Post SV Oldesloe
Spielzeit 1965/6

 

Samstag, 14. August 1965
Post SV Oldesloe gegen Turnerschaft Kaltenkirchen:

Der Postsportverein geht mit guten Hoffnungen in die neue Serie. Die Kaltenkirchener Turner dürfen aber auf keinen Fall unterschätzt werden. Spielbeginn: 16 Uhr.
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Sonntag, 15. August 1965 - 1. Punktspiel
Post SV Oldesloe - Kaltenkirchener TS 4:3 (3:1)

Die Postsportler mußten auf fünf ihrer Stammspieler verzichten, was ihnen beinahe einen Punkt gekostet hätte. Zülke/Zühlke????? erzielte in der 10. Minute mittels Kopfball die 1:0-Führung, die Boje und Zülke bis zur 35. Minute auf 3:0 ausbauten, ehe der Rechtsaußen der Turner in der 41. Minute den ersten Gegentreffer anbrachte. Nach dem Wechsel stellten die Kaltenkirchener innerhalb von sechs Minuten durch ihren Mittelstürmer und Halblinken den Ausgleich her. Nun ging Zülke in die Hintermannschaft und Löper sollte Ruhe in den Angriff hineintragen. Er war es dann auch, der in der 64. Minute einen Flankenball von Uwe Brandt mit dem Kopf zum 4:3 über die Linie brachte.
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Samstag, 21. August 1965
VfR Todendorf gegen Post SV Oldesloe:

Todendorf wird zu Hause seine Trümpfe ausspielen und seinem Gast eine schwere Nuß zu knacken geben.
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Sonntag, 22. August 1965 - 2. Punktspiel
VfR Todendorf - Post SV Oldesloe 1:2 (1:0)

Der Glücklichere hat gewonnen. Todendorf war keineswegs um ein Tor schlechter als die Postsportler. Wäre Schwinkendorf (Todendorf) in der 75. Minute nach einem ungewollten Zusammenprall mit dem Schlußmann der Post nicht vom Polatz gewiesen worden, wer weiß, wie die Partie geendet hätte. Schinkendorf verwandelte in der 20. Minute einen Handelfmeter für die Platzelf. Post konnte im zweiten Durchgang einen Handelfmeter zum 1:1 und in der 75. Minute einen Kopfballtreffer in Todendorfs Gehäuse einschießen.
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Samstag, 28. August 1965
Post SV Oldesloe gegen SV Eichede:

Eichede mußte auf eigenem Platz im ersten Punktspiel gleich eine Niederlage hinnehmen. Es wird sich vor weiteren Minuspunkten zu schützen suchen. Die Postsportler scheinen ihre Krise überwunden zu haben. Beginn um 16 Uhr.
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Sonntag, 29. August 1954 - 3. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SV Eichede 10:0 (1:0)

Was ist mit den Eichedern los? Auch das zweite Punktspiel ging verloren. Es endete sogar mit einer katastrophalen Niederlage. Dennoch hatten die Postsportler eine lange Anlaufzeit, ehe sie die Gäste überspielen konnten. Uwe Brandt (5), Uwe Martens, Schwalke, Gniechwitz und Nossol brachten die zweistellige Trefferzahl zu Stande. Dabei verschoß Torwart Sass einen Handelfmeter, während in der ersten Halbzeit lediglich Uwe Brandt für eine knappe 1:0-Führung gesorgt hatte.
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Samstag, 11. September 1965
Post SV Oldesloe gegen MTV Henstedt:

Die Henstedter sind ein ernst zu nehmender Gegner für die Post-Elf. Beginn 16 Uhr.
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Sonntag, 12. September 1965 - 4. Punktspiel
Post SV Oldesloe - MTV Henstedt 2:0 (1:0)

Durch den bereits in der 9. Minute erzielten Führungstreffer durch Löper, der einen Eckball von Uwe Brandt mit dem Kopf über die Linie brachte, kam Ruhe in die Post-Mannschaft. So liefen sich die Henstedter Stürmer immer wieder in der gut gestaffelten Post-Abwehr fest. Als drei Minuten nach dem Wiederanpfiff Krämer mit einer Vorlage von Nossol bedient wurde, hieß es 2:0 für die Oldesloer! Noch gaben die Henstedter nicht auf, doch sie operierten im Sturm zu nervös. Als sie in der 78. Minute ihren rechten Läufer Dethlefsen durch Feldverweis verloren, war der Post-Mannschaft der Sieg nicht mehr streitig zu machen.
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Samstag, 18. September 1965
Post SV Oldesloe gegen Spielgemeinschaft Seth:

Die Sether sind durchaus in der Lage, der Post-Elf den Sieg streitig zu machen. 15.45 Uhr.
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Sonntag, 19. September 1965 - 5. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SG Seth 0:1 (0:1)

Der kämpferische Elan und die große Einsatzfreudigkeit der Sether konnte durch die technische Überlegenheit der Post-Elf nicht wettgemacht werden. Zudem besaß der Sturm der Post-Mannschaft nicht die sonst gewohnte Form, woran die Verletzungen von zwei Spielern zweifellos mit Schuld hatten. Das goldene Tor fiel in der 41. Minute durch Mittelstürmer Reinecke, der einen von links kommenden Flankenball bei dem von der Sonne geblendeten Post-Torwart unterbringen konnte. Ein etwas glücklicher Sieg der Sether.
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Samstag, 25. September 1965
SV Siek gegen Post SV Oldesloe:

Die Platzelf ist nicht so schlecht, wie es der drittletzte Tabellenplatz anzeigt. Für ein Unentschieden dürfte sie jederzeit gut sein. 10.30 Uhr.
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Sonntag, 26. September 1965 - 6. Punktspiel
SV Siek - Post SV Oldesloe 0:1 (0:0)

Viel Glück hatte die Post-Elf. Vier Minuten vor Spielende entschied sich der Kampf zu ihren Gunsten. Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen.
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Freitag, 1. Oktober 1965
TSV Zarpen gegen Post SV Oldesloe:

In Zarpen werden die Postsportler morgen sicher mit weitaus größerem Widerstand als am letzten Sonntag in Siek rechnen müssen. 15.45 Uhr.
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Samstag, 2. Oktober 1965 - 7. Punktspiel
TSV Zarpen - Post SV Oldesloe 4:2 (3:1)

Mit dieser Niederlage hatten die Postsportler auf keinen Fall gerechnet. Trotz des Dauerregens und des immer schwerer werdenden Bodens entwickelte sich ein sehr schnelles Spiel, das besonders von den Zarpenern zweckmäßig geführt wurde. So konnte Ohrt berreits in der 10. Minute eine Vorlage von Adolf Dieckmann zum 1:0 verwandeln. Fünf Minuten später wurde Kock der Ball von Adolf Dieckmann serviert, und schon hieß es 2:0 für die Zarpener. Als dann Adolf Dieckmann einen Torwartfehler zum 3:0 nutzte, schien die Post bereits geschlagen zu sein. Doch noch vor der Pause konnte Nossol auf 3:1 verkürzen und als Mittelstürmer Zielke einen Abwehrfehler der Zarpener Hintermannschaft in der 65. Minute zum 3:2 auszunutzen verstand, war plötzlich wieder alles offen. Auf beiden Seiten wurde mit letzter Kraftanstrengung gekämpft, wobei zeitweise das Maß des Erlaubten ein wenig überschritten wurde. In der 88. Minute stellte Posanski den verdienten Sieg der Zarpener endgültig her.
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Samstag, 9. Oktober 1965
Turnerschaft Kaltenkirchen gegen Post SV Oldesloe:

Den Oldesloern steht ein Gegner gegenüber, der zu Hause sehr ernst zu nehmen ist. Die Post-Elf darf sich keine Ausrutscher erlauben, wenn der Anschluß zur Spitze gehalten werden soll.
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Sonntag, 10. Oktober 1965 - 8. Punktspiel
Kaltenkirchener TS - Post SV Oldesloe 4:1 (3:0)

Ehe die Postsportler sich richtig besannen, lagen sie bis zur 26. Minute durch Treffer von Timmermann, Dietrich und Brammer bereits mit 3:0 in Rückstand, der durch ein weiteres Tor von Timmermann in der 70. Minute erhöht wurde. Dabei waren die Postsportler ihrem Gegner im Feldspiel völlig gleichwertig, aber die Turner wußten die sich ihnen bietenden Torchancen gut auszunutzen, während die Postler im Sturm viel zu eng operierten. Erst in der 88. Minute erzielte Martens den Ehrentreffer für die Post. Mit dieser Niederlage ist die Post-Elf vorläufig aus der Spitzengruppe ausgeschieden.
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Samstag, 16. Oktober 1965
Post SV Oldesloe gegen SV Rickling:

Nach zwei Niederlagen müßte den Postsportlern wieder ein Sieg winken. 13.15 Uhr.
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Sonntag, 17. Oktober 1965 - 9. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SV Rickling 6:2 (0:0)

Mit vierfachem Ersatz wollte das Spiel der Post-Elf zunächst nicht richtig laufen. Sie spielte zu eng und zu überhastet. In der 48. Minute wurde durch Nossol endlich der Bann gebrochen. Boje erzielte bis zur 65. Minute zwei weitere Treffer. Als Zielke in der 74. Minute einen an Rudi Gliewe verursachten Foulelfmeter zum 4:0 verwandelte, stand der Sieg der Post-Elf endgültig fest. Der Ricklinger Radda verkürzte zwar in der 77. Minute aus einem Gewühl heraus auf 4:1, doch Boje und Nossol dehnten den Vorsprung bis zur 84. Minute auf 6:1 aus, ehe der Ricklinger Prösch fast mit dem Abpfiff noch einen weiteren Gegentreffer anbringen konnte. Die Ricklinger Mannschaft hat wesentlich an Leistungsstärke verloren.
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Samstag, 23. Oktober 1965
SV Todesfelde gegen Post SV Oldesloe:

Die Todesfelder sind zu Hause für jede Überraschung gut.
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Sonntag, 24. Oktober 1965 - 10. Punktspiel
SV Todesfelde - Post SV Oldesloe 1:1 (0:1)

Uwe Brandts auf Vorlage von Dietmar Gniechwitz in der 15. Minute erzielte Führungstreffer löste eine nur kurze Freude bei der Post aus, denn bereits eine Minute später mußte der rechte Verteidiger Weckes infolge eines Zusammenpralls verletzt vom Platz. Für ihn nahm Mittelstürmer Boje den vakanten Posten ein, was die Durchschlagskraft des Post-Sturmes erheblich schmälerte. Trotzdem war die Post auch noch mit zehn Spielern tonangebend, die letzten 30 Minuten gehörten jedoch den Todesfeldern, die in der 62. Minute durch ihren Halbrechten Hartkopf den Ausgleich erzielten.
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Samstag, 30. Oktober 1965
Post SV Oldesloe gegen SC Bokel:

Der SC Bokel hat als Aufsteiger bereits einigen Mannschaften arge Kopfschmerzen bereitet und ist für jede Überraschung gut. Dennoch sollten sich die Postsportler morgen die Chance eines reellen Heimsieges nicht entgehen lassen. Beginn um 11 Uhr.
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Sonntag, 31. Oktober 1965 - 11. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SC Bokel 5:2 (0:1)

Mit Unterstützung des Windes nahmen die Gäste den Postsportlern zunächst jeglichen Schneid ab. Erst nach dem Wechsel kam die Post-Elf besser ins Spiel. Nossol glich in der 52., Minute auf Vorlage von Martens aus. Martens erzielte schon sechs Minuten später den wichtigen Führungstreffer. Es zeigte sich jetzt deutlich, daß sich die Postsportler mit den schweren Bodenverhältnissen besser abfanden. Bis zur 70. Spielminute hatten Nossol (2) und Gniechwitz die Führung bereits auf 5:1 ausgedehnt, ehe Kröger II in der 84. Minute den zweiten Gegentreffer anbringen konnte.
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Samstag, 6. November 1965
SC Elmenhorst gegen Post SV Oldesloe:

In Elmenhorst ist schon manche Elf gestrauchelt. Daran sollten die Oldesloer denken und das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen.
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Sonntag, 7. November 1965 - 12. Punktspiel
SC Elmenhorst - Post SV Oldesloe 2:1 (0:0)

Durch eine unglückliche Abwehr der Hintermannschaft gelang den Postsportlern nach einer völlig ausgeglichenen ersten Halbzeit in der 75. Minute eine glückliche 1:0-Führung. Postwendend schoß Häser (Elmenhorst), einen Abwehrfehler der Postsportler ausnutzend, zum 1:1 ein. Büll (Elmenhorst) vollbrachte eine Glanztat, indem er in der 82. Minute im Alleingang drei gegnerische Spieler umspielte und gekonnt zum 2:1 einschoß. Elmenhorsts Ersatztorwart hielt im ersten Durchgang einen Foulelfmeter in ganz großer Manier und dürfte sich aufgrund seines Könnens, er galt als bester Mann auf dem Platze, seinen Torwartposten in der Elf gesichert haben. Das harte, aber dennoch faire Spiel brachte Schiedsrichter Gehrken (Grönwohld) glatt über die Distanz.
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Samstag, 13. November 1965
TSV Bornhöved gegen Post SV Oldesloe:

Gastgeber und Gast gehören zu den Mannschaften, die noch zur Spitze durchstoßen können. 14.30 Uhr.
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Sonntag, 14. November 1965 - 13. Punktspiel
TSV Bornhöved - Post SV Oldesloe 1:2 (0:1)

In Bornhöved stießen die Postsportler bei schneebedecktem, glatten und unebenem Boden auf den erwarteten Widerstand. Wenn sie sich trotzdem in beiden Spielhälften eine leichte Feldüberlegenheit erkämpften, so ist diese zu einem Teil auch darauf zurückzuführen, daß die Bornhöveder in der 31. Minute ihren Rechtsaußen durch Verletzung verloren. Uwe Brandt brachte die Postsportler in der 20. Minute durch Verwandlung eines Handelfmeters mit 1:0 in Führung, die Mittelstürmer Kaack für die Bornhöveder in der 53. Minute ausglich. In der 82. Minute erwischte Zielke den durch einen Lattenschuß von Krämer ins Feld zurückspringenden Ball und drückte zum 2:1 ein.
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Samstag, 20. November 1965
Post SV Oldesloe gegen Union Ulzburg:

Die Postsportler sollten ihre Heimspielchance zu wahren wissen. 13 Uhr.
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Sonntag, 21. November 1965 - 14. Punktspiel
Post SV Oldesloe - Union Ulzburg 2:4

Die Postsportler sich mit dem Schneeboden nicht abfinden. Der Gast war während des ganzen Spiels tonangebend.
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Samstag, 27. November 1965
TSV Nahe gegen Post SV Oldesloe:

Die Postsportler werden es in Nahe nicht leicht haben. 14 Uhr.
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Sonntag, 28. November 1965 - 15. Punktspiel
TSV Nahe - Post SV Oldesloe 5:1 (0:1)

Bei dem völlig vereisten und gefrorenen Boden hätte der Schiedsrichter besser daran getan, zugunsten der Gesundheit der Spieler das Treffen nicht anzupeifen. Die Oldesloer fuhren mit fünf verletzten Spielern zurück in die Kreisstadt. Darunter der Torwart, der in der 80. Minute wegen einer Knie- und Kopfverletzung den Rasen verlassen mußte. In der ersten Halbzeit hatte die Post-Elf aufgrund ihrer technischen Überlegenheit Vorteile und ging durch ein Tor von Löper (9. Minute) verdient in Führung. Nach dem Wechsel waren die einsatzfreudigen Naher nicht mehr zu bremsen. Maschmann erzielte mit einem Abseitstor in der 46. Minute den Ausgleich und Koch brachte die Gastgeber in der 51. Minute erstmalig in Führung. Ein Eigentor des linken Läufers der Oldesloer erhöhte den Vorsprung in der 75. Minute. Der agile Maschmann erzielte in der 78. Minute einen weiteren Treffer. Als bei einem Kopfstoß des Naher Mittelläufers der Oldesloer Torwart den Ball zum 5:1 ins eigene Tor boxte, war das Spiel für die Platzherren gelaufen. Ein verdienter Sieg für den TSV, wenn auch dem Spielverlauf nach etwas zu hoch.
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Samstag, 11. Dezember 1965
Post SV Oldesloe gegen VfR Todendorf:

Gegen die Todendorfer sei den Oldesloern äußerste Vorsicht angeraten. 14 Uhr.
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Sonntag, 12. Dezember 1965 - 16. Punktspiel
Post SV Oldesloe - VfR Todendorf 1:1 (0:0)

Die Post hätte den Chancen nach in der ersten Halbzeit bereits klar führen müssen. Ihr Sturm operierte jedoch zu langsam und viel zu durchsichtig, so daß immer wieder ein Todendorfer Abwehrspieler retten konnte. Nach dem Wechsel konnten die Gäste dann noch einen Zahn zulegen. So gingen sie durch ihren Halbrechten in der 50. Minute mit 1:0 in Führung. Dieser Treffer spornte die Todendorfer erst recht an, aber auch ihre Stürmerreihe spielte nicht konsequent genug auf. Das Spiel schien bereits für die Post verloren, da glückte Linksaußen Martens in der 87. Minute doch noch der Ausgleich. Beste Spieler auf dem Felde waren die beiden Torsteher.
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Freitag, 31. Dezember 1966
Spielgemeinschaft Seth gegen Post SV Oldesloe:

Ein Unentschieden wäre für die Postsportler bereits ein Erfolg. 14 Uhr.
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Sonntag, 2. Januar 1966
SG Seth - Post SV Oldesloe 0:2 (0:0)

Ein großer Erfolg gelang den Postsportlern in Seth. Aufgrund ihrer besseren taktischen Einstellung zum Spiel und einer guten Kondition nahmen sie dem derzeitigen Staffelersten auf dessen eigenem Platz beide Punkte ab. Zunächst löste eine zwanzigminütige Verspätung des Post-Mittelläufers bei der Mannschaft eine erhebliche Nervosität aus, zumal die Sether während dieser Zeit sehr drängten und die Hintermannschaft der Post überfordert wurde. Dann aber waren bis zur Halbzeit die Führungschancen auf beiden Seiten gleich. Nach dem Wechsel gelang Uwe Martens, der in der 63. Minute einen von Uwe Brandt getretenen Eckball nach geschickter Täuschung von Reddig Zum 1:0 verwandelte, der Führungstreffer. Auch für den Rest der Spielzeit sah man eine um jeden Zentimeter Boden kämpfende Post-Elf. In der 81. Minute wurde Uwe Brandt im Strafraum gelegt. Den Elfmeter schoß Zielke unter dem, Jubel seiner Kameraden unhaltbar zum 2:0 ein.
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Samstag, 8. Januar 1966
Post SV Oldesloe gegen SV Siek:

Die Postsportler sollten es gegen die Sieker nicht allzu schwer haben. 10.30 Uhr.
ST

 

Sonntag, 9. Januar 1966 - 18. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SV Siek 3:2 (2:1)

Siek kämpfte bis zur letzten Minute. Die Postsportler mußten ihren Stammtorwart Sass ersetzen, für den Uwe Brandt das Tor hütete. Dadurch war die rechte Sturmseite der Post-Elf auseinandergerissen und man vermißte des öfteren den gewohnten Angriffsdruck. Den von Krämer erzielten Führungstreffer glich Engel in der 26. Minute durch Verwandlung eines von Boje verwirkten Handelfmeters aus. Auf Vorlage von Gniechwitz schoß Helmut Nossol in der 36. Minute mit einem Prachtschuß die knappe 2:1-Halbzeitführung für die Post heraus. Als Reddig auf Vorlage von Krämer, der zwei Abwehrspieler der Sieker austrickste, in der 77. Minute den dritten Post-Treffer anbrachte, schien das Spiel gelaufen zu sein. Aber die Sieker ließen sich auch jetzt nicht den Schneid abkaufen. Ein Fehler der Post-Abwehr brachte sie durch Sperling in der 80. Minute auf 3:2 heran. Zum Unentschieden langte es aber nicht mehr.
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Samstag, 15. Januar 1966
SV Rickling gegen Post SV Oldesloe:

Die Auswärtserfolge in Zarpen (4:1) und Todesfelde (5:3) weisen auf einen Formanstieg der Ricklinger hin. Für die Post-Elf ist daher äußerste Vorsicht geboten. Vor allen Dingen muß im Sturm druckvoller operiert werden, sonst könnte es eine Überraschung geben. 14 Uhr.
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Samstag, 22. Januar 1966
Post SV Oldesloe gegen Quellenhaupt Bornhöved:

Die Bornhöveder sind eine sehr unberechenbare Mannschaft. Ihr Sturm besitzt Durchschlagskraft, während die Hintermannschaft Lücken aufweist. Auf diese Besonderheiten sollten sich die Postsportler einstellen, wenn das Spiel nicht mit einer Niederlage für sie enden soll. 10.30 Uhr.
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Sonntag, 23. Januar 1966 - 19. Punktspiel
Post SV Oldesloe - TSV Bornhöved 3:4 (3:0)

Ein seitens der Post-Elf verschenkter Sieg. Nach einer 3:0-Halbzeitführung stürmten sie noch mit zehn Mann und vernachlässigten die eigene Deckung sträflich. In der ersten Halbzeit lief bei den Oldesloern alles nach Wunsch. In der 3. Minute hieß es durch Nossol und Reddig bereits 2:0, und Uwe Brandt schoß einen Handelfmeter in der 30. Minute zum Halbzeitstand ein. Infolge der weit aufgerückten Deckung der Post-Elf kamen die Gäste dann innerhalb von zehn Minuten durch ihren Linksaußen (2) und ihren Mittelstürmer zum Ausgleich. Den nervös gewordenen Platzherren wollte nichts mehr gelingen. Der Linksaußen der Gäste schaffte in der 82. Minute den Siegtreffer.
ST

 

Samstag, 29. Januar 1966
Post SV Oldesloe gegen SV Todesfelde: Die Todesfelder sind für eine Überraschung gut. Die Platzherren wollen sich aber durch besonderen Einsatz vor einer Niederlage bewahren. 11 Uhr.
ST

 

Samstag, 5. Februar 1966
SV Eichede gegen Post SV Oldesloe:

Für die Postsportler ist Vorsicht geboten.
ST

 

Sonntag, 6. Februar 1966 - 20. Punktspiel
SV Eichede - Post SV Oldesloe 0:1 (0:1)

Eichede unterlag etwas unglücklich, mußte aber die technische Überlegenheit der Postsportler anerkennen. Das Siegtor fiel in der 15. Minute  nach einem Eckball, der auf der Torlinie abgewehrt wurde, beim Nachschuß aber in den Maschen landete. Sehr gute Paraden zeigte der Oldesloer Schlußmann.
ST

 

Samstag, 12. Februar 1966
Post SV Oldesloe gegen TSV Zarpen:

Wenn die Post den Anschluß zur Spitze halten will, muß sie dieses schwere Spiel gewinnen. 13 Uhr.
ST

 

Samstag, 19. Februar 1966
Post SV Oldesloe gegen SC Elmenhorst:

Die Elmenhorster können den Postsportlern durchaus gefährlich werden. Sie werden die Entscheidung bereits in der ersten halben Stunde zu erzwingen suchen. 14.30 Uhr.
ST

 

Sonntag, 20. Februar 1966 - 21. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SC Elmenhorst 2:2

 

Samstag, 26. Februar 1966
MTV Henstedt gegen Post SV Oldesloe:

Die Postsportler hatten es am letzten Sonntag schwer, gegen die aufkommenden Elmenhorster ein Unentschieden zu erzielen. In Henstedt werden sie es keineswegs leichter haben, denn die Platzelf wird sich mit aller Macht gegen den drohenden Abstieg zu wehren versuchen. 15 Uhr.
ST

 

Sonntag, 27. Februar 1966 - 22. Punktspiel
MTV Henstedt - Post SV Oldesloe 3:0 (1:0)

Die Postsportler haben die Mahnung, in Henstedt besonders auf der Hut zu sein, nicht beachtet. Den ersten Treffer erzielte der Henstedter Mittelstürmer in der 15. Minute, nachdem Boje an ihn den Ball verloren hatte. In der 60. Minute gelang dem Halblinken der Henstedter mit einem Schuß aus 16 Metern Entfernung das 2:0. Als dann der rechte Verteidiger der Oldesloer den Halbrechten der Henstedter unfair vom Ball trennte, gab der leistungsschwache Schiedsrichter in der 81. Minute einen Elfmeter. Der Halbrechte Henstedts vollstreckte sehr sicher zum Endstand.
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Samstag, 5. März 1966
FC Union Ulzburg gegen Post SV Oldesloe:

Infolge der Niederlage der Oldesloer gegen die abstiegsbedrohten Henstedter haben sie den Anschluß zur Spitze verloren. Noch brauchen sie die Hoffnung jedoch nicht aufgeben. Aber ein Sieg über den Tabellenführer Ulzburg, den eine Post-Elf in bester Verfassung durchaus schaffen sollte, ist nötig. 15 Uhr.
ST

 

Sonntag, 6. März 1966 - 23. Punktspiel
Union Ulzburg - Post SV Oldesloe 3:0 (1:0)

Die Ulzburger führten bis zur 80. Minute lediglich durch ein Tor vom Lemke (13. Minute). Die Platzelf sah keineswegs nach einer Meistermannschaft aus. Uwe Brandt traf bei einem in der 50. Minute der Post-Elf zugesprochenen Handelfmeter nur die Latte. Erst in der 80. Minute kam durch Iversen das erlösende zweite Tor. In der 87. Minute verstand es der Ulzburger Wisner, einen Foulelfmeter zum 3:0 zu verwandeln.
ST

 

Freitag, 11. März 1966
Post SV Oldesloe gegen SV Todesfelde:
Gegen die Todesfelder sollten die Platzherren beide Punkte gewinnen können. 16 Uhr.
ST

 

Samstag, 12. März 1966 - 24. Punktspiel
Post SV Oldesloe - SV Todesfelde 4:1 (1:0)

Die Post-Elf trat mit verbesserten Leistungen auf, wenn auch in der ersten Halbzeit noch die Straffheit fehlte. Auf Flanke von Gniechwitz erzielte Zielke in der 29. Minute den Führungstreffer. Er war es auch, der einen Freistoß von Brandt in der 56. Minute zum 2:0 verwandelte und in der 80. Minute im Alleingang die 3:0-Führung errang. Erst in der 86. Minute kamen die Todesfelder durch ihren rechten Läufer zum Ehrentor. In der 75. Minute mußte der Mittelstürmer der Gäste wegen Nachschlagens das Spielfeld verlassen.
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Samstag, 19. März 1966
Post SV Oldesloe gegen TSV Nahe:

Die Naher können noch zur Tabellenspitze aufrücken, zumindest jedoch den zweiten Platz verteidigen. Hierauf müssen sich die Postsportler einstellen. Bei entsprechenden Anstrengungen brauchen sie keineswegs die Segel zu streichen. 10.30 Uhr.
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Sonntag, 20. März 1966 - 25. Punktspiel
Post SV Oldesloe - TSV Nahe 1:2 (0:1)

Trotz ausgeglichenen Spiels ohne den Stammtorwart Sass hatten die Naher aufgrund ihres Einsatzes im ersten Durchgang die größeren Chancen. Ersatztorwart Studt lieferte eine gute Partie. Die Gäste gingen in der 23. Minute durch ihren Halbrechten in Führung. Mit Unterstützung des Windes beherrschte die Post-Elf in der zweiten Halbzeit eindeutig das Spielgeschehen. Zielke konnte in der 55. Minute mittels Kopfstoßes das Unentschieden erreichen. Es war nur noch ein Spiel vor dem Strafraum der Naher, die sich auf wenige Durchbrüche beschränkten. Ein solcher führte in der 75. Minute durch den Mittelstürmer auf Flanke von Maschmann zum 2:1. Ein Unentschieden wäre dem Spielverlauf gerecht gewesen.
ST

 

Samstag, 26. März 1966
SV Rickling gegen Post SV Oldesloe:

Nach den verlorenen Spielen gegen die beiden Spitzenreiter sollten die Oldesloer morgen beide Punkte entführen können. Trotzdem sei die Post-Elf gewarnt, da die Platzherren alles daransetzen werden, um doch noch dem Abstieg zu entgehen. 15 Uhr.
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Sonntag, 27. März 1966 - 26. Punktspiel
SV Rickling - Post SV Oldesloe 1:3 (0:0)

In der ersten Halbzeit hatten die Platzherren mit Rückenwind mehr vom Spiel. Sie wußten jedoch aus der Überlegenheit kein Kapital zu schlagen. Die zweite Halbzeit gehörte dann den Postsportlern, obgleich sie auf ihre Stammspieler Zielke und Krämer verzichten mußten. Nossol eröffnete den Torreigen in der 52. Minute, als er eine Vorlage von Brandt verwandelte. Gniechwitz schaffte neun Minuten später aus einem Gewühl heraus das 2:0, und in der 75. Minute verwandelte Martens einen Eckstoß von Brandt mit dem Kopf zum 3:0. Erst fünf Minuten vor dem Abpfiff gelang dem Ricklinger Schrank der Gegentreffer. Trotz des Dauerregens war der Platz gut bespielbar.
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Samstag, 2. April 1966
Grün-Weiß Bokel gegen Post SV Oldesloe:

In Bokel hat schon manche Mannschaft Federn lassen müssen. Die Gastgeber sind als besonders heimstark bekannt. In diesem Zusammenhang sei die Post-Elf besonders gewarnt. 15 Uhr.
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Sonntag, 3. April 1966 - 27. Punktspiel
SC Bokel - Post SV Oldesloe 2:1 (1:0)

Die Postsportler mußten mit drei Ersatzleuten nach Bokel fahren. Sie hatten sich dabei fest vorgenommen, mindestens einen Punkt mit nach Hause zu bringen. Dieser ging aber buchstäblich in der letzten Minute verloren. Bereits in der 2. Minute erzielten die Grünweißen durch ihren Linksaußen die Führung, die Zielke erst in der 60. Minute durch Verwandlung eines Foulelfmeters wettmachen konnte. Zwei Minuten später hielt Sass einen durch ihn verschuldeten Foulelfmeter. Erst in der 90. Minute kamen die Platzherren durch ihren Rechtsaußen zum Siegtreffer.
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Samstag, 16. April 1966
Post SV Oldesloe gegen TSV Zarpen:

Durch den 5:1-Sieg über den SV Siek rechnen sich die Zarpener noch eine Chance aus, zu den ersten Vier der Staffel aufzusteigen. Hierzu gehört ein Sieg über den Platzverein, der keinesfalls Punktlieferant sein möchte. 10.30 Uhr.
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Sonntag, 17. April 1966 - 28. Punktspiel
Post SV Oldesloe - TSV Zarpen 2:2 (2:1)

Die Gäste mußten ohne ihren Torjäger Ohrt antreten, aber auch die Post hatte nicht die beste Elf zur Stelle. In der 18. Minute nahm Zielke einen Eckball von Brandt auf und brachte ihn mittels Kopfstoß zum 1:0 über die Linie. Vier Minuten später wiederholte sich dieselbe Situation, und es stand durch Zielke 2:0 für die Postsportler. In der 37. Minute glückte dem Zarpener Adolf Dieckmann der wichtige Anschlußtreffer, als er einen von der rechten Seite kommenden Flankenball mit einem Kopfstoß eindrückte. Im zweiten Durchgang kamen die Gäste besser ins Spiel, wenn auch der sonst gewohnte Druck im Angriff fehlte. Mit zunehmender Spielzeit stellte sich die Post-Elf immer mehr auf die Abwehr ein, mußte jedoch in der 85. Minute noch den verdienten Ausgleich durch Posanski hinnehmen, der mit einem Bogenschuß Glück hatte.
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Samstag, 14. Mai 1966
DFB-Pokal - SSV Jersbek gegen Post SV Oldesloe:

Gegen große Gegner zeigte Jersbek bislang seine besten Spiele. Der Oldesloer Gast muß damit rechnen, daß er auf einen harten Gegner, der auch zu kämpfen versteht, stößt. Wollen die Postsportler in den Pokalspielen eine Runde weiterkommen, dann dürfen sie den Gegner auf keinen Fall unterschätzen.
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Sonntag, 15. Mai 1966
SSV Jersbek - Post SV Oldesloe 3:4 (0:2)

Die technische Überlegenheit des Kreisligisten Post Oldesloe verstand der A-Klassen-Vertreter Jersbek durch kämpferischen Einsatz wettzumachen. Der Gastgeber hätte ein Unentschieden verdient gehabt.
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Samstag, 4. Juni 1966
DFB-Pokal - TSV Badendorf gegen Post SV Oldesloe:

Die Badendorfer, die überraschend den VfL Rethwisch aus dem Rennen warfen, treffen auf eigenem Platz auf einen schweren Gegner. (15 Uhr)
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Sonntag, 5. Juni 1966
TSV Badendorf - Post SV Oldesloe 6:3 (3:0)

Der Favorit Post SV kam unter die Räder und scheidet aus dem Pokalwettbewerb aus. Die Postsportler verloren bereits in der 5. Minute ihren Torwart, der wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz mußte. Auch der nun das Tor hütende Halbrechte schied in der 75. Minute wegen Verletzung aus. Dadurch waren die Gäste in ihrer Schlagkraft erheblich behindert. Bis zur 35. Minute führten die Badendorfer durch Treffer von Czechan, Denker und Buss mit 3:0, bevor der Mittelstürmer der Oldesloer in der 50. Minute den ersten Gegentreffer anbrachte. Buss erhöhte in der 57. Minute auf 4:1. Acht Minuten später erzielte der Rechtsaußen der Gäste den zweiten Gegentreffer. Buss dehnte die Führung der Platzelf durch zwei weitere Tore bis zur 75. Minute auf 6:2 aus. Erst in der 85. Minute kamen die nicht überzeugenden Postsportler durch ihren Halblinken zum dritten Treffer.
ST