Schuljahr 1965 - 66  Zeitraum Juli - September

 

Mittwoch, 7. Juli 1965

Zuschuß für Jahresbericht

Alljährlich gibt die Theodor-Mommsen-Schule einen Bericht für die Elternschaft heraus. Für die Drucklegung in diesem Jahr hat der Magistrat einen Zuschuß von 2400 DM bewilligt. Der Restbetrag soll dem Stiftungsfond der Elternschaft entnommen werden.

STORMARNER TAGEBLATT vom 7.7.1965

 

Mittwoch, 7. Juli 1965

Ausschreibung für Oberschulerweiterung

Wie aus dem amtlichen Teil hervorgeht, schreibt der Magistrat für den 3. Bauabschnitt der Erweiterung der Theodor-Mommsen-Schule (Anbau von Nebenräumen für die Turn- und Gymnastikhalle usw.) Gewerke aus.

STORMARNER TAGEBLATT vom 7.7.1965

 

Mittwoch, 7. Juli 1965

Elektroversorgung reicht nicht mehr aus

Durch den Erweiterungsbau ist das Stromnetz der Theodor-Mommsen-Schule überlastet. Für die notwendig gewordene Erneuerung der Elektroversorgung bewilligte der Magistrat rund 3000 DM.

STORMARNER TAGEBLATT vom 7.7.1965

 

Mittwoch, 7. Juli 1965

Ohne Einweihungsfeier

Noch vor den Ferien sind die Räume im Erweiterungsbau der Klaus-Groth-Schule für Lehrzwecke übernommen worden. Magistrat und Schulleitung sind übereingekommen, von einer Einweihungsfeier abzusehen, weil sich die endgültige Fertigstellung nach ihrer Ansicht ungebührlich lange hinauszögert.

STORMARNER TAGEBLATT vom 7.7.1965

 

Montag, 12. Juli 1965

Keine Verzögerung im Gymnastikhallenbau

FDP-Anfrage im Oldesloer Stadtparlament – CDU und SPD sind zuversichtlich

Der 1. Nachtragshaushaltsplan für 1965, den das Stadtparlament verabschiedete, fand nicht die Zustimmung aller Abgeordneten. Die FDP-Fraktion nahm Anstoß daran, daß für den geplanten Bau der Gymnastikhalle für die Stadtschule keine Mittel ausgeworfen sind. Bürgerworthalter Koch und 1. Stadtrat Mahrdt versicherten jedoch, der Bau der Halle werde dadurch nicht verzögert. Sobald die Kosten feststünden, werden die Mittel in einem weiteren Nachtrag bereitgestellt. …

Anfrage der FDP

Zu Beginn der Sitzung hatte Bürgerworthalter Koch einen Antrag der FDP-Fraktion verlesen. Darin äußerte die FDP die Besorgnis, daß das Bauvorhaben Gymnastikhalle Stadtschule nicht genügend Dynamik erfahre. Sie bat um Auskunft über den Stand der Vorbereitungen und den Termin des Baubeginns. Der Bürgerworthalter gab die gewünschte Auskunft sehr präzise. Er wies nach, daß die Vorarbeiten schnell vor sich gehen. Sechs Firmen sind angeschrieben worden. Zwei von ihnen haben die Übernahme des Bauauftrages abgelehnt. Nunmehr ist noch ein Architekt um Pläne für eine Halle aus Fertigbauteilen gebeten worden. Submissionstermin ist der 3. August.

„Keinen praktischen Sinn“

Stadtverordneter Schömer (SPD) äußerte sein Befremden über die Anfrage der FDP. „Hier kann man doch wirklich nicht sagen, daß nicht genügend Dynamik dahintersteckt. Schneller ging es beim besten Willen nicht.“ Der Stadtverordnete fuhr fort: „Derlei Anfragen habe keinen praktischen Sinn. Sie stören die Verwaltung und die Gremien in ihrer Arbeit.“

Weiteren Anlaß zur Kritik sah Stadtverordneter Schömer in dem Verhalten eines von ihm nicht genannten Abgeordneten in Bezug auf den Standort der Großturnhalle. Obwohl sich dieser Stadtverordnete zusammen mit der Mehrheit des Parlamentes für den westlichen Teil des Exers entschieden habe, sei er hinterher an das Ministerium in Kiel mit dem Wunsch nach einem anderen Standort herangetreten. Das habe zu Rückfragen geführt. „Wir dürfen uns nicht wundern, wenn Kreis und Land sauer reagieren und fragen, ob die Oldesloer nicht wüßten, was sie wollen.“

Um 110.000 DM teurer

Stadtverordneter Brall (FDP) beteuerte, daß seine Fraktion mit ihrer Anfrage nicht Publikumswirkung habe erzielen wollen. Seine Kritik am Nachtragshaushaltsplan erstrecke sich nicht nur auf das Fehlen der Mittel für die Stadtschulgymnastikhalle. Er sprach auch seine Verwunderung darüber aus, daß der mit 400.000 DM veranschlagte Sportplatz im Aufschlußgebiet Papierfabrik nunmehr 510.000 DM kosten wird. „Man hat die Bodenuntersuchungen nicht so durchgeführt, wie es jeder ordentliche Kaufmann getan hätte.“

Hierauf antwortete Stadtverordneter Gerlach (SPD): „An sechs verschiedenen Stellen sind Probebohrungen vorgenommen worden. Daß wir dennoch ein falsches Bild über die Bodenbeschaffenheit erhalten würden, war nicht zu erwarten.“ …

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.7.1965

 

Donnerstag, 15. Juli 1965

Klaus-Groth-Schule hat endgültige Gestalt erhalten

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Bad Oldesloes modernste Volksschulbau, die Klaus-Groth-Schule an der Königsberger/Breslauer Straße, hat ihre endgültige Gestalt erhalten. Als 1957 der erste Bauabschnitt gerichtet wurde, stand der Rohbau am nördlichen Stadtrand noch inmitten unbebauter Koppeln und Äcker. Inzwischen sind dort so viele Wohnungen in Einzelhäusern, Reihenheimen und Wohnblocks entstanden, daß die Schule Mittelpunkt eines geschlossen besiedelten Gebietes geworden ist.

Nunmehr ist der zweite Bauabschnitt bezogen worden. Er umfaßt elf Klassen- und Fachräume, einen Gruppenraum, ein Lehrer- und ein Konrektorzimmer, ferner eine Lehrküche und einen Werkraum mit den erforderlichen Nebenräumen im Keller.

Die Verbindung zwischen dem Erweiterungsbau und dem Hauptgebäude wird durch einen Trakt hergestellt. Dieser Trakt ist eine Stahlkonstruktion, die ringsum verglast ist und als Pausenhalle dient.

In den Klassen sind sämtliche Wandflächen mit Steinemaille überzogen und die Fußböden mit Linoleumbelag versehen. Die Flure erhielten Keramajol als Wandbelag und Kunststeinfliesen als Fußbodenbelag. Die Toiletten mit gesonderten Treppeneingängen für Jungen und Mädchen befinden sich unterhalb des Verbindungstraktes.

Bei der Lehrküche sind Elektroanschlüsse für Warmwasserspeicher und für Elektroherde sowie Gasanschlüsse für die Herde eingebaut. Im Werkraum wurden, wie in der Lehrküche, Elektroanschlüsse auch für Kraftstrom angebracht. Die Beheizung erfolgt durch eine Warmwasserheizung, die am vorhandenen Heizungsraum erweitert worden ist.

Den Abschluß zum Schulhof zwischen Erweiterungsbau und Turnhalle bildet eine Pergola.

Für Entwurf, Planung und Leitung des Baues war das Stadtbauamt verantwortlich.

STORMARNER TAGEBLATT vom 15.7.1965

 

Mittwoch, 21. Juli 1965

Nachbewilligung für Schuleinrichtung

Da die im Haushalt 1964 mit 100.000 DM veranschlagt Kosten für Inventareinrichtung des Erweiterungsbaues der Klaus-Groth-Schule verbraucht und noch dringende Anschaffungen erforderlich sind, hat das Stadtparlament im ersten Nachtragshaushaltsplan 5000 DM nachbewilligt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.7.1965

 

Mittwoch, 28. Juli 1965

Wieder Schwimmunterricht für Schulkinder

Nachdem in den bereits durchgeführten Ferienschwimmlehrgängen des Kreisschulamtes 410 Kinder das Schwimmen erlernt haben, wird nunmehr ein weiterer Kursus unter Leitung des Mittelschullehrers Goldbeck im Lehrbecken neben der Mittelschule durchgeführt, wo auch während der nächsten beiden Tage um neun und um 14 Uhr Anmeldungen möglich sind. Schulkinder ab sieben Jahren werden gegen eine Gebühr von zwei DM zwölfmal unterrichtet. Heute morgen fanden sich die ersten zehn Lehrgangsteilnehmer ein. Der letzte Lehrgang im Strandbad Poggensee beginnt am Freitag um 8.30 Uhr unter Leitung von Sportlehrer Röper.

STORMARNER TAGEBLATT vom 28.7.1965

 

Mittwoch, 11. August 1965

Siebenjähriger Schüler lief vor Pkw

Vor den Augen seiner Klassenkameraden sprang der siebenjährige Rüdiger H. gegen 12.30 Uhr vom Bürgersteig vor der Klaus-Groth-Schule plötzlich auf die Fahrbahn der Königsberger Straße. Er wurde von dem Volkswagen der jungen Lehrerin Irmgard St. erfaßt und auf den Bürgersteig zurückgeschleudert. Mit erheblichen Kopfverletzungen mußte er ins Krankenhaus gebracht werden. Die Kindergruppe war vom Unterricht in der Klaus-Groth-Schule gekommen. Als der kleine Rüdiger plötzlich auf die Fahrbahn kam, bremste die Lehrerin ihren Volkswagen sofort ab, konnte den Unfall aber nicht mehr verhindern.

STORMANER TAGEBLATT vom 12.8.1965

 

Freitag, 20. August 1965

Auszeichnung für die Mittelschule

Im vergangenen Jahr erwarben 144 Schüler der Königin-Luise-Schule das Sportabzeichen. Das war das zweitbeste Ergebnis unter allen schleswig-holsteinischen Schulen. Aus diesem Anlaß verlieh der Landessportverband jetzt der Königin-Luise-Schule eine Ehrenurkunde und beglückwünschte Lehrer und Schüler.

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.8.1965

 

Freitag, 20. August 1965

Sportfest der Oberschule

Heute führt die Theodor-Mommsen-Schule die Bundesjugendspiele durch. Schüler und Schülerinnen trafen sich morgens auf dem Exer bzw. im Travestadion.

STORMARNER TAGEBLATT vom 20.8.1965

 

Donnerstag, 26. August 1965

Die tägliche Sportstunde muß kommen!

Die kritischen Worte des Schriftstellers Rudolf Hagelstange beim kürzlichen Alterstreffen des Deutschen Turnerbundes in Münster sind noch in bester Erinnerung. Er forderte nachhaltig von der Bundesregierung die tägliche Turnstunde und meinte dabei ohne Zweifel auch die Haltungsschäden, die immer wieder in Kindergärten, bei Einschulungsterminen und später bei der Einberufung zum Wehrdienst festgestellt werden.

Die Gründe für Haltungsschwächen: Im Wachstumsalter werden sogenannte „unphysiologische Reize“ gesetzt; beispielsweise durch falsches Sitzen in der Schule. Wenn die Bewegungsarmut nicht ausgeglichen wird, kann sie zu bleibenden Schäden führen, wodurch sich das Gefühl des körperlichen Unvermögens verstärkt. Das hat zur Folge, daß die Kinder keine Freude mehr am Turnunterricht haben und von dieser Stunde befreit werden wollen.

Die Statistiker zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen warten dazu mit erschreckenden Zahlen auf: Von 43.595 untersuchten Jugendlichen hatten nur 27,7 Prozent eine Normalhaltung, 32,2 Prozent leichte, 28,9 Prozent schwere Haltungsschäden. Haltungsverfall war bei 17,1 Prozent, Deformitäten bei 5,6 Prozent der Untersuchten zu entdecken. Der Haltungsverfall der Jugend hat Ärzte und Lehrer in einer Arbeitsgemeinschaft zusammenfinden lassen.

Hauptthema dieser Arbeitsgemeinschaft ist die Haltungserziehung. Die Statistik 1964 weist aus, daß allein in Nordrhein-Westfalen rund 33.000 haltungsgeschwächte Kinder betreut worden sind. Diese Zahl ist so beachtlich, daß sich auch in anderen Bundesländern – zum Beispiel Niedersachsen und Schleswig-Holstein – Arbeitsgemeinschaften gebildet haben.

Die Forderung nach der täglichen Sportstunde bleibt also bestehen! Besondere Schwierigkeiten bei den Bemühungen um den Schulsport gibt es in den Berufsschulen. Die größten Gegner der Leibesübungen in den Berufsschulen sind teilweise die Innungen und Berufsorganisationen.

Die Reihenuntersuchungen bei Schulanfängern haben durchweg ergeben, daß ein Drittel der Kinder gesund, ein weiteres anfällig und das letzte Drittel schließlich sogar krank (!) zur Schule kommt. Dagegen: bei den Jungen an den Volksschulen erhalten etwa 80 Prozent regelmäßig Unterricht in den Leibesübungen, bei den Mädchen sind es etwa 50 Prozent. In den Realschulen betreiben etwa 90 Prozent regelmäßig Leibesübungen.

Die Forderungen Rudolf Hagelstanges sind unzweideutig und zugleich die weiteren Ziele der Lehrer und Ärzte, die gemeinsam diese „Volkskrankheit“ bekämpfen: das Turnen sollte Im Kindergarten stärker betont, die Leibeserziehung im Berufsschulalter mehr aktiviert werden. Und: der Ruf nach weiteren Lehrschwimmbecken und Sportanlagen ist unüberhörbar; aber sie müssen der Öffentlichkeit zugänglich sein.

Was nützt ein wohldurchdachter „Goldener Plan“, wenn der Keim – nicht behobene Haltungsschäden oder –schwächen – nicht bereits im jüngsten Wachstumsstadium erstickt wird? Rainer Benecke

STORMARNER TAGEBLATT vom 26.8.1965

 

Mittwoch, 8. September 1965

Sporturkunden für Stadtschüler

An den Bundesjugendspielen der Stadtschule nahmen 321 Jungen und Mädchen teil. 113 errangen eine Siegerurkunde (35,2 Prozent) und 15 die Ehrenurkunde des Bundespräsidenten (4,7 Prozent).

Die Ehrenurkunden erhielten:

  • Mädchen: 1. Brigitte Studt (Klasse 6, 66 Punkte), 2. Heidelis Zauft (9, 61), 3. Monika Schröder (9, 58), 4. Karin Kamm (4b, 57,5), 5. Rita Bredow (6b, 56,5), 6. Iris Abraham (5, 55).
  • Jungen: 1. Heinz Hettmann (9, 67,5), 2. Peter Feldsien (8b, 67), 3. Klaus Schuppenhauer (7a, 63,5), 4. Harald Pfennig (6b, 60), 5. Uwe Laatzen (8a, 59,5), 6. Jochen Reher (7b, 58,5), 7. Michael Trampler (7a, 57,5), 8. Reinhard Röhrs (8a, 55), 9. Hartmut Feddern (7b, 55).

Staffelsieger der vierten Klassen (20 mal 50) wurde die Klasse 4c, bei den Klassen 5/6a/6b siegte Klasse 5, aus dem Lauf der Klassen 7a/7b ging die Klasse 7a siegreich hervor.

Die Sieger des 800-Meter-Laufes waren: 1. Heinz Hettmann 2:22,8 Minuten, 2. Burkhard Just 2:27,0, 3. Uwe Laatzen und Hans-Helmuth Behrens 2:30,6.

STORMARNER TAGEBLATT vom 9.9.1965

 

Montag, 13. September 1965

Olympia-Film „Tokio 1964“ in Bad Oldesloe

Nach einem vom Kreisschulamt ausgearbeiteten Spielplan können Erwachsene den Olympia-Film „Tokio 1964“ heute um 20 Uhr als Cinemaskope-FarbtonfiIm auf Breitwand in der Aula der Kreisberufsschule sehen. Die Japaner haben den Film in einer künstlerisch-mutigen Art gestaltet und dabei das Menschliche im Kampf der Athleten besonders hervorgehoben. Vorher im Laufe des Tages finden mehrere Sondervorstellungen für Oldesloer Schulen statt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.9.1965

 

Montag, 13. September 1965

Zum Oberstudienrat ernannt

Studienrat Gerhard Fröhlich von der Theodor-Mommsen-Schule ist zum Oberstudienrat ernannt worden. Neu aufgenommen hat seinen Dienst Studienassessor Forbricht (Fächer: Latein und Geschichte).

STORMARNER TAGEBLATT vom 13.9.1965

 

Dienstag, 14. September 1965

Festredner Dr. h.c. Mommsen

Die Festansprache auf der diesjährigen Mommsen-Feier unserer Oberschule am 4. Dezember wird Dr. h.c. Ernst Wolf Mommsen, Enkel des großen Gelehrten, halten.

STPRMARNER TAGEBLATT vom 14.9.1965

 

Mittwoch, 15. September 1965

Oberschulerweiterung verzögerte sich

Seit längerer Zeit lagen die Arbeiten am Oberschulerweiterungsbau still. Es war, wie Bürgermeister Barth mitteilte, notwendig geworden, die Baupläne für die Toiletten unter der Pausenhalle zu ändern. Nachdem nunmehr die Voraussetzungen für die Weiterführung der Arbeiten gegeben sind, hat der Magistrat den entsprechenden Auftrag an die Baufirma vergeben. Die Stadt rechnet mit dem zügigen Weiterbau, damit gewisse Unzuträglichkeiten behoben werden können. Gegenwärtig müssen die Oberschüler die Toiletten der Mittelschule benutzen. Wünschenswert wäre auch die baldige Inangriffnahme des nächsten Bauabschnittes, damit die Körpererziehung in der Turnhalle wieder ordnungsgemäß abgewickelt werden kann.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.9.1965

 

Donnerstag, 16. September 1965

Schulkinder sahen Heimatfilm

Heute vormittag hatten viele Schulkinder die Möglichkeit, in zwei Vorstellungen in der Thalia-Filmbühne den Film „Deutsche Heimat im Osten“ zu besuchen. Beide Male war das Kino stark besetzt. Viel Zuspruch fand auch der Olympia-Film „Tokio 1964“, der am Montag und Dienstag in der Thalia-Filmbühne gezeigt wurde. Über 1600 Schulkinder besuchten die insgesamt fünf Vorstellungen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 16.9.1965

 

Freitag, 17. September 1965

70 junge Radfahrer geprüft

70 Jungen und Mädchen der Stadtschule nahmen an einer freiwilligen Radfahrprüfung teil, auf die sie von Konrektor Krüger und Lehrer Hahn besonders gut vorbereitet worden waren. Der Erfolg blieb nicht aus: 65 bestanden, davon 21 mit „sehr gut“ und 27 mit „gut“. Mit der höchsten Punktzahl qualifizierten sich als beste Radfahrer Peter Feldsien, Volker Kemnitz und Wilfried Schott. Als Lohn für die bestandene Prüfung erhielten die 65 Jungen und Mädchen den Radfahr-Führerschein, eine Plakette und einen Wimpel der Verkehrswacht. Für die besten gab es Ehrenwimpel und Buchpreise.

STORMARNER TAGEBLATT vom 17.9.1965

 

Sonnabend, 18. September 1965

Läufe begeisterten beim Kreisschulsportfest

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Am meisten begeisterten bei dem vom Wetter begünstigten Kreisschulsportfest auf der neuen Reinfelder Sportplatzanlage die Läufe. …

(Ergebnisse der Oldesloer SportlerInnen)

Dreikampf

  • Mädchen: 2. Marion Gropp, Mittelschule, 71 Punkte,; 11 Jahre: 1. Marion Gropp, Mittelschule, 71,2, 3. Christel Lehnig, Mittelschule, 60; 17 Jahre: 1. Brigitte Pohl, Mittelschule, 53.
  • Jungen: 1. Hans Heilmann, Berufsschule, 78,5 Punkte, 2. Rüdiger Sluga (Mittelschule, 77,5, 3. Erhard Hiller, Mittelschule, 75.5; 13 Jahre: 1. Eckhard Ahlf, Mittelschule, 75, 2. Werner Teegen Mittelschule, 65,5; 14 Jahre: 1. Erhard Hiller, Mittelschule, 75,5; 15 Jahre: 1. Rüdiger Sluga, Mittelschule, 77,5, 2. Thomas Henkies, Mittelschule, 71,3; 16 Jahre: 1. Hans Heilmann, Berufsschule, 78,5, 2. Ralf Beyer, Berufsschule, 65,5, 3. Hans-J. Hentschel, Berufsschule, 65,5; 17 Jahre: 3. Heino Kröger, Mittelschule, 54; 18 Jahre: 3. Ingo Suhn, Mittelschule, 43.

4 mal 100-Meter-Staffel

  • Volksschulen – Mädchen: 2. Klaus-Groth-Schule 59,5 Sekunden, Jungen: 2. Klaus-Groth-Schule 50,4.
  • Mittelschulen – Jungen: 1. Königin-Luise-Schule 47,4.

600-Meter-Lauf

  • Weibliche Jugend B: 2. Ruth Ebert, Mittelschule, 1:57,9 Minuten, 3. Adelheid Meyer, Mittelschule, 2:04,0.

800-Meter-Lauf

  • Männliche Jugend A: 2. Michael Dorendorf, Berufsschule, 2:22,0 Minuten, 3. Dieter Eggert, Mittelschule, 2:27,2.
  • Männliche Jugend B: 1. Claus Sietz, 2:13,8 Minuten, 2. Bernd Schröder, Mittelschule, 2:16,0. …

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.9.1965

 

Sonnabend, 18. September 1965

Rundgang durch Schulanbau

Rektor Volkmann hat Freunde der Klaus-Groth-Schule zu einer Besichtigung des Erweiterungsbaues eingeladen. Sie findet am kommenden Freitag um 17 Uhr statt. Gesang des Schulchores und einige Ansprachen werden der Besichtigung vorausgehen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 18.9.1965

 

Dienstag, 21. September 1965

Besserer Start für die Sextaner

Jetzt Schulversuch in den Gymnasien – Vorbild: Verfügungsstunde

Kiel. Einen besseren Start bei der Umstellung vom Volksschulbetrieb aufs Gymnasium will Schleswlg-Holstein den Zehn- und Elfjährigen ermöglichen. Kultusminister von Heydebreck hat in einem Erlaß an die Oberstudiendirektoren der Gymnasien den Weg für einen Schulversuch geöffnet. Von ihm darf eine Verbesserung des Schulerfolges in den Eingangsklassen erwartet werden.

Es sei immer wieder erwogen werden, wie der Schulerfolg dadurch verbessert werden könnte, daß den Sextanern der Beginn in der ihnen ungewohnten Welt des Gymnasiums und seines Fachunterrichts erleichtert wird. Ein Versuch in dieser Richtung war die vor einigen Jahren eingeführte „Verfügungsstunde“ in der Sexta.

Sie ist von den Schulen positiv beurteilt worden. Um den Schülern in den entscheidenden Übergangsklassen durch die Sicherung der neu erworbenen Kenntnisse einen besseren Start zu geben und ihr Fortkommen in den aufsteigenden Gymnasialklassen zu erleichtern, kann künftig jede Sexta, die mehr als 25 Schüler hat, in zwei Lehrfächern in zwei Unterrichtsgruppen aufgeteilt werden.

Dies soll so geschehen, daß keine wesentlichen Leistungsunterschiede zwischen den beiden Gruppen entstehen können. Die Teilung findet einerseits in der Fremdsprache und andererseits in Deutsch oder Mathematik statt.

Wird die Mathematik mehr in der herkömmlichen Weise unterrichtet, so sollte die Teilung im Deutsch-Unterricht bevorzugt werden. Das sollte vor allem dort geschehen, wo nach den örtlichen Gegebenheiten zu vermuten ist, daß die Pflege der deutschen Sprache einer besonderen Intensität bedarf. Wird aber die Mathematik unter Heranziehung der modernen Mengenlehre unterrichtet, so muß die Teilung in diesem Fach stattfinden.

Beide Fachunterrichtsgruppen werden von demselben Lehrer unterrichtet. Da die Unterrichtsintensität auf diese Weise wächst, soll die Stundenzahl für jeden Gruppenunterricht herabgesetzt werden. Das gilt für die Fremdsprache von sechs auf fünf Wochenstunden, für Deutsch von fünf auf vier Wochenstunden und für Mathematik von vier auf drei Wochenstunden.

In altsprachlichen Gymnasien können die Sexten geteilt werden, die mehr als 30 Schüler haben. Der Versuch soll durch gemeinsame Konferenzen der Lehrer der beteiligten Sexten einer Schule begleitet werden, die dem Erfahrungsaustausch dienen. Die Direktoren wurden gebeten, zum 1. März 196 den Versuch kritisch zu würdigen.

Für den Fall, daß das Ergebnis positiv beurteilt wird, ist daran gedacht, den Versuch in der Quinta fortzusetzen und ihn dann für diese Fächer abzuschließen. Es wird dann auch zu erwägen sein, ob er in der Quarta auf dem Gebiet der zweiten Fremdsprache weitergeführt werden sollte.

Der Erlaß beschäftigt sich auch mit den Schwierigkeiten, die sich der Durchführung des Versuchs entgegenstellen könnten; sie liegen im Raumproblem und auf personellem Gebiet. Der Erlaß gibt Anregungen, wie solchen Schwierigkeiten im örtlichen Rahmen begegnet werden könnte, und empfiehlt, den Versuch am 1. Oktober 1965 zu beginnen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 21.9.1965

 

Mittwoch, 22. September 1965

Maßnahmen gegen Lehrermangel beraten

An einer mehrtägigen Dienstversammlung der Regierungs- und Kreisschulräte auf der Insel Helgoland nahmen auch Stormarns Schulräte Heinrich Lüth und Wilhelm Strech teil. Zur Diskussion standen u.a. die Einstellung von reinen Gymnastiklehrerinnen für den Dienst an Volksschulen, die Ausbildung von Fach- und Aushilfslehrern nach den Vorbildern der Bundesländer Hessen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sowie eine Neuordnung der Ausbildung für Mittelschullehrer mit einem 18 Monate dauernden Vorbereitungsdienst.

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.9.1965

 

Mittwoch, 22. September 1965

Klaus-Groth-Schule in Kürze zu besichtigen

Die Öffentlichkeit wird, wie Rektor Johannes Volkmann mitteilte, bald Gelegenheit erhalten, den Erweiterungsbau der Klaus-Groth-Schule zu besichtigen. Am Freitagnachmittag wird zunächst einmal ein Rundgang mit einem Kreis geladener Gäste stattfinden.

STORMARNER TAGEBLATT vom 22.9.1965

 

Freitag, 24. September 1965

Die schönste Schule der Kreisstadt vollendet

In sieben Jahren 1,7 Millionen DM aufgewandt – Besichtigung des Erweiterungsbaues

Viele lobende Worte über die gelungene Verbindung von Zweckmäßigkeit und Schönheit im Erweiterungsbau der Klaus-Groth-Schule äußerten die Gäste, die von der Schulleitung zu einer offiziellen Besichtigung eingeladen worden waren. Der Besichtigung ging eine kleine Feier in der Verbindungshalle zwischen Haupt- und Parallelbau voraus.

Volkslieder und Lieder von Klaus Groth stimmten die Feier ein. Der frisch vorgetragene Chorgesang wurde temperamentvoll und sicher von Konrektor Hammer geleitet.

Rektor Volkmann begrüßte die Gäste und besonders als Vertreter des Kreises Schulrat Lüth, Kreisbaudirektor Schultz und Mitglieder des Kreisschul- und Kulturausschusses, als Repräsentanten der Stadt Bürgerworthalter Koch und Bürgermeister Barth, ferner Stadträte, Stadtverordnete und Vertreter der Stadtverwaltung.

Schulrat Lüth beglückwünschte in seiner Ansprache die Stadt zu ihrer schönen neuen Schule und betonte, daß die Kosten für einen derartigen Bau nicht gering seien und deshalb Mut dazu gehört habe, ihn zu errichten. Er sprach die Hoffnung aus, daß die Bevölkerung die Schule als die ihrige betrachten möge.

Der Vorsitzende des Schul- und Kulturausschusses der Stadt, Amtmann Georg Schömer, gab einen Überblick über die zum Ausbau der Schule notwendigen Maßnahmen. Marksteine der Errichtung des Baukomplexes seien gewesen:

  • Frühjahr 1958: Einweihung des 1. Bauabschnitts
  • Februar 1961: Einweihung der Turnhalle
  • Mai 1963: Baubeginn des 2. Bauabschnitts
  • Mai 1964: Richtfest
  • Ostern 1965: Inbetriebnahme der Klassenräume
  • Herbst 1965: Fertigstellung des Baukomplexes

Als Kosten nannte Georg Schömer:

  • Baukosten 1. Bauabschnitt 503.000 DM
  • Einrichtung 1. Bauabschnitt 60.000 DM
  • Baukosten Turnhalle 244.000 DM
  • Einrichtung Turnhalle 20.000 DM
  • Baukosten 2. Bauabschnitt 775.000 DM
  • Einrichtung 2. Bauabschnitt 100.000 DM
  • Gesamtkosten 1.702.000 DM

Mit diesem beträchtlichen Kostenaufwand habe der Schulträger bewiesen, daß ihm die Volksschulen genauso am Herzen lägen wie die weiterführenden Schulen. Der Redner wies weiter darauf hin, daß auf die Stadt neue Schullasten zukämen. Er führte dabei den

  • Bau der Gymnastikhalle bei der Stadtschule,
  • die Errichtung der Großturnhalle,
  • den Neubau der Sonderschule,
  • das Raumbedürfnis der Mittelschule und
  • auf weitere Sicht das des Gymnasiums an.

Danach sprachen Oberstudiendirektor Siepermann und Pastor Eckeberg der Schule ihre Glückwünsche aus. Abschließend würdigte Rektor Volkmann die Leistungen aller Beteiligten und sprach namens des Lehrerkollegiums, der Elternschaft und der Schüler Worte des Dankes. Er hob hervor, daß nun jede Klasse ihren eigenen Klassenraum habe, daß die Schule über die erforderlichen Fachräume verfüge und besonders der Werkraum, die Hauswirtschaftsküche und der kombinierte Zeichen- und Musikraum der Schule neue Möglichkeiten geben. Von der baulichen Seite seien nun alle Voraussetzungen für ein gedeihliches Arbeiten gegeben.

Bei der folgenden Besichtigung wurde von den Gästen die Überzeugung geäußert, daß die für den Schulneubau ausgesetzten Mittel zweckmäßig verwendet worden seien. Die Anordnung der Räume sei so erfolgt, daß der größtmögliche Nutzen erzielt wurde. Anerkannt wurden die geschmackvolle Gestaltung der Klassenzimmer und Flure. Zum ansprechenden Aussehen des Neubaus tragen der Blumenschmuck aus dem Schulgarten und die Schülerarbeiten bei, die in reicher Zahl und phantasievoll zusammengestellt den Schulräumen einen lebendigen Charakter verliehen. Die Ausstattung des Werkraums und der Hauswirtschaftsküche wurden lobend hervorgehoben. Eine vielgehörte Meinung war, daß im Schulneubau durchaus kein Aufwand getrieben worden sei, sondern daß man bei dem Notwendigen in richtiger Weise moderne Formen gewählt habe. Die Besichtigung schloß mit der einmütigen Feststellung, daß der Bau wohlgelungen sei.

Wie uns ergänzend von der Schulleitung mitgeteilt wird, hat die Bevölkerung nach den Herbstferien Gelegenheit, den Schulneubau zu besichtigen.

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.9.1965

 

Freitag, 24. September 1965

Zweiter Konrektor

Die Klaus-Groth-Schule hat einen zweiten Konrektor erhalten. Die neu eingerichtete Stelle wurde mit Lehrer Jürgen Hammer besetzt, dem Schulrat Heinrich Lüth bei der Schulbesichtigung die Ernennungsurkunde übergab und seine Glückwünsche zur Beförderung aussprach.

STORMARNER TAGEBLATT vom 25.9.1965

 

Sonnabend, 25. September 1965

Herzlicher Dank an scheidende Rektorin

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In sehr persönlicher und herzlicher Weise verabschiedete die Stadtschule in Bad Oldesloe ihre Rektorin Frau Emma Mohr, die kurz vor Vollendung des 63. Lebensjahres nach fast 20jähriger Leitung der Schule in den Ruhestand trat. Das Lehrerkollegium unter Leitung von Konrektor Erich Klimitz sang ein Herbstlied, das oft während der vergangenen Jahre am 22. Oktober zum Geburtstag der Rektorin in den Schulräumen erklungen war. …

Das neu hergerichtete Treppenhaus der Schule (man sagt, es sei ihr schönster Raum) war festlich mit leuchtenden Herbstblumen geschmückt. Auf den Treppenstufen saßen immer zwei Kinder aus jeder der 22 Klassen als Abgesandte der insgesamt 763 Schüler und Schülerinnen. Jedes hielt eine langstielige Rose in der Hand, die es am Schluß der Feier der scheidenden Rektorin mit einem Wort des Dankes oder einem mehr oder weniger verlegenen Lächeln überreichte.

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Schulrat Heinrich Lüth bezeichnete die Pädagogin als einen Menschen, der sich ganz und gar seine Aufgabe unterstellt hatte, der immer in seine Mitarbeiter und in die Kinder festes Vertrauen setzte und oft fast zu sehr betroffen war, so daß er seine Kräfte weitgehend verzehrt hat. Dem Dank der Landesregierung und des Kreisschulamtes fügte der Schulrat seinen persönlichen Dank für vielen Jahre guter Weggenossenschaft hinzu. Lobende Worte für die zielbewußte und sachliche Art der Arbeit im städtischen Schul- und Kulturausschuß äußerste dessen Vorsitzender Georg Schömer, der zugleich im Namen des Bürgerworthalters und des Bürgermeisters Frau Mohr eine frohe Botschaft mitteilte: „Der Bau der Gymnastikhalle steht kurz vor Beginn. Alle Weichen sind gestellt. Sie können sich bald davon überzeugen, daß dieser Traum Wirklichkeit wird.“ Abschiedsworte sprachen dann Elternvertreter Friedrich Kamm, Rektor Johannes Volkmann von der Klaus-Groth-Schule, Rektor Gerhard Hartmut von der Sonderschule, Lehrer Horst Kühne für den Ortslehrerverein (GEW) und Konrektor Hans-Georg Krüger namens des Kollegiums. Konrektor Klimitz schließlich hielt Rückblick auf 17 Jahre gemeinsamer Arbeit. In dieser Zeit waren 40 Lehrer an der Schule tätig. 40 Menschen mit Haken und Ösen; nicht unter den Berufskollegen habe die Schulleiterin die Orientierung gesucht, sondern unter den Menschen. Zu Frau Mohr gewandt, sagte Konrektor Klimitz: „Sie liebten nicht den Anzug von der Stange. Sie schätzen die Mittelmäßigkeit nicht.“ Für die Zukunft wünschte er: Nicht Zerren an der Erinnerung, sondern weiter Menschen Schutz und Hilfe geben, wenn sie verlangt wird.

Die Rektorin erwiderte temperamentvoll, daß sie weiter Anteil an der Schule nehmen werde, auch wenn sie nach Pforzheim umsiedele. Groß war ihre Freude an schönen Abschiedsgaben, wie Blumen, Bücher, Bilder, Schülerarbeiten und als besonders wertvolles Geleit auf den Weg in die Ferne ein von den Lehrern zusammengestellter Bildband, der das Leben der Schule über viele Jahre hin widerspiegelt.

STORMARNER TAGEBLATT vom 27.9.1965

 

Sonnabend, 25. September 1965

Nach 28 Jahren Abschied von der Oberschule

Der lebens- und dienstälteste Lehrer der Theodor-Mommsen-Schule, Studienrat Arthur Werner, trat in den Ruhestand. Auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin fand seine Verabschiedung nur im kleinen Kreise und nicht, wie dies sonst üblich ist, in Anwesenheit der ganzen Schulgemeinde statt.

Oberstudiendirektor Hans-Jürgen Siepermann würdigte das 28jährige Wirken des verdienten Pädagogen allein an der Oldesloer Oberschule. Insgesamt war Studienrat Werner über 40 Jahre im Schuldienst. Ganze Generationen von Schülern verdanken ihm, so betonte der Direktor, ihre Einführung in die lateinische und die französische Sprache und ihre Kenntnisse und Erkenntnisse geschichtlichen Werdens und geschichtlich-politischer Zusammenhänge. Bürgermeister Hermann Barth, der den scheidenden Studienrat den Dank der Stadt übermittelte, sprach sein Bedauern darüber aus, daß der Pensionär nun Bad Oldesloe verläßt. Er gab ihm ein Bild der alten Kranbrücke mit auf den Weg. Mit herzlichen Worten des Dankes und guten Wünschen für den Feierabend schlossen sich Studienrat Fritz Alshuth im Namen des Lehrerkollegiums, der Elternbeiratsvorsitzende Dr. Clamann und ein Vertreter der Schülerschaft an. Sie überreichten dem scheidenden Lehrer Blumen und Bücher. Bewegt dankte er.

STORMARNER TAGEBLATT vom 27.9.1965

 


 

Bis zum Jahr 1970