehrspieler und knallte den Ball dann unhaltbar zum 5:3 in die Maschen.
ST

 

Ergebnisse 16. Mai 1965:

MTV Ahrensbök - Post SV Oldesloe

3:5

TSV Lensahn - Borussia Möhnsen

0:2

TSV Lütjensee - Kronsforder SV

1:0

 

Samstag, 22. Mai 1965
Aufstiegsrunde zur Bezirksklasse Lübeck - Post SV Oldesloe gegen TSV Lensahn:


Nur ein Sieg der Post-Elf über die Lensahner verleiht der Mannschaft weitere Chancen für den Aufstieg. Beginn um 15 Uhr. ST

Samstag, 22. Mai 1965

image

Meistehrung für den POST SV Oldesloe
von links Helmut Boje, Wolfgang Schwalke, Ewald Gellers, DietmarGniechwitz, Paul Löper, Rudi Gliewe

Sonntag, 23. Mai 1965 - 2. Aufstiegsspiel
Post SV Oldesloe - TSV Lensahn 0:3 (0:1)

Die Postsportler vergaben in der ersten Halbzeit den durchaus möglichen Sieg, weil hintereinander Nossol, Zielke und Harald Gniechwitz sichere Torchancen nicht zu nutzen verstanden. Das in der 43. Minute durch den Halblinken Arlt aus 18 Metern Entfernung erzielte Führungstor der Lensahner war ein purer Sonntagsschuß. Nach einem Fehler von Linksverteidiger Boje erhöhte der Halbrechte Knorr zum 2:0 für die Lensahner. Fünf Minuten später erwischte Mittelstürmer Hertel aus einem Hin und Her vor dem Post-Tor das Leder und die Post-Elf war mit 3:0 geschlagen.
ST

 

Ergebnisse 23. Mai 1965:

Post SV Oldesloe - TSV Lensahn

0:3

Borussia Möhnsen - TSV Lütjensee

1:3

Kronsforder SV - MTV Ahrensbök

3:2

 

Samstag, 29. Mai 1965
Aufstiegsrunde zur Bezirksklasse Lübeck - Post SV Oldesloe gegen Borussia Möhnsen:

Die Postsportler sollten mit einer sportlichen Leistung aufwarten, wie man sie in den letzten Punktspielen von dieser Mannschaft gewohnt war. Anstoß 15 Uhr.
ST

 

Sonntag, 30. Mai 1965 - 3. Aufstiegsspiel
Post SV Oldesloe - Borussia Möhnsen 0:2 (0:1)

Die Möhnsener waren durchaus keine überzeugende Elf. Sie hatten jedoch großen Ehrgeiz. Ihr Mittelstürmer nutzte bereits in der 7. Minute einen Abwehrfehler von Helmut Boje zum Führungstreffer aus. Das Spiel hätte sicher einen anderen Verlauf genommen, wenn Rudi Gliewe in der 20. Minute die Nerven zur Vollstreckung eines Foulelfmeters gehabt hätte. Er setzte den Ball jedoch knapp neben das Tor. Selbst im zweiten Durchgang war das Spiel der Post-Elf verkrampft. Bei fortschreitender Spielzeit nahm die Nervosität bei einigen Spielern noch zu. So kamen die Möhnsener in der 70. Minute durch ein Selbsttor von Nitsch zu ihrem zweiten Treffer.
ST

 

Ergebnisse 30. Mai 1965:

Post SV Oldesloe - Borussia Möhnsen

0:2

MTV Ahrensbök - TSV Lütjensee

2:2

TSV Lensahn - Kronsforder SV

1:3

 

Samstag, 5. Juni 1965
Aufstiegsrunde zur Bezirksklasse Lübeck -

Post SV Oldesloe gegen TSV Lütjensee in Eichede (Samstag 17 Uhr):

Lütjensee ging nur als Außenseiter in die Aufstiegsspiele und steht heute an der Spitze. Wer hätte das gedacht? Ein Sieg über Post könnte für Lütjensee den Aufstieg in die zweite Amateurliga bedeuten.
ST

 

Sonntag, 6. Juni 1965 - 4. Aufstiegsspiel
Post SV Oldesloe - TSV Lütjensee 0:1 (0:0)

Lütjensee hat den Aufstieg geschafft. Glücklicher Sieg über die Oldesloer Post. Der TSV Lütjensee hat es geschafft! Ein 1:0-Sieg über den Postsportverein auf neutralem Platz in Eichede brachte ihn praktisch schon in die Lübecker Bezirksliga. Er liegt mit 7:1 Punkten in der Staffel A in Front und kann nicht mehr eingeholt werden, selbst wenn er das letzte Spiel verlieren sollte. Das goldene Tor für Lütjensee schoß Güldenpfennig in der 75. Minute. Die Oldesloer hatten das Pech, bereits in der ersten Halbzeit einen Spieler durch Verletzung zu verlieren, hielten aber ausgezeichnet mit.
ST/SPM

 

Ergebnisse 6. Juni 1965:

Post SV Oldesloe -TSV Lütjensee

0:1

TSV Lensahn - MTV Ahrensbök

3:3

Kronsforder SV - Borussia Möhnsen

4:1

 

Samstag, 12. Juni 1965
Aufstiegsrunde zur Bezirksklasse Lübeck - Kronsforder SV gegen Post SV Oldesloe:

Die Post will beweisen, daß ihr nur das Glück in der Aufstiegsrunde fehlte, um besser abzuschneiden. Andererseits müssen die Kronsforder gewinnen, wenn sie zu den Aufsteigern zählen wollen.
ST

 

Sonntag, 13. Juni 1965 - 5. Aufstiegsspiel
Kronsforder SV - Post SV Oldesloe 2:0 (1:0)

Ohne ihre verletzten Stammspieler Siegmar Brandt, Harald Gniechwitz und Nitsch waren die Postsportler in ihrem letzten Aufstiegsspiel erheblich gehandicapt. Zwar boten die Gastgeber nur Sommerfußball, doch kamen sie in der 36. und 70. Minute durch ihren Mittelstürmer zu zwei spielentscheidenden Treffern, die ihnen nicht nur den Sieg sicherten, sondern auch den Aufstieg in die zweite Amateurliga.
ST

 

Ergebnisse 13. Juni 1965:

Kronsforder SV - Post SV Oldesloe

2:0

Borussia Möhnsen - MTV Ahrensbök

5:1

TSV Lütjensee - TSV Lensahn

3:4